Die große Verwandlung

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Leben nach dem Tod?

F Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
B Religionsmonitor der Bertelsmann-Stiftung:
2/3 der Deutschen glaubt an ein Leben nach dem Tod
allerdings: nur ein Drittel teilt christliche Vorstellung von Auferstehung
(Leben nach den Tod kann viele Formen haben: Wiedergeburt, Leben in anderen Sphären etc.)
B Interessant:
a) unter Ev. Christen lehnen 30% die Auferstehungsvorstellung ab (Katholiken 15%)
b) mehr Jüngere als Ältere glauben an Auferstehung
FZ Obwohl der Glaube an die Auferstehung das Zentrum des christlichen Glaubens bildet, hält ein Drittel der ev. Christen den Glauben daran für unwichtig.
B Nur der Umfrage glauben, die man selbst gefälscht hat
—> Andere Umfrage sagt: 2/3 der Deutschen glaubt mit Tod ist alles aus
allerdings: die Hälfte der Befragten glaubt an ein Wiedersehen mit verstorbenen Angehörigen (ein Widerspruch).
Th Der Tod ist und bleibt ein großes Rätsel. Was nach dem Tod kommt, weiß niemand mit Bestimmtheit. Es ist eine Frage des Glaubens. Und offenbar sind viele von uns unsicher, was sie glauben können.

Auferstehung ist das Zentrum

Th Dabei ist der Zweifel an der Auferstehung kein modernes Phänomen.
Wahrscheinlich wäre man vor 1900 Jahren bei einer Umfrage in Korinth zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen
B Paulus ärgert sich über die Gemeinde, weil viele an der Auferstehung zweifeln
—> Widersprüchlichkeit damals: Glauben nicht an ein Leben nach dem Tod, lassen sich aber stellvertretend für tote Angehörige taufen.
PT Paulus stellt den Glauben an die Auferstehung ins Zentrum des christlichen Glaubens. Dabei stellt er sich den Gegenargumenten seiner Kritiker
1. Kor 15,35-38.42-44 NGÜ

Auferstehung ist Umwandlung

Th Auferstehung heißt: Umgewandelt werden.
Das neue Leben ist nicht das Alte in grün.
B Samen und Pflanze
B die Jünger haben den auferstandenen Christus nicht erkannt
Z Luthertext in meiner Beerdigungsagende:
Wir nehmen Abschied im Vertrauen, dass Gott verwirklicht,
was in dem Verstorbenen in der Taufe verheißen ist
Es wird gesät verweslich, und wir auferstehen unverweslich
es wird gesät in Niedrigkeit, aber wird auferstehen in Herrlichkeit
es wird gesät in Armseligkeit, aber wird auferstehen in Kraft
B vergänglich —> unvergänglich (Älter werden)
unansehnlich —> herrlich (
schwach —> voller Kraft (Krankheit)
FZ In der Auferstehung wird Gottes Verheißung sichtbar: „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb. 21,5)

Auferstehung im Hier und Jetzt

GTh „Auferstehung ist für meinen Glauben nicht wichtig: Jetzt lebe ich. Über die Auferstehung denke ich nach, wenn ich tot bin.“
Th Auferstehung ist wichtig, weil sie schon jetzt beginnt. Mit dem Vertrauen, dass keine dunkle, zerstörerische Macht der Welt stärker ist als der Gott des Lebens beginnt die Umwandlung des neuen Menschen
Th Zeichen der Taufe: Du gehörst zu Christus. Du trägst jetzt schon etwas von dem unvergänglichen, herrlichen und kraftvollen Wesen in dir, dass du einmal sein sollst
B ein irdischer Mensch entwickelt die Anlagen, die in ihm stecken
—> etwas Neues wird in uns hineingelegt, was sich entwickeln muss:
Gottes Geist —> ein geistlicher Leib
Z „In die Erde gelegt wird ein irdischer Körper. Auferweckt wird ein Körper. der durch Gottes Geist erneuert ist“ V. 44a
B Luther: „Ich bin getauft!“ —> Lebensgewissheit in Angst Trauer Zweifel
FZ Das neue Leben beginnt im hier und jetzt,
aber es endet nicht im Hier und Jetzt.
Sch Christen glauben nicht nur an ein Leben nach dem Tod,
sondern vor allem an ein Leben vor dem Tod.
Der Glaube daran ändert unser Leben. Der Glaube daran weckt unsere Hoffnung, wenn wir trauern. Der Glaube daran macht uns Mut, wenn unser eigenes, irdisches Leben aufs Ende zugeht.
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