2020-08-23 Liebe oder stirb! (Teil 1) 1Joh 3,11-24

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Liebe oder stirb!
Wenn Johannes in der Zeit von Fotographie gelebt hätte, wäre er wahrscheinlich ein Liebhaber von Schwarz-Weiß Fotos gewesen.
Denn er ist ein Meister der Kontraste und Klarheit, Dinge auszudrücken.
Der 1. Johannesbrief ist geschrieben worden um uns Prüfkriterien zu geben, um die Frage zu beantworten: Bist du tatsächlich Gerettet? Der Brief ist geschrieben, in der Hoffnung, dass du diese Prüfungen bestehst und somit GEWISSHEIT Deiner Errettung hast.
Die Prüfungen drehen sich alle um drei “Fachbereiche”: LIEBE, GEHORSAM, WAHRHEIT. Jedes mal, wenn Johannes zu einem der Themen zurückkommt, hat er einen anderen Blickwinkel auf das Thema.
Wir haben bereits gelernt, dass wir andere Gläubige - "die Brüder" (1 Joh 2,7-11) - lieben, der Schwerpunkt in 1 Joh 2 liegt dabei auf der Gemeinschaft.
1. Johannes 2,7–11 SLT
7 Brüder, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet; das alte Gebot ist das Wort, das ihr von Anfang an gehört habt. 8 Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, was wahr ist in Ihm und in euch; denn die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint schon. 9 Wer sagt, daß er im Licht ist, und doch seinen Bruder haßt, der ist noch immer in der Finsternis. 10 Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht, und nichts Anstößiges ist in ihm; 11 wer aber seinen Bruder haßt, der ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen verblendet hat.
Ein Gläubiger, der "im Licht wandelt", wird diese Tatsache durch die Liebe zu den Brüdern beweisen.
In unserem gegenwärtigen Abschnitt liegt der Schwerpunkt auf seiner Beziehung zu anderen Gläubigen.
1. Johannes 3,10–15 SLT
10 Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt. 11 Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen; 12 nicht wie Kain, der aus dem Bösen war und seinen Bruder erschlug. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht. 13 Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt haßt! 14 Wir wissen, daß wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder; und ihr wißt, daß kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.
Johannes kommt in 1Joh 3,10 entweder aus dem Stammbaum Gottes oder des Teufels. Entweder wir sind Kinder des Teufels oder aus Gnade Kinder Gottes.
Der aus Gott geborene kann nicht sündigen. Er hat eine neue Natur! Genau wie eine Mutter, ihr Kind nicht verhungern lassen kann. Es ist gegen ihre Natur, so ist es auch gegen unsere Natur zu sündigen, denn wir haben nun Gottes Natur!
Die Liebe unseres Nächsten ist ein Kernelement des neuen Lebens des Gläubigen. Nichts neues, wie Johannes betont:
1. Johannes 3,11 SLT
11 Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen;
Von Anfang an: Schon Kain und Abel wussten dies.
Jesus, fast diese Botschaft von Anfang an zusammen:
Matthäus 22,36–40 SLT
36 Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? 37 Und Jesus sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. 38 Das ist das erste und größte Gebot. 39 Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. 40 An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.
Die falschen Lehrer behaupteten, dass du zu geistlichem Segen durch mystische Erlebnisse gelangen würdest. Und hier kommt Johannes und macht ganz deutlich: NEIN, keine mystischen Stufen zur Geistlichkeit, sondern lediglich die alte Wahrheit, die bekannte, unveränderliche Wahrheit ist der Weg des Lebens.
Auch heute wollen Menschen immer immer wieder etwas NEUES hören, --- neue theorien zur Schöpfung der Welt. Beispielsweise wie eine Jüdin letzte Woche im Radiointerview sagte: Die göttlichkeit des Lichts setzte sich in Splittern des Urknalls fest und so entwickelte sich alles. WOW!? echt?
