Philipper 2 14-16 – Weil Gott wirkt, darfst du nicht murren und zweifeln! , Theo Friesen

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Handout

Lobe die wunderbaren Werke deines Gottes

Psalter 95,1–2 Schlachter 2000
1 Kommt, laßt uns dem Herrn zujubeln und jauchzen dem Fels unsres Heils! 2 Laßt uns ihm begegnen mit Lobgesang und mit Psalmen ihm zujauchzen!
unser HERR, der Fels unseres Heils

Lobe Gott, denn er ist dein Heil (V. 1-2)

Psalter 94,21–22 Schlachter 2000
21 Sie rotten sich zusammen gegen die Seele des Gerechten und verurteilen unschuldiges Blut. 22 Aber der Herr ist meine sichere Burg geworden, mein Gott der Fels, bei dem ich Zuflucht gefunden habe.
Heil wird mit GLAUBE, KENNEN, GEBET, WOHLERGEHEN und RUHE in Verbindung gebracht.
Psalter 91,14–16 Schlachter 2000
14 »Weil er sich an mich klammert, darum will ich ihn erretten; ich will ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt. 15 Ruft er mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn befreien und zu Ehren bringen. 16 Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!«
Am Ende des Psalms kommt der Psalmist auf diesen Gedanken des Heils zurück und formuliert ihn als “Ruhe” in V.11.
Fels wird mit Schutz und Gerechtigkeit in Verbindung gebracht.
Psalter 92,15 Schlachter 2000
16 um zu verkünden, daß der Herr gerecht ist. Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm!
Er ist der Fels des Heils, weil seine Gerechtigkeit so unveränderlich ist, so unverrückbar, so unbestechlich wie ein FELS! Bild was aus dem Lied Moses kommt:
Deuteronomium 32,4 Schlachter 2000
4 Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er.
Dieses Heil war für Israel schon die ewige Rettung! Sie hatten die große Hoffnung und zuversicht auf die Herrlichkeit des Himmels, genau wie wir! Bei Gott ist immer Heil, Vergebung, Schutz und Ruhe! Er ist unser Fels!
ÜBERGANG: Wir haben den größten Grund zur Freude und zur Anbetung: Gott ist unser Fels und unser Heil! Neben dem das Gott uns Rettet ist der Grund unserer Anbetung ein kindlich einfacher: Gott ist GROß!

Lobe Gott, denn er ist dein Schöpfer (V. 3-6)

