Jesus Christus herrscht als König

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Jesus Christus herrscht als König

Manchmal kann man sie beneiden, die Engländer besonders um ihr Königshaus. Auch wenn es in letzter Zeit etwas skandalträchtig war.
Aber da ist uns unser deutsches Köngtum auf Zeit das Bundespräsidalamt blass dagegegen. Zumal die Engländer es auch verstehen ihr Könighaus zu präsentieren Das konnte man auch an der Trauerfeier von Prinz Philip, trotz Corona und trotz kleinen Rahmen sehen.
Auch wenn es immerwieder einmal kritische Stimme gibt. Die Mehrheit der Engländer steht hinter dem Könighaus. Es ist etwas mit dem sich die Menschen in England identifizieren und nicht nur da, sondern immernoch in vielen Staaten des sogenannten Commonwealth.
Nun um Herrschaft geht es uns heute auch an diesem Himmelfahrtstag. Es geht heute um einen Herrschaftwechsel, der vielleicht auch bald in der englischen Krone kommen wird. Aber uns geht es heute um einen Herrschaftswechsel im Himmel.
Dazu schreibt der Apostel Paulus an die Christen in Ephesus:
Ephesians 1:20–23 BasisBibel
20 Diese Macht ließ er auch an Christus wirksam werden: Er hat ihn vom Tod auferweckt und ihn an seine rechte Seite gesetzt – im Himmel, 21 hoch über Mächten und Gewalten, Kräften und Herrschaftsbereichen. Und über allen Namen, die man anruft – nicht nur in dieser Zeit, sondern auch in der kommenden. 22 Außerdem »hat er ihm alles zu Füßen gelegt«. Und er hat ihn zum Haupt über die ganze Gemeinde eingesetzt. 23 Sie ist sein Leib. Und er, der alles in allem erfüllt, ist mit seiner ganzen Fülle in ihr gegenwärtig.
Dieser göttliche Machtwechsel geschah in zwei Stufen. Die erste Stufe war Ostern. Durch die Auferweckung Jesu von den Toten bestätigte Gott die Sohnschaft Jesu. Jesus war der Erstgeborenen und allen Menschen, der wieder zu neuem Leben fand.
Heute am Himmelfahrtstag geschieht die zweite Stufe. Mit der Himmelfahrt Jesu gibt Gott ihm einen Ehrenplatz in seinem Reich. Jesus sitzt an der rechten Seite Gottes.
Es ist für uns nur schwer zu verstehen, was Himmel hier bedeutet. Wir Deutschen haben ja nur ein Wort für die mehrfache Bedeutung für Himmel. Die Engländer haben schon zwei Worte Sky und Heaven .Sky ist der natürliche Himmen über uns. Heaven ist der göttliche Himmel. Aber wie sieht dieser aus.
Vieleicht hilft diese Definition: “Himmel kann ein jenseits des erforscharen Universums liegender “Ort” sein, an dem Gott und seit seiner Himmelfahrt der für uns gestorbene und auferstandene Jesus Christus von den Engeln geschaut und angebetet wird. Ein Ort der sich unserer menschlichen Vorstellungswelt entzieht.”
Für Jesus war es ein langer Weg, den er gehen musste um als Herrscher im Reich Gottes eingesetzt zu werden.
Dass sich Megan und Harry vom englischen Königshaus getrennt haben, daran sieht man, dass auch hier hohe Anforerungen und ein Erwartungsdruck da ist, um eine Rolle im Könighaus zu haben, deren man nicht immer gerecht werden will und kann.
Jesus ging seinen Weg, den Gott für ihn erwählt hatte. Es war ein herabsteigen in die Tiefe. Im Philipperbrief Kapitel 2 steht: “Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.”
Diesen Weg ist Jesus gegangen, von der Krippe zum Kreuz. Vom Stall in Bethlehm zum Halbalken auf Golgatha. Erlebte das Leben eines Menschen mit Eltern, Kindheit Beruf. Den Menschen hat er die Botschaft vom Heil verkündet, ihnen geholfen und sie geheilt.
Doch er erfuhr Leid, wurde gefangengenommen, geschlagen verurteilt und gekreuzigt. Der Tiefpunkt war der Tod am Kreuz.
Doch dann wirkte Gott und ließ Jesus nicht im Tod, sonder weckte ihn auf zu neuem Leben. Es begann seine Einsetzung zum Herrscher in den göttlichen Himmeln, die mit Himmelfahrt ihren Höhepunkt erreicht.
Jesus wird aber nicht nur Mitregent im göttlichen Reich, sondern ihm wird die Herrschaft mit allen Vollmachten und Befugnissen übertragen. Gott macht ihn zum Herrscher über sein Reich, zum Herrscher über jede weltliche Regierung, jede Gewalt, Macht und Herrschaft. Er wird zum Herrscher über diese Welt und über die zukünftige Welt Gottes. Vielleicht müssen wir uns das als Christen heute in unserem Leben immer wieder einmal bewusst machen!
Aber unser Predigttext spricht nicht nur vom Herrschaftgeschehen Jesu, sondern weil das so ist, gibt es noch eine Aufgabe für uns als Christen, als christlich Gemeinde:
Ephesians 1:22–23 BasisBibel
22 Außerdem »hat er ihm alles zu Füßen gelegt«. Und er hat ihn zum Haupt über die ganze Gemeinde eingesetzt. 23 Sie ist sein Leib. Und er, der alles in allem erfüllt, ist mit seiner ganzen Fülle in ihr gegenwärtig.
Das heißt dieses Herrschersein Jesus über diese Welt und über die zukünftige Welt, soll sich in unserelm Leben als Christen widerspiegeln. Wir als Gemeinde sind der Leib Christi. Er ist durch uns präsent in dieser Welt. Jesus Christus will durch uns wirken, heute und hier. Das müssen wir uns wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Das ist eine nahezu unmögliche Herausforderung, die da an uns gestellt wird.
Menschlich gesehen ist das auch unmöglich, was da von uns erwartet wird. Ja und wenn wir dann auch das Bild von Kirche selbst sehen und die Missstände, die uns vorgeworfen werden, sind wir sicher der Meinung, dass es nicht so ist.
Menschlich gesehen ist alles zum Scheitern verurteilt. Doch das Bezeichnende ist, es geht trotz allem Versagen weiter. Nicht aus uns heraus. Da müssten wir den Laden Kirche schon lange schließen. Nein, weil dieser im Himmel herrschende Christus in seiner Gemeinde seit Pfingsten durch seinen Geist präsent ist und immer wieder wirkt und handelt und Erneuerung schafft.
An Himmelfahrt wird Gottes Sohn zum Herrscher von Himmel und Erde. Zu Pfingsten sendet er seinen Geist in seine Gemeinde und bevollmächtigt sie in seinem Namen seine Herrschaft auf Erden auszubreiten.
So wurde Himmelfahrt wie ein Regenpilz. Mit Jesus stieg die göttliche Vollmacht gen Himmel und zu Pfingsten wurde durch seinen Geist über uns ausgebreitet. Wir dürfen und können nun aus dieser Kraft Gottes heraus leben und haben teil an dem Herrschaftsanspruch Jesu in unserer Welt, der eben doch ein anderer als alle menschlichen Herrschaftsansprüche ist.
Für ihn heißt es:
Jesus Christus ist der Eine,
der gegründet die Gemeine,
die ihn ehrt als teures Haupt.
Er hat sie mit Blut erkaufet,
mit dem Geiste sie getaufet,
und sie lebet, weil sie glaubt.
Amen
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