Der Mensch strebt nach NEUEM, doch GOTT lenkt unsere Aufmerksamkeit zurück auf das Alt-Bekannte, Unveränderliche Gebot Christi. Wie Petrus:
2. Petrus 1,12–16 SLT
12 Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid. 13 Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Leibes-Zelt bin, euch aufzuwecken, indem ich euch erinnere, 14 da ich weiß, daß ich mein Zelt bald ablegen werde, so wie es mir auch unser Herr Jesus Christus eröffnet hat. 15 Ich will aber dafür Sorge tragen, daß ihr euch auch nach meinem Abschied jederzeit diese Dinge in Erinnerung rufen könnt. 16 Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen.
Aber Johannes, genau wie Paulus und Petrus und Jesus selbst, macht klar: Die Botschaft ist altbekannt und unverändert. Und doch benötigen wir ERINNERUNG an die WAHRHAFTIGKEIT dieser alten Wahrheiten, da wir so schnell wie die Schlange fragen: Sollte Gott wirklich gesagt haben?!
Alles ist in der Botschaft der Apostel gegründet und unveränderlich! Menschen heutzutage wollen NEUES, aber die Schrift sie bleibt immer aktuell und immer unverändert.
Alles mögliche in dieser Welt ändert sich, aber eine Sache bleibt fest und unverändert : Das Wort Gottes, seine Wahrheit und der Weg zur Gottseeligkeit und Rettung. Sie alle bleiben und sind unverändert seit der Mensch und diese Welt existieren.
Ob in der früheren normalen Welt vor Corona, oder in der sogennnaten “neuen Normalität” spielt keine Rolle: Das Wort Gottes steht fest und unveränderlich mit unabänderlichen Prinzipien für Leben und Tod!
Und so kommt Johannes nach 2,24 nun zu dieser klaren Aussage:
1. Johannes 3,11 SLT
11 Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen;
Die Botschaft ist dieselbe. Gott hat uns erschaffen mit der Notwendigkeit der Nächstenliebe! Schon seit je her: Wie bei Kain und Abel.
Die geschwisterliche Liebe ist das Kennzeichen deines Christ-seins! Auch wenn wir uns einreden mögen wir könnten ohne Liebe Christen sein - NEIN.
Liebe oder stirb! Heute morgen werden sehen, wie Johannes deutlich warnt, wer nicht Liebt, wandelt nicht nur in der Finsternis, wie in Kap 2, sondern er endet im ewigen Tod, deshalb liebe oder stirb!
Damit dies nicht geschieht warnt uns Johannes mit dem warnenden Beispiel von Kain - damit es uns nicht genau so ergeht, müssen wir auf der Hut sein.

1. Sei auf der Hut vor Mord (12)

Johannes beginnt bei der Bruderliebe mit dem, was wir nicht sein sollten: NICHT WIE KAIN.
1. Johannes 3,11–12 SLT
11 Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen; 12 nicht wie Kain, der aus dem Bösen war und seinen Bruder erschlug. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.
Erinnert ihr euch an Kain?
Genesis 4,1–5 SLT
1 Und Adam erkannte seine Frau Eva; und sie wurde schwanger und gebar den Kain. Und sie sprach: Ich habe einen Mann erworben mit der Hilfe des Herrn! 2 Und weiter gebar sie seinen Bruder Abel. Und Abel wurde ein Schafhirte, Kain aber ein Ackerbauer. 3 Und es geschah nach geraumer Zeit, daß Kain dem Herrn ein Opfer darbrachte von den Früchten des Erdbodens. 4 Und auch Abel brachte ein Opfer dar von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett. Und der Herr sah Abel und sein Opfer an; 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht an. Da wurde Kain sehr wütend, und sein Angesicht senkte sich.
Wir wissen nicht genau warum das Opfer nicht angenommen wurde. Aber das ist auch nicht wichtig. Offensichtlich muss Adam beiden Söhnen erläutert haben, wie Gott angebetet werden möchte. Aber nur einer der beiden hält sich daran, der andere nicht.