Unser HERR, der Schöpfer der Welt
Psalter 95,3–5 Schlachter 2000
3 Denn der Herr ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter. 4 In seiner Hand sind die Tiefen der Erde, und die Gipfel der Berge gehören ihm. 5 Sein ist das Meer, denn er hat es gemacht, und seine Hände haben das Festland bereitet.
Gott ist ein GROSSER GOTT
Mit drei Parallelismen beschreibt uns der Psalmist die Macht Gottes.
Zuerst in Vers 3 - Ein großer Gott und ein Großer König! Alles was irgendwie Macht hat - von Königen bis Göttern - Gott ist “groß”! - Ein so schlichtes und einfaches Wort, aber so ermutigend!
Mit den Kindern singen wir schon “Mein Gott ist so groß, ...” - er ist ein großer Gott, “…so stark und so mächtig, gar nichts ist unmöglich dem Herrn” - ein großer König.
Und Mose hat Gott als Felsen auch als Schöpfer bezeichnet 5Mo 32,18: “Der Fels der dich gezeugt hat...” So geht auch der Psalm über zu Gott als Schöpfer.
Und Mose hat in 5Mo 32,31 alle Könige als Felsen bezeichnet und sagt: “Denn ihr Fels ist nicht wie unser Fels;” - Unser Fels ist der einzige dem dieser Name gebührt!
Beweis seiner Größe ist seine Schöpfung! Könige erschaffen, sie bauen, sie investieren - das hat sich bis heute nicht geändert! Reiche Menschen investieren viel in Forschung und wollen sich so einen großen Namen machen.
Nun - was hat unser König denn so “gebaut” und “entwickelt”?
Die verse 4 und 5 sind ein kreuzreim zu Gottes Schöpfung des Meeres und des Festlands.
Den höchsten Punkt der Erde - Den Mount Everest kennen wir, erklimmen gut trainierte Menschen immer wieder mal. - “Gottes Hände haben das Festland bereitet” V. 5
Wir Menschen sind immernoch dabei den Marianengraben auszumessen. Seit kanpp 150 Jahren haben wir ihn erst als tiefsten Punkt der Erde entdeckt.
Der Marianengraben, auch als Marianenrinne bezeichnet, ist eine Tiefseerinne (Tiefseegraben) im westlichen Pazifischen Ozean, in der mit einer Maximaltiefe von etwa 11.000 Metern unterhalb des Meeresspiegels die tiefste Stelle des Weltmeeres liegt und die ca. 2400 (2500[1]) Kilometer lang
Die Forscher versuchen alle paar Jahre neuere und genauere Messungen. Vor 60 Jahren, 1960 haben wir erst ein passendes U-Boot gehabt um diese tiefe Stelle überhaupt zu erreichen. Der Druck, der in dieser Tiefe auf dem U-Boot liegt, beträgt etwa 180.000 Tonnen. Und vor 8 Jahre konnte man wirklich den tiefsten Punkt erreichen.
Wie sieht es mit unserem Gott aus? V.4: Er hält diese Tiefe der Erde in seiner Hand. Sie gehört ihm. Er hat sie erschaffen! Genauso wie die Fische, Geschöpfe Gottes, die seit Tausenden von Jahren dort Leben! Wir konnten gerade mal 3 Stunden lang Fotos machen und mussten wieder auftauchen.
Pause...
Wenn du dir diese Macht, Genialität und Größe Gottes vor Augen hältst, und nun im nächsten Augenblick vor diesem Gott treten würdest – was wäre deine Reaktion?
Der Psalmist er steigert seinen Aufruf:
Psalter 95,6 Schlachter 2000
6 Kommt, laßt uns anbeten und uns beugen, laßt uns niederfallen vor dem Herrn, unserem Schöpfer!
ANBETEN - Denken wir mal über dieses Wort nach: Wer ist die Angebetete oder der Angebetete in unserem Sprachgebrauch?
Die Angebetete ist die Verehrte, die Geliebte – und warum wird sie so bezeichnet? Weil nur Löbliches und Excellentes über sie gesagt wird aus dem Mund des Anbeters.
Gott gebührt Anbetung! Er ist überaus excellent und vollkommen, er ist unser Heil, er hat mit seinen Händen erschaffen, was wir noch zu erforschen versuchen!
Kommt laßt uns anbeten und uns beugen - Nach den Worten folgt die Einstellung - wir beugen uns und die äußerliche bekräftigung: Niederfallen vor dem HERRN unserem Schöpfer!
Nur er ist würdig! Nur Christus ist würdig die Welt als Erbe zu empfangen und nur er ist würdig angebetet zu werden von allen Nationen und Stämmen und Völkern und in allen Sprachen!
Der Fels unseres Heils!
Denn der Herr ist ein großer Gott
und ein großer König über alle Götter.
4 In seiner Hand sind die Tiefen der Erde,
und die Gipfel der Berge gehören ihm.
5 Sein ist das Meer, denn er hat es gemacht,
und seine Hände haben das Festland bereitet.
Langsam: 6 Kommt, laßt uns anbeten und uns beugen, laßt uns niederfallen vor dem Herrn, unserem Schöpfer!
ÜBERGANG: Wir haben den größten Grund zur Freude und zur Anbetung: Gott ist unser Fels und unser Heil! Gott ist GROSS. Er ist unser Schöpfer.
Und er ist noch mehr: Er ist unser HIRTE!

