Das Gleichnis von zwei Söhnen

Gleichnis  •  Sermon  •  Submitted
0 ratings
· 53 views
Notes
Transcript

Einleitung

Das wir heute in dem Gottesdienst erschienen sind, heißt, dass wir JA zu Gott gesagt haben.
Wir beten den Herrn an und nennen uns seine Kinder (natürlich berufend auf das Wort).
Betrachtung seines Wortes: Matthäus 21, 28-32
Kurze Analyse:
(Stichpunkte
Geschichte im Kontext – Ereignisse vor dem Gleichnis und nach dem Gl (Global > Lockal)
Worum geht es im Gleichnis?
Was ist die geistliche Wahrheit?
Was ist die Anwendung?
Jesus hat Vollmacht! dass haben die Obersten des Volkes, die religiösen Führer sich eingestehen müssen. Sein klare Botschaft, sein Auftreten bei der Tempelreinigung am Vortag.
Mt.21,15 Als aber die obersten Priester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel riefen und sprachen: Hosianna dem Sohn Davids!, da wurden sie entrüstet
Die Führer des Volkes wollten Jesus ausfragen um ihn dann wegen Gotteslästerung zu verhaften und zu töten. Der Herr stellt ihnen aber eine Gegenfrage. „Von wem kommt die Taufe des Johannes? Vom Himmel oder von Menschen?
Für die weitere Betrachtung des Gleichnisses ist es wichtig, sich hier dir Frage zu stellen, warum konnten die Pharisäer und Schriftgelehrten nicht sagen: „Die Taufe des Johannes ist vom Himmel“?
Antwort später

Hauptteil

Bevor wir die Textstelle uns genauer anschauen möchte ich die Anwendungvorher bringen. Die in der Geschichte erwähnten beiden Söhne sind zwei Gruppen und gehören zum Volk Israel. Auf die Gemeinde übertragen gibt es auch zwei Gruppen – nur zwei? Ich wünschte der Vater hätte noch einen Sohn, der JA sagt und auch gehorcht.
Nun erwähnt Jesus nur diese beiden sich widersprechenden Söhne. Sie sagen das Eine und tun das Andere. Achten wir darauf zu welcher Gruppe ich gehöre oder zu welcher ich gehören möchte. IN WELCHER GRUPPE FINDE ICH MICH WIEDER?
Mit den ersten Worten des Gleichnisses
was meint ihr?“
möchte ich auch dich Lieber Zuhörer zum Mitdenken auffordern.

Der Nein - Sager

Als die Volksmenge und die religiöse Führerschaft diese Stichworte hörte, woran mussten sie unweigerlich denken? - Vater, Söhne, arbeiten im Weinberg.
Sohn mache dich auf und arbeite heutein meinem Weinberg!“
Beachten wir dieses heute! Nicht ohne Zeitangabe, auch nicht Morgen.
Anwendung: Bei Gott ist der Ruf zur Arbeit immer mit Heute verbunden.
Wenn Gott dich und mich ruft ist es immer der richtige Augenblick!
...
Wie kurz und unhöflich ist die Antwort des Sohnes: „Ich will nicht“
Ich will nicht! Ist ein Ausdruck des Ungehorsams. Ungehorsam ist die Ursünde der Menschen gegenüber Gott.
Ich will nicht. Wie das Ausrufen eines trotzigen Kindes.
...Sünder tun Buße, Reue, kehren um
Trotz seines schlechten Anfangs wird der NEIN-Sager von Jesus gelobt. Dient als Vorbild den Führern des Volkes.

Der Ja – Sager

Nun geht der Vater zum zweiten Sohn und wiederholt die Bitte auch an diesen.
Hier hört der Vater eine ganz andere Antwort: „Ich gehe, Herr“
Schauen wir uns nur den Satzaufbau an, Ich vor dem Herrn.
In der Anrede „Herr“ finden wir einen ersten Hinweis auf die religiösen Führer. Sie anerkannten Gott als ihren Herrn an, und drückten es auch mit dem Mund aus.
Aber tun genau das Gegenteil, was sie sagen.
Ungehorsam gegenüber Gottes Anspruch wird oft damit vertuscht in dem die Frömmigkeit vor den Menschen hoch gehalten wird.
Am eindrucksvollsten wird dieses durch den Ungehorsam von König Saul sichtbar. [...]
1Sam 15, 22 “... Siehe, Gehorsam ist besser als Schlachtopfer und Folgsamkeit besser als das Fett von Widdern!“
Hier kommen wir auch zu der geistlichen Kernaussage des Herrn Jesus: Dass es bei Gott in erster Linie um den Gehorsam geht, als das um eine Scheinfrömmigkeit, um ein bloßes Lippenbekenntnis.
Die Propheten forderten das Volk immer wieder dazu auf umzukehren und ihr Handel auf Gottes Willen einzustellen.
In Mt. 7 endet Jesus Christus die Bergpredigt mit dem Vergleich von zwei Mensch: der eine tut was er gehört hat, und der andere nicht
Mt 7, 20 “Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.“
Jakobus

Vom Ja-Sager zum Ver-sager

Wer von diesen beiden hat den Willen des Vaters getan?“
Jesus lässt die Pharisäer und Schriftgelehrten die Frage selbst beantworten. Sie stellen sich somit selbst das Zeugnis aus.
Zöllner und Huren allgemein als Sünder
Wie äußerte sich der Glaube der Sünder bei Johannes dem Täufer?
In Vers. 29. „Danach reute es ihn“
Dieser Menschengruppe ließ sich von dem Wort Gottes überführen. Sie haben gesehen, dass ihre Werke nicht ihren Worten entsprachen.
Die religiösen Führer aber kamen zu Johannes nur zum Schein.
Antwort auf die Frage oben, warum sie nicht zu geben konnten, dass die Taufe des Johannes nicht vom Himmel sei. Sie haben die Botschaft für sich nicht angenommen.
Mt.3,7 ff

Schluss

Related Media
See more
Related Sermons
See more
Earn an accredited degree from Redemption Seminary with Logos.