Gott gibt Kain sogar eine weitere Chance in V. 7 aber wenn du dabei bleibst, dann wirst du weiter von Sünde vereinnahmt. Aber du solltest sie unter Kontrolle halten!
Genesis 4,6–7 SLT
6 Und der Herr sprach zu Kain: Warum bist du so wütend, und warum senkt sich dein Angesicht? 7 Ist es nicht so: Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben? Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihr Verlangen ist auf dich gerichtet; du aber sollst über sie herrschen!
Kain wird immer wieder als Beispiel dafür gebraucht, zu wissen was richtig war, aber aus Neid und dann Hass, gemordet hat. Er lehnte immer wieder ab, was er wusste. ER GLAUBTE NICHT. Abel glaubte.
Hebräer 11,4 SLT
4 Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain; durch ihn erhielt er das Zeugnis, daß er gerecht sei, indem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte, und durch ihn redet er noch, obwohl er gestorben ist.
Johannes fragt uns in Vers 12: “Und warum erschlug er ihn? - Was würdest du antworten?
Durch unsere Gesellschaft sind wir gedrillt worden uns vor die Täter, statt vor die Opfer zu stellen. Wir haben Krankheitsbilder für alles mögliche, was die Bibel schlichtweg Sünde nennt. Ja, Sünde macht krank, aber die Krankheit ist nie die Ursache:
“Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.” Und Ungerechtigkeit kann Gerechtigkeit nicht ausstehen! Unheilige Menschen können es nicht ab mit Heiligen abzuhängen. Entweder wird der Heilige den Unheiligen anspornen zum heiligen Wandel, oder die Person wird dich HASSEN! Und wünschten dich umzubringen!
Genesis 4,8–10 SLT
8 Und Kain redete mit seinem Bruder Abel; und es geschah, als sie auf dem Feld waren, da erhob sich Kain gegen seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. 9 Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er antwortete: Ich weiß es nicht! Soll ich meines Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du getan? Horch! Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von dem Erdboden!
Abel ging vom Altar weg mit dem Beweis der Annahme Gottes in seinem Herzen, aber Kain ging wütend und enttäuscht weg (1. Mose 4,4-6). Gott warnte Kain, dass die Sünde wie ein gefährliches Tier vor der Tür kauerte (V. 7), versprach aber, dass, wenn Kain Gott gehorchen würde, er, wie Abel, Frieden genießen würde. Statt auf Gottes Warnung zu hören, hörte Kain auf die Stimme Satans und plante, seinen Bruder zu töten. Sein Neid hatte sich in Zorn und Hass verwandelt. Er wusste, dass er böse war und dass sein Bruder rechtschaffen war. Anstatt Buße zu tun, wie Gott es ihm befohlen hatte, beschloss er, seinen Bruder zu ermorden. Jahrhunderte später taten die Pharisäer dasselbe mit Jesus (Markus 15,9-10), und Jesus nannte auch sie Kinder des Teufels (Johannes 8,44).
Ein Jäger suchte während eines Regenschauers Zuflucht in einer Höhle. Nachdem er etwas getrocknet war, beschloss er, sein vorübergehendes Heim zu untersuchen, und schaltete seine Taschenlampe ein. Er war überrascht, als er entdeckte, dass er die Höhle mit einer Vielzahl von Spinnen, Eidechsen und Schlangen teilte! Wenn die unerrettete Welt nur sehen könnte, würde sie erkennen, dass sie auf dem niederträchtigen Niveau von Mord und Lügen lebt, umgeben von dieser alten Schlange Satan und all seinen dämonischen Armeen. Wie Kain versuchen die Menschen der Welt, ihre wahre Natur mit religiösen Riten zu verbergen, aber es fehlt ihnen der Glaube an Gottes Wort. Menschen, die weiterhin auf dieser Ebene leben, werden schließlich mit Satan in die äußere Finsternis geworfen, um für immer getrennt von Gott zu leiden.