Lobe Gott, denn er ist dein Hirte (V. 7)

Psalter 95,7 Schlachter 2000
7 Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand. »Heute, wenn ihr seine Stimme hört,
Der nächste Grund unserer Anbetung ist, dass Gott uns in seine Herde aufgenommen hat! “wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand!” Wie wundervoll zu wissen, dass dieser mächtige HERR unser HIRTE ist! Er beschreibt sich selbst in Hes 34:
Wo immer nun im Text ein Schaf vorkommt, setz deinen Namen ein und bewundere Deinen Gott!
Ezechiel 34,11–24 Schlachter 2000
11 Denn so spricht Gott, der Herr: Siehe, ich selbst will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen! 12 Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht an dem Tag, da er mitten unter seinen zerstreuten Schafen ist, so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen Orten erretten, wohin sie zerstreut wurden an dem Tag des Gewölks und des Wolkendunkels. 13 Und ich werde sie aus den Völkern herausführen und aus den Ländern zusammenbringen und werde sie in ihr Land führen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und allen bewohnten Gegenden des Landes. 14 Auf einer guten Weide will ich sie weiden; und ihr Weideplatz soll auf den hohen Bergen Israels sein, dort sollen sie sich auf einem guten Weideplatz lagern und auf den Bergen Israels fette Weide haben! 15 Ich selbst will meine Schafe weiden und sie lagern, spricht Gott, der Herr. 16 Das Verlorene will ich suchen und das Verscheuchte zurückholen und das Verwundete verbinden; das Schwache will ich stärken; das Fette aber und das Starke will ich vertilgen; ich will sie weiden, wie es recht ist. 17 Und zu euch, meinen Schafen, spricht Gott, der Herr: Siehe, ich will Recht sprechen zwischen den einzelnen Schafen, zwischen den Widdern und den Ziegenböcken. 18 Ist es euch nicht genug, daß ihr eine so gute Weide abweidet; müßt ihr auch noch das übrige Weideland mit euren Füßen zertreten? Und wenn ihr klares Wasser getrunken habt, müßt ihr dann das Übrige mit euren Füßen trüben? 19 Und sollen dann meine Schafe das abweiden, was ihr mit euren Füßen zertreten habt, und trinken, was ihr mit euren Füßen trübe gemacht habt? 20 Darum, so spricht Gott, der Herr, zu ihnen: Siehe, ich selbst will Recht sprechen zwischen den fetten und den mageren Schafen: 21 weil ihr alle schwachen Schafe mit Seite und Schulter weggedrängt und mit euren Hörnern gestoßen habt, bis ihr sie hinausgetrieben hattet, 22 so will ich meinen Schafen zu Hilfe kommen, daß sie künftig nicht mehr zur Beute werden sollen, und ich will Recht sprechen zwischen den einzelnen Schafen. 23 Ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David; der soll sie weiden, und der soll ihr Hirte sein. 24 Und ich, der Herr, will ihr Gott sein, und mein Knecht David soll Fürst sein in ihrer Mitte; ich, der Herr, habe es gesagt!
Ich springe zu Vers 31:
Ezechiel 34,31 Schlachter 2000
31 Und ihr seid meine Herde, die Schafe meiner Weide; ihr seid Menschen, und ich bin euer Gott, spricht Gott, der Herr.
WOW – lasst uns unseren Gott anbeten, uns vor ihm beugen und vor ihm niederknien!
In Hesekiel beschreibt Gott sich als Hirten Israels, der den guten Hirten, seinen Sohn Jesus Christus senden wird. Aber sein Charakter, sein Wesen ist unverändert und gilt auch uns. In Joh 10 macht Jesus deutlich dass auch wir zu seinen Schafen gehören!
Johannes 10,16 Schlachter 2000
16 Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein.
ÜBERGANG: Wir haben den größten Grund zur Freude und zur Anbetung: Gott ist unser Fels und unser Heil! Gott ist GROSS. Er ist unser Schöpfer. Er ist unser Hirte, er ist bei uns!
Nachdem wir nun erinnert wurden, wer unser Gott ist, schauen wir uns den Aufruf zur Anbetung an:
Psalter 95,1–2 Schlachter 2000
