Gott hören, leichter gesagt als getan

Bußtag  •  Sermon  •  Submitted
0 ratings
· 38 views
Notes
Transcript

Wottes Wille geht uns an

natürlich wissen wir das. Aber Gott hören ist oft dennoch leichter gesagt als getan. Ja natürlich, denn ich muß zuerst hören und hinhören wollen...
Hört des Herrn Wort
Jesaja 1,10–18 LUT84
10 Höret des Herrn Wort, ihr Herren von Sodom! Nimm zu Ohren die Weisung unsres Gottes, du Volk von Gomorra! 11 Was soll mir die Menge eurer Opfer?, spricht der Herr. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. 12 Wenn ihr kommt, zu erscheinen vor mir – wer fordert denn von euch, dass ihr meinen Vorhof zertretet? 13 Bringt nicht mehr dar so vergebliche Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein Gräuel! Neumonde und Sabbate, wenn ihr zusammenkommt, Frevel und Festversammlung mag ich nicht! 14 Meine Seele ist feind euren Neumonden und Jahresfesten; sie sind mir eine Last, ich bin’s müde, sie zu tragen. 15 Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut. 16 Wascht euch, reinigt euch, tut eure bösen Taten aus meinen Augen, lasst ab vom Bösen! 17 Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft den Waisen Recht, führt der Witwen Sache! 18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
Dieser Text ist uns für heute geben. Es ist ein Text der uns herausfordert, nicht nur zu sagen: “Was waren das für schlechte Leute damals im Volk Israel. Na wir wissen doch aus der Bibel, wie die Zustände in Sodom und Gomorrah waren…”
Zustände, wo alles möglich war zu tun. Alle haben mitgemacht, Unrecht auf der ganzen Linie, Sexuelle Ausschweifung überall. Man lese nur mal nach.
Was kann man sich noch vorstellen? Alles was möglich war. Aber das waren doch Städte die in Israel lagen.
Der Bibe Text ist keine moralische Anregung wie “na reißt euch aber mal endlich zusammen...”
Das Lebensgefühl war ein anderes. Irgenswie bissel fromm waren sie ja doch noch, denn sie wollten mit ihren Opfern Gott gefallen. Sie handelten ganz nach dem Motto: “Gott muß doch zufrieden sein, dass wir ihm wenigstens die Opfer bringen, die ihm zustehen, so wie sie im gesetz gefordert werden. Wir sind doch gar nicht so schlecht.”
Überschreiben würde ich die Predigt mit Sei echt, sei ehrlich, Gottes Wille geht uns an.
Sei echt, sei ehrlich
Wir legen viel Wert auf Originalität. Das verspricht Qualität. Made in Germany, echt Erzgebirge, Made in China, Südkorea Honkong… Hergestellt in Hamburg oder um es noch näher zu bringen, echte Crottendorfer oder echte Neudorfer Räucherkerzen. Oder der Original Annaberger oder Dresdener Weihntsstollen. Ich hoffe es tun sich unter uns jetzt keine Gräben auf.
Originalität spricht Landläufig für Qualität. Wie ist das aber mit unserem Menschsein?
Sind wir echt? Sind wir ehrlich? Originale sind wir allemal. Jeder tickt anders. Jeder hat auch andere Eigenarten. Selbst die Sprache verrät einen. Selbst mein Vater der aus Berlin kommt und nun schon über 50 Jahre im Erzgebirge lebt klingt immer noch nach Berlin.
Bist du echt oder ziehst du dir eine Maske auf? Naja jetzt tragen wir alle ja Masken. Reizthema. Es geht aber nicht nur um eine Äußerlichkeit. Masken tragen wir doch auch so voreinander. Wir wollen ein gutes Bild abgeben.
Es ist doch alles in Ordnung. Sozumindest halten es die Israeliten. Die Herren und das einfache Volk die Menschen von Sodom und Gomorrah bissel religiös waren sie schon noch. Zu den hohen Feiertagen kamen sie noch zusammen und brachten ihre notwendigen Opfer.
Nun will ich nicht sagen, wir das Christliche Abendland, die frommen Leute im Erzgebirge gleichen aufs Haar den Menschen in Sodom udn Gomorrah. Das will ich mir nicht anmaßen. Ich will aber auch nicht sagen: Wir sind aber doch schon die guten und darauf sind wir stolz… Ist das gut, wenn ich das so betone? Aber sind wir die Guten? Jesus sagt im Nt: Niemand ist gut als Gott allein. Müssen wir uns nicht auch hinterfragen lassen, wie führe ich mein Leben? Wie sieht es mit meiner Gottesbeziehung aus? wie halte ich es mit den Festen? Wie halte ich es in meinem Leben? Wie halte ich es mit meiner Gottesbezeihung und mit meinem Nächsten?