Wansinn, oder? Nun das würde Dir nie passieren?! Oh doch, sonst hätte Johannes nicht dieses Beispiel von Kain gebraucht.
Auch du lebst mit anderen zusammen und es wird entweder so sein, dass ihre Heiligkeit und Hingabe dich anspornt oder dich zum Mörder macht. Natürlich nicht wie Kain mit einem Stein auf dem Feld. Nein, aber genau so wie Kain hinterfragst du Gott: Warum nimmst du meine Bemühung nicht an, warum segnest du nicht? Was ist los? — Dann kommt der Neid, mit dem Neid die üble Nachrede, das Verleumden: “Hey hast du schon gehört was die oder der gemacht haben.” oder nicht Verleumden, sondern Gebetsanliegen weitergeben: “Oh wisst ihr, wir müssen umbedingt für die Ehe von soundso beten… “
Und schon kommen tötliche Pfeile aus deinem Mund, die nichts mit Liebe und Auferbauung zu tun haben, sondern voll Neid gewürzt sind und wie Jakobus sagt, feurige Pfeile die mit höllischem Feuer entzündet sind. So drückt sich das Herz von Kain heutzutage aus.
Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass Kain und Abel als Brüder die gleichen Eltern hatten, und beide brachten Gott Opfer dar. Kain wird nicht als Atheist vorgestellt; er wird als ein Anbeter vorgestellt. Und das ist der springende Punkt: Kinder des Teufels geben sich als wahre Gläubige aus. Sie besuchen religiöse Gottesdienste, wie es Kain tat. Vielleicht bringen sie sogar Opfergaben mit. Aber diese Handlungen an sich sind kein stichhaltiger Beweis dafür, dass ein Mensch von Gott geboren ist. Die wahre Prüfung ist seine Liebe zu den Brüdern - und hier scheiterte Kain. (Wiersbe)
Kain war “aus dem Bösen” - der springende Punkt ist seine geistliche Abstammungslinie: Nicht aus Gott von neuem Geboren, sondern weiterhin unter der Herrschaft des Teufels. Johannes deckt die Ursache auf, um dein Prüfungsergebnis auch für dich klar auszuformulieren: Prüfe deine Abstammung, indem du deine Liebe anschaust.

2. Sei auf der Hut vor Hass (13-15)

Die Einstellung Kains repräsentiert sogar die Haltung des gegenwärtigen Weltsystems (1 Joh 3,13). Die Welt hasst Christus (Joh 15,18-25) aus demselben Grund, aus dem Kain Abel hasste: Christus zeigt die Sünde der Welt auf und enthüllt ihre wahre Natur. Wenn die Welt, wie Kain, Realität und Wahrheit gegenübersteht, kann sie nur eine von zwei Entscheidungen treffen: Buße tun und sich ändern oder denjenigen zerstören, der sie bloßstellt, deshalb fährt Johannes fort:
1. Johannes 3,13 SLT
13 Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt haßt!
Was hat das mit uns zu tun? Genau wie Kain Abel hasste, so wird auch die Welt uns hassen. Sei nicht überrascht darüber!
Wir möchten doch geliebt werden, oder? Ja aber sei nicht überrascht, wenn die Welt euch hasst. Und wenn die Welt euch immer liebt, dann ist es weil wir uns so angepasst haben, dem Weltlauf dieser Welt dass es keinen Unterschied mehr gibt.
Nun wir wollen natülich nicht, dass jeder um uns herum uns haßt. Aber es wird zu Konflikten kommen. Lästernde Worte.
Das hat Jesus schon in der Seeligpreisung in Mt 5 gesagt und auch in seinem Gebet in Joh 17.