1 Kommt, laßt uns dem Herrn zujubeln und jauchzen dem Fels unsres Heils! 2 Laßt uns ihm begegnen mit Lobgesang und mit Psalmen ihm zujauchzen!
Kommt, laßt uns singen! Wir müssen immer wieder dazu aufgerufen werden! (V.1.2.6a.6b - 4x)
Es ist nicht nur ein deutsches Problem, die bekannte Redewendung “nicht geschimpft ist genug gelobt” - es ist ein Problem aller Menschen miteinander, als auch gegenüber Gott.
Sicher würdest du zu Gott nicht sagen, “nicht geschimpft ist genug gelobt” aber entspricht unser Leben unser Gebet und vielleicht sogar unsere Herzenshaltung im Gottesdienst nicht zu oft genau diesem Sprichwort?
Jeder von uns kennt die Sonntage an denen man zum Gesang und Gebet mit aufsteht aber vom Lob aus tiefstem Herzen und Gesang aus ganzer Kraft ist wenig zu merken. Stattdessen sind wir passiv und warten auf den nächsten Programmpunkt.
Wir müssen immer wieder dazu aufgerufen werden! (V.1.2.6a.6b - 4x)
Wozu ruft uns der Psalm denn auf? Zu lautem, freudigem Gesang!
JUBEL, JAUCHZEN und SINGEN
Ein lautes, freudiges singen!
Jauchzen sind Freundenschreie, Freudenjubel - gerichtet an den HERRN unseren Gott, dem Fels unseres Heils!
Ps 146,1 - Lobgesang
Hiob 21,12 - fröhliches singen der Ungläubigen – beachtet, es gibt bezüglich der Instrumente keine Unterscheidung zwischen Gläubiger und Ungläubiger Musiker. Der Inhalt der Texte macht den unterschied.
Hiob 30,31 - trauer
Psalm 95:1-6
Ps 150
Jak 5,13
Ps 68,4-5
Röm 15,9 "lobsingen"
Über Gott und sein Wesen von Instrumenten begleitet. - Psalm ist das gr. Wort für "Lied"
Seit Homer war die Bedeutung für “Psalm” ein Saiteninstrument zu spielen, dann bezog man es für das singen und spielen der Saiteninstrumente. Die Aufforderung MIT Instrumenten zu singen finden wir überall Ps 33 .
Instrumente sollten beim singen dabei sein. Psalm ist einfach nur ein Lied, genau so wie ein Lied eines ungläubigen Ps 69 ,
Nicht nur in den Psalmen selbst lesen wir davon, sondern auch in 1Chr 16, dem Kapitel in welchem König David die Sänger beauftragt (1Chr 16,7) Gott zu loben, nachdem die Bundeslade wieder in die Stiftshütte gebracht wurde:
1. Chronik 16,24–29 Schlachter 2000
24 Erzählt unter den Heiden von seiner Herrlichkeit, unter allen Völkern von seinen Wundern! 25 Denn groß ist der Herr und hoch zu loben; er ist furchtbar über alle Götter. 26 Denn alle Götter der Völker sind nichtige Götzen; aber der Herr hat die Himmel gemacht. 27 Pracht und Majestät sind vor seinem Angesicht, Stärke und Freude ist in seiner Wohnstätte. 28 Bringt dar dem Herrn, ihr Völkerstämme, bringt dar dem Herrn Ehre und Lob! 29 Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, bringt Gaben dar und kommt vor sein Angesicht! Betet den Herrn an in heiligem Schmuck!
Der Inhalt und die Musik werden hier qualifiziert: Was sollen wir singen und wie soll es klingen:
von den Wundern Gottes
von Ehre und Lob durchtränkt (25.28.29)
furchtbar über alle Götter
geprägt von Majestät und Stärke
Freude ist in seiner Wohnstätte!
in heiligem Schmuck, ein besonderer Anlass!
Wenn die Freude der Gegenwart Gottes unter dem Volk zu Davids Zeiten schon so groß war, wieviel mehr sollten wir uns freuen, die wir als Gemeinde der Tempel Gottes sind? Nicht weniger!
Der Auftrag des Lobes und das Vorbild bleiben unverändert!
Vorsatz #1: Ich bin entschlossen, jede Möglichkeit des Lobes Gottes voll und ganz zu nutzen und von Herzen Gott zuzujubeln und ihm zuzujauchzen!
Psalter 95,1–2 Schlachter 2000
1 Kommt, laßt uns dem Herrn zujubeln und jauchzen dem Fels unsres Heils! 2 Laßt uns ihm begegnen mit Lobgesang und mit Psalmen ihm zujauchzen!
Wir schauen zurück auf Gottes großes Wirken und loben ihn! Und wir schauen nach vorn auf unsere herrliche Zukunft mit unserem Gott und glauben IHM!