Zwei Wege werden und hier aufgezeigt. die Leute in Sodom und Gomorrah gehen nur zur Show in den Gottesdienst in den Tempel, das man gesehen wird und sie meinen jemanden einen Gefallen zu tun und sogar zu opfern. Aber sie interessieren sichim Alltag nicht für Gott Wort und seinen Willen. Und so hören wir Worte wie Gott spricht:
Jesaja 1,11–15 LUT84
11 Was soll mir die Menge eurer Opfer?, spricht der Herr. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. 12 Wenn ihr kommt, zu erscheinen vor mir – wer fordert denn von euch, dass ihr meinen Vorhof zertretet? 13 Bringt nicht mehr dar so vergebliche Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein Gräuel! Neumonde und Sabbate, wenn ihr zusammenkommt, Frevel und Festversammlung mag ich nicht! 14 Meine Seele ist feind euren Neumonden und Jahresfesten; sie sind mir eine Last, ich bin’s müde, sie zu tragen. 15 Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut.
Da fragt man sich doch vielleicht: Was will den Gott? Gott will keine Pflichterfüller denen es nicht am Herzen liegt zu tun was sie sollen.
Gott will keine Sklaven. Gott will Kinder. die Vertrauensvoll mit ihm leben.
Deshalb geht in euch! Deshalb denkt nach! Der Herr ist euer Gott. Und so höre ich förmlich das Shema Israel, 5.Mo
Deuteronomium 6,4–5 LUT84
4 Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. 5 Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.
Aber mit diesen Worte hatten die angesprochenen nicht so viel am Hut. Gott zeigt einen anderen Weg auf, ihm zu begegnen. ein neuer Weg ohne die Opfer die ihm nicht gefallen ohne die leidige Pflichterfüllung, sich nach Gut-Dünken gut zu fühlen, weil man getan hat was man muß. Nein Gott will anderes.
Jesaja 1,16 LUT84
16 Wascht euch, reinigt euch, tut eure bösen Taten aus meinen Augen, lasst ab vom Bösen!
Es geht um Sinnesänderung, neu werden, Neues einüben das alte lassen.
Wascht euch! Reinigt euch! Lasst das Böse. Tut nichts böses mehr. Gott will es nicht sehen. Gott will Gutes, Neues sehen. Nicht aus Zwang, sondern weil es von Herzen kommt, aus einem Veränderetn Herzen das an Gott hängt.
Wie so oft werden die Schwächsten der damaligen Zeit benannt, die nicht vergessen, geschweisge denn übersehen werden sollen. Nein Hinwendung Gutes tun. Erbarmen zeigen Barmherzig leben.
Jesaja 1,17–18 LUT84
17 Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft den Waisen Recht, führt der Witwen Sache! 18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
So komm zu Gott. Erlebe in seiner Gegenwart die Vergebung der Blutroten Sünde, was Vergebung heißt. Er macht dich neu.
Was bewegt dich, wenn du diesem Text nachdenkst? Wo trifft dich Gottes Wort? Wenn Gott zu neuen Handlungen aufruft, dann hat das mut Buße mit Umkehr zu tun, Abkehr von bisherigen Leben. Ich wünsche dir den Mut dein Leben zu überdenken. Aus Gottes Sicht auf dein Leben zu schauen und dich zu fragen: Bin ich in der richtigen Spur? Oder muß ich doch mein Leben, mein Reden und mein Denken ändern?
Nimm Gottes Wort ganz neu ernst und nimm deinen Nächsten wahr und ernst mit seinen Bedürfnissen. Sei echt sei Ehrlich Gottes Wort geht uns an. In unserer Zeit erleben wir, dass das eigene Denken, das eigene Ich der Mittelunkt ist, um den sich alles dreht. Hauptsache ich komme nicht zu kurz, Hauptsache ich kann meine Meinung durchsetzen…
Wenn wir doch lernen würden, dass Hauptsache Gottes Wille zählt, dann wäre vielen viel mehr geholfen und wir würden zu einem neuen Miteinander finden.
Wir erleben, dass jeder Rechtbehalten will. Aber auf einander hören fällt dabei so schwer. Wie ist es dann mit Gottes Wort? Fällt es uns da genau so schwer es zu hören und zu ertragen, wo es uns trifft? Gott meint es gut, indem er uns aufruft zu ihm umzukehren. durch ihn können wir neu werden. bei ihm lernen wir neues Verhalten gegenüber dem Nächsten einzuüben und mit Gott zu leben. Suche Ihn und du wirst Ruhe für deine Seele finden. Gott läßt sich finden.
Related Media
See more
Related Sermons
See more
Earn an accredited degree from Redemption Seminary with Logos.