Der Gedankengang hier ist die Gegenüberstellung von Abel und Kain:
1. Johannes 3,11–14 SLT
11 Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen; 12 nicht wie Kain, der aus dem Bösen war und seinen Bruder erschlug. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht. 13 Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt haßt! 14 Wir wissen, daß wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod.
Genau wie Abel den Hass von Kain abbekam, genau so werden wir den Hass der Welt abbekommen. Hass wegen Gerechtigkeit. Hass wegen Liebe.
V.14. Nicht WUNDERN, denn wir WISSEN
Die Bruderliebe ist Ausdruck deines LEBENS!
Erst gerettet werden, dann Menschen lieben! Viele haben es verdreht und leben lediglich das Prinzip des Liebens, der Hingabe aber ohne die Rettung, ohne den Übergang vom Tod zum Leben!
Johannes hat uns in den vorigen Kapiteln schon zwei Tests gegeben: Wir sind Gehorsam und bleiben dran, 2. Wir streben nach Heiligung; 3. Wir streben danach unsere Geschwister zu lieben! Halte dir mal die Gegenüberstellung vor Augen:
Christus - Kain
Liebe - Haß
Licht - Dunkelheit
Leben - Tod
“Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod.” - Liebe oder stirb!
kommen wir zu V. 15
1. Johannes 3,14–15 SLT
14 Wir wissen, daß wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder; und ihr wißt, daß kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.
An diesem Punkt denken Sie wahrscheinlich: "Aber ich habe noch nie jemanden ermordet! Und auf diese Aussage antwortet Gott: "Ja, aber bedenken Sie, dass Hass für einen Christen dasselbe ist wie Mord" (1 Joh 3,15; vgl. Mt 5,22). Der einzige Unterschied zwischen Stufe 1 und Stufe 2 ist die äußerliche Handlung, Leben zu nehmen. Die innere Absicht ist die gleiche:
Ein Besucher im Zoo unterhielt sich mit dem Pfleger des Löwenhauses: "Ich habe eine Katze zu Hause", sagte der Besucher, "und Ihre Löwen verhalten sich genau wie meine Katze. Sehen Sie nur, wie friedlich sie schlafen! Es ist schade, dass Sie diese schönen Geschöpfe hinter Gitter bringen müssen". "Mein Freund", lachte der Tierpfleger, "die sehen zwar aus wie Ihre Katze, aber ihre Veranlagung ist grundlegend anders. Es ist Mord in ihren Herzen. Seien Sie froh, dass die Gitterstäbe da sind. "
Der einzige Grund, warum manche Menschen noch nie jemanden wirklich ermordet haben, sind die "Gitterstäbe", die aufgestellt wurden: die Angst vor Verhaftung und Scham und die Strafen des Gesetzes.
Die Frage lautet nicht so sehr "Was hast du getan?", sondern "Was hättest du tun wollen? Was hättet ihr getan, wenn ihr die Freiheit gehabt hättet, zu tun, was ihr wolltet?" Deshalb setzte Jesus Hass mit Mord gleich (Mt 5,21-26) und Begierde mit Ehebruch (Vv 27-30).
Johannes scheint gut zugehört zu haben bei der Bergpredigt. Die unveränderlichen Worte von Anfang an.
Seit dem Sündenfall
was bedeutet nun “kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.”?
1. Johannes 3,15 SLT
15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder; und ihr wißt, daß kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.
Heißt es dass niemand gerettet werden kann? Nein, selbst Jesus betet für seine Mörder. Der Apostel Paulus selbst beteiligte sich auch an der Steinigung des Stephanus (Apg. 7,57-60) und gab zu, dass seine Stimme dazu beitrug, unschuldige Menschen zu töten (26,9-11; 1. Tim. 1,12-15). Aber in seiner Gnade hat Gott Paulus gerettet.
Ein Gläubiger ist vom Tod zum Leben übergegangen (Joh 5,24), und der Beweis dafür ist, dass er die Geschwister liebt. Als er zum Weltsystem gehörte, hasste er Gottes Leute, aber jetzt, da er zu Gott gehört, liebt er sie.