Glaube der herrlichen Zukunft mit deinem Gott!

Der großartige Aufruf zur Anbetung, er wird schlagartig unterbrochen! Gott selbst spricht durch den Heiligen Geist
Psalter 95,7–11 Schlachter 2000
7 Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand. »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, 8 so verstockt eure Herzen nicht, wie bei der Herausforderung, am Tag der Versuchung in der Wüste, 9 wo mich eure Väter versuchten; sie prüften mich — und sahen doch mein Werk! 10 Vierzig Jahre empfand ich Ekel vor diesem Geschlecht; und ich sprach: Sie sind ein Volk, das in seinem Herzen in die Irre geht, und sie haben meine Wege nicht erkannt, 11 so daß ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!«
Dieser Psalm wird in Hebräer 3 zitiert als aufruf zum Glauben an die Ewigkeit: Der Autor verbindent hier die Zuversicht und Hoffnung mit dem Leben in Glauben. Wenn du die herrliche Zukunft vor Augen behältst, dann wirst du auch im Glauben wachsen.
Hebräer 3,6 Schlachter 2000
6 Christus aber als Sohn über sein eigenes Haus; und sein Haus sind wir, wenn wir die Zuversicht und das Rühmen der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten.
Die Israeliten zu Moses Zeit hatten dieses Ziel aus den Augen verloren. Es ging ihnen nur noch um die Umstände hier und jetzt und sie murrten und murrten!
Psalter 95,8–9 Schlachter 2000
8 so verstockt eure Herzen nicht, wie bei der Herausforderung, am Tag der Versuchung in der Wüste, 9 wo mich eure Väter versuchten; sie prüften mich — und sahen doch mein Werk!
Sie SAHEN DOCH MEIN WERK!
Gott hatte das Volk nach 10 Plagen aus Ägypten herausgeführt! (2Mo 7-12)
Nachdem sie dann anfingen durch die Wüste zu wandern hat Gott einige male ihre Route geändert. Es hatte den Anschein als würden sie umherirren und nicht wissen wohin (2Mo 14,3) – Bei richtungswechsel kann einem schon leicht der Kragen platzen, oder? Was denn nun Gott? Da lang oder da lang? Jetzt sagst du so, dann sagst du so? Geht es Dir auch manchmal so?
Aber Gott wollte sich verherrlichen und wie der Psalm sagt, dem Volk “sein Werk zeigen”
Als die Armee des Pharaos schon deutlich zu sehen war, wird das Volk SEHR UNRUHIG und in 2Mo 14 lesen wir dann
Exodus 14,13–14 Schlachter 2000
13 Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Steht fest und seht die Rettung des Herrn, die er euch heute bereiten wird; denn diese Ägypter, die ihr heute seht, die werdet ihr nicht wieder sehen in Ewigkeit! 14 Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein!
Gott hatte das Meer vor ihnen geteilt, sie konnten durchwandern und hinter ihnen sind die Armeen des Pharao ertrunken (2Mo 14)
Einige Tage später trafen sie nur auf eine bittere Wasserquelle und fingen wieder an zu Murren. Gott lässt die Quelle süß werden.
Sie ziehen weiter und haben kein Wasser. Da in 2Mo 17,2.7 heißt es im Text, dass sie den HERRN versuchten mit ihrem Ärger. Mose wurde beauftragt den FELSEN zu schlagen und Wasser kam heraus.
Erinnere auch du dich an das mächtige Wirken Gottes im Leben von Abraham, Isaak und Jakob, im Leben der Israeliten, im Leben von David und den Propheten, im Leben von Joseph, Maria und Jesus.
Erinnere auch du dich an das mächtige Werk Gottes mit Petrus und Paulus, die Kirchengeschichte bis Martin Luther.
Und erinnere Dich an das mächtige Werk Gottes wie er Dich aus der Sklaverei der Sünde befreite, die Macht des Satans über dir zerbrach und dich in seine Familie aufnahm!
Erinnere Dich wie er dich führte und GLAUBE weiterhin mit dem Festen Blick auf die Herrlichkeit!

Glaube ist aktiv und führt zur Herrlichkeit!

Erinnere Dich an die Worte von Jakobus:
Jakobus 2,14–17 Schlachter 2000
14 Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann ihn denn dieser Glaube retten? 15 Wenn nun ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und es ihnen an der täglichen Nahrung fehlt, 16 und jemand von euch würde zu ihnen sagen: Geht hin in Frieden, wärmt und sättigt euch!, aber ihr würdet ihnen nicht geben, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse erforderlich ist, was würde das helfen? 17 So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot.
Erinnere Dich und Glaube! Glaube ist AKTIV. Er vertraut auf den Herrn. Glaube führt zur tatsächlichen TAT. “Ja ich glaube… aber ich kann nicht” - Ist Selbstbetrug und die Wahrheit ist: “Ja ich halte es für glaubwürdig, aber ich WILL nicht”

Unglaube ist aktiv und führt zur Verdammnis!

Nach all dem was Gott für Israel in der Befreiung getan hatte, führte er sie weiter.
Gott besiegte im Kampf die zweite Armee, die Amalekiter 2Mo 17,8-16
Gott gbt dem Volk die 10 Gebote und das Volk… es betet das goldene Kalb an (2Mo 32)
Beachtet! Das Volk bereut nach Moses eingreifen und fürsprechen immer wieder seine Taten, aber waren sie wirklich gläubig?
Gott lässt das Volk die Stiftshütte bauen um ihnen zu zeigen, dass er mitten unter ihnen ist. Das Gesetz wird gegeben, das ganze Buch 3. Mose handelt davon
Soweit so gut, es ging einige Zeit gut. Aber in 4Mo 11,1 kommen wir zu dem großen Wendepunkt gleich zu Beginn der Reise nach Kadesch, wo Israel das verheißene Land einnehmen sollte - jetzt wo es endlich losgeht:
Numeri 11,1 Schlachter 2000
1 Und es geschah, daß das Volk sich sehr beklagte, und das war böse in den Ohren des Herrn; und als der Herr es hörte, da entbrannte sein Zorn, und das Feuer des Herrn brannte unter ihnen und fraß am Ende des Lagers.
Jetzt wo es endlich losgeht, offenbart sich das wirklich Herz wieder!
All der Lobgesang, all die Reue, all der scheinbare Gehorsam offenbart sich als Heuchelei.
JMASB:
Das zuvor gehorsame Israel murrte nun (11,1; 14,2.27.29.36; 16,1-3.41; 17,5) und rebellierte (14,9; 17,10). Schließlich rebellierten sogar Mose und Aaron gegen den Herrn (20,10.24). Durch Israels Ungehorsam wurde Gottes Zorn erweckt (11,1.10.33; 12,9; 14,18; 25,3.4) und so strafte und schlug Gott sein Volk (14,37; 16,46.47.48.49.50; 25,8.9.18), wie er auch den Pharao und die Ägypter gestraft und geschlagen hatte (2Mo 9,14; 12,13; 30,12). Doch obgleich Gott die da- malige Generation Israels gerichtet hat, wird er seine Verheißungen an Abraham dennoch in der Zukunft erfüllen (23,5-24,24). (Studienbibel MacArthur 4Mo 11,1)
sso kommt es zum traurigen Höhepunkt, dem Unglauben der 10 Kundscafter und des Volkes
Numeri 13,25–14,4 Schlachter 2000
25 Und nachdem sie das Land 40 Tage lang ausgekundschaftet hatten, kehrten sie zurück. 26 Und sie gingen und kamen zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israels, in die Wüste Paran, nach Kadesch; und sie brachten ihnen und der ganzen Gemeinde Bericht und ließen sie die Früchte des Landes sehen. 27 Und sie erzählten ihm und sprachen: Wir sind in das Land gekommen, in das du uns sandtest, und es fließt wirklich Milch und Honig darin, und dies ist seine Frucht. 28 Aber das Volk, das im Land wohnt, ist stark, und die Städte sind sehr fest und groß. Und wir sahen auch Söhne Enaks dort. 29 Die Amalekiter wohnen im Land des Negev; die Hetiter, Jebusiter und Amoriter aber wohnen im Bergland, und die Kanaaniter am Meer und entlang des Jordan. 30 Kaleb aber beschwichtigte das Volk gegenüber Mose und sprach: Laßt uns doch hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir werden es gewiß bezwingen! 31 Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sprachen: Wir können nicht hinaufziehen gegen das Volk, denn es ist stärker als wir! 32 Und sie brachten das Land, das sie erkundet hatten, in Verruf bei den Kindern Israels und sprachen: Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ist ein Land, das seine Einwohner frißt, und alles Volk, das wir darin sahen, sind Leute von hohem Wuchs. 33 Wir sahen dort auch Riesen, Söhne Enaks aus dem Riesengeschlecht, und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken, und ebenso waren wir auch in ihren Augen! 