Diese Verse (1. Johannes 3,14-15) betreffen wie jene, die sich mit der fortwährenden Sünde in einem Christen befassen (1,5-2,6), eine beständige Lebensgewohnheit: Ein Gläubiger ist in der Praxis, die Brüder zu lieben, auch wenn er gelegentlich über einen Bruder verärgert sein mag (Mt 5,22-24). Gelegentliche Vorfälle von Ärger machen das Prinzip nicht zunichte.
Die Frage ist hier nicht, ob ein Mörder Christ werden kann, sondern ob ein Mensch weiterhin ein Mörder sein und trotzdem Christ sein kann. Die Antwort lautet nein. "Und ihr wisst, dass kein Mörder das ewige Leben hat, das in ihm bleibt" (1. Johannes 3,15). Der Mörder hatte nicht einmal ewiges Leben und verlor es dann; er hatte überhaupt nie ewiges Leben.
Es geht um das Beispiel Kains: Niemand, der in diesem Handeln verbleibt, kann behaupten gerettet zu sein.
Paulus beschreibt wie das unserer VERGANGENHEIT beschreibt:
Titus 3,3 SLT
3 Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mannigfachen Lüsten und Vergnügungen, lebten in Bosheit und Neid, verhaßt und einander hassend.
Wie siege ich über Hass und unliebsamkeit? SCHAU AUF JESUS!
Stolz vs. Demut; Besser wissen, letztes Wort haben, Arroganz - phil 2,3
Härte vs. Sanftmut; Härte und ein lauter Ton führen zu Schneckenhaus oder Explosion
Ungeduld vs. Geduld; Zuhören
Intoleranz bei Fehlern anderer vs. Liebe überdeckt Sünde und vergibt gern
Hartherzigkeit; keine Gefühle für andere; Wann hast du zuletzt wirklichen Schmerz mit jemand anderen nachempfunden?
Liebe oder stirb! - Sei weder ein Mörder, noch ein Hasser und drittens, sei auf der Hut vor Gleichgültigkeit (vv. 16-17). Das dann in zwei Wochen.
In der Gemeinde kommen wir aus allen möglichen Richtungen und Gemeindeprägungen zusammen. Wir haben Gemeinschaft mit unterschiedlichen Altersgruppen, die sich auf verschiebenen körperlichen, emotionalen und geistlichen Reife befinden. Wir haben unterschiedliche familiäre und kulturelle Hintergründe, unterschiedlichen Familienstand - und alles kommt hier zusammen.
Das hört sich schnell nach einem Konflikteintopf an, oder?
1. Petrus 1,22 SLT
22 Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich und aus reinem Herzen;
Streck Dich, dehne Dich soweit du kannst deine Geschwister zu Lieben!
Petrus macht deutlich: Die Wahrheit, der Gehorsam, die Liebe - sie gehören zusammen! Merkt ihr? Das sind die selben drei Themen, die Johannes wie eine defekte Schallplatte wiederholt. Wir gehorchen der Wahrheit indem wir einander Lieben. -> Nachsatz: Liebt einadner beharrlich! Innig! Ausstreckend!
Wundervolle Ergebnis: Heilsgewissheit; Gebetserhörungen; Bleiben in Christus
Mittel: Durch den Heiligen Geist
Echte christliche Liebe,sagt Johannes kann nicht in Isolation oder durch Ignorieren unserer Verpflichtung, füreinander zu sorgen, gelebt werden. In dieser werden wir erinnert, dass die Liebe zu anderen ein Beweis für unsere neue Geburt ist. Als Gläubige, die in Christus bleiben, werden wir unsere Kultur mit größerer Wirksamkeit beeinflussen, wenn wir egoistische Wünsche beiseite lassen und in aufopfernder Liebe wachsen.
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