1 Da erhob die ganze Gemeinde ihre Stimme und schrie, und das Volk weinte in dieser Nacht. 2 Und alle Kinder Israels murrten gegen Mose und Aaron; und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Ach, daß wir doch im Land Ägypten gestorben wären, oder noch in dieser Wüste sterben würden! 3 Und warum führt uns der Herr in dieses Land, daß wir durch das Schwert fallen, und daß unsere Frauen und unsere kleinen Kinder zum Raub werden? Ist es nicht besser für uns, wenn wir wieder nach Ägypten zurückkehren? 4 Und sie sprachen zueinander: Wir wollen uns selbst einen Anführer geben und wieder nach Ägypten zurückkehren!
Gottes Urteil steht fest:
Numeri 14,19–24 Schlachter 2000
19 Vergib nun die Schuld dieses Volkes nach deiner großen Gnade, wie du auch diesem Volk verziehen hast von Ägypten an bis hierher! 20 Da sprach der Herr: Ich habe vergeben nach deinem Wort. 21 Aber — so wahr ich lebe und die ganze Erde mit der Herrlichkeit des Herrn erfüllt werden soll: 22 Keiner der Männer, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich in Ägypten und in der Wüste getan habe, und die mich nun schon zehnmal versucht und meiner Stimme nicht gehorcht haben, 23 keiner soll das Land sehen, das ich ihren Vätern zugeschworen habe; ja, keiner soll es sehen, der mich verachtet hat! 24 Aber meinen Knecht Kaleb, in dem ein anderer Geist ist, und der mir treu nachgefolgt ist, ihn will ich in das Land bringen, in das er gegangen ist, und sein Same soll es als Erbe besitzen. —
Numeri 14,29–32 Schlachter 2000
29 Eure Leichname sollen in dieser Wüste fallen, und alle eure Gemusterten, die ganze Zahl, von 20 Jahren an und darüber, die ihr gegen mich gemurrt habt; 30 keiner von euch soll in das Land kommen, über dem ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, um euch darin wohnen zu lassen — ausgenommen Kaleb, der Sohn Jephunnes, und Josua, der Sohn Nuns! 31 Eure Kinder aber, von denen ihr gesagt habt, daß sie zum Raub würden, die will ich hineinbringen, und sie sollen das Land kennenlernen, das ihr verachtet habt! 32 Eure eigenen Leichname aber sollen in dieser Wüste fallen.
Eine Frage an euch: Waren die 10 Botschafter und das Volk PASSIV? Ist Unglaube passiv? Sind sie einfach Opfer ihrer Umstände und können nichts dafür?
Nein.
Täusche dich nicht. Unglaube ist aktiv. Du hast immer die Möglichkeit dich zu entscheiden. Du bist nie einfach nur Opfer deiner Umstände, auch wenn die Umstände ohne Zweifel sehr sehr schwer und unüberwindbar sind.
Zurück zu unserem Psalm mit einem kleinen Quiz: Aktiv oder Passiv?
Psalter 95,7–11 Schlachter 2000
7 Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand. »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, 8 so verstockt eure Herzen nicht, wie bei der Herausforderung, am Tag der Versuchung in der Wüste, 9 wo mich eure Väter versuchten; sie prüften mich — und sahen doch mein Werk! 10 Vierzig Jahre empfand ich Ekel vor diesem Geschlecht; und ich sprach: Sie sind ein Volk, das in seinem Herzen in die Irre geht, und sie haben meine Wege nicht erkannt, 11 so daß ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!«
Vorsatz #2: Ich bin entschlossen, mir die herrliche Zukunft mit meinem Gott vor Augen zu halten und bei Herausforderungen und selbst unüberwindbaren Schwierigkeiten noch am selben Tag im Glauben an Jesus von ganzem Herzen mit Taten voranzugehen!
Am 5,23 - die Lieder waren laut, und gott wollte sie nicht hören wegen ihres Ungehorsams - genau wie der Aufruf den wir nun im Psalm lesen
Amos 5,23 Schlachter 2000
23 Tue nur hinweg von mir den Lärm deiner Lieder, und dein Harfenspiel mag ich nicht hören!
Sing laut und voll Freude um Gott zu ehren! Aber das ist am Ende nicht das Kennzeichen deiner Rettung, sondern dein enger und fortwährender Wandel nah bei Gott, mit dem Blick aufs Kreuz und dem Blick auf die Herrlichkeit vor uns!
Wir brauchen einander als Gemeinde!
Hebräer 3,12–13 Schlachter 2000
12 Habt acht, ihr Brüder, daß nicht in einem von euch ein böses, ungläubiges Herz sei, das im Begriff ist, von dem lebendigen Gott abzufallen! 13 Ermahnt einander vielmehr jeden Tag, solange es »Heute« heißt, damit nicht jemand unter euch verstockt wird durch den Betrug der Sünde!

παρακαλέω (pf. pass. παρακέκλημαι, aor. pass. παρεκλήθην, conj. παρακληθῶ, fut. pass. παρακληθήσομαι) bitten, auffordern, zu etw. aufrufen; ermahnen, ermutigen, trösten, bestärken; einladen; zu Hilfe rufen, um Hilfe bitten

Ich brauche euch um in mein Leben zu reden! Schweigt nicht.
Du brauchst andere um in dein Leben zu reden! Hör zu und ignorier nicht.
Die Gemeinde braucht dich um in ihr Leben zu reden! Ermahnt einander vielmehr jeden Tag, solange es “Heute” heißt.
Diese Wahrheit haben wir im Mitgliedschaftsversprechen so formuliert:
Vorsatz #3: Ich bin entschlossen, die gemeinschaftliche Anbetung im Gottesdienst nicht zu versäumen und mich persönlich vorzubereiten, den Herrn anzubeten.
Das versäumen, ist das feste planen meiner Anwesenheit, rechtzeitig und zur Gemeinschaft und zum Austausch dazubleiben – denn es ist Teil der Ermutigung die ich brauche und die andere durch mich brauchen.
Das wichitgiste Mittel zum offenlegen meines eigenen Herzens und aller Herzen ist welches?
Hebräer 4,11–12 Schlachter 2000
11 So wollen wir denn eifrig bestrebt sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als ein gleiches Beispiel des Unglaubens zu Fall kommt. 12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.
Von Israel sagt Gott in dem Psalm: “Sie sind ein Volk, das in seinem Herzen in die Irre geht...” Woher kannst du dein Herz erkennen? Durch das Wort Gottes und das Wirken des Geistes durch sein Wort.
Mich persönlich vorzubereiten ist
das Gebet für den Prediger, so dass Gott durch sein Wort in mein Herz redet.
das Gebet für die Musiker, so dass wir gemeinsam Gott loben und ihm zur Ehre singen können
das Gebet für die Sonntagsschullehrer, und alle Geschwister die im Dienst beteiligt sind
Aktiv zu sein, im Gottesdienst. Aktiv zuhören, Aktiv gehorsam sein, Aktiv auf andere zugehen, aktiv dienen.
Keine neuen Vorsätze, aber sehr wichtige Wahrheit, die ihr tut, die ihr lebt und an die wir dennoch erinnert werden müssen.
Möge Gott uns Gnade schenken, so dass wir als Leuchtturm Gemeinde vor ihm stehen dürfen und jeder einzelne seinen Siegeskranz in Empfang nehmen darf zur überschwänglichen Freude der ganzen Gemeinde.
Epheser 3,20–21 Schlachter 2000
20 Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, 21 ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.
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