Glücklich unterwegs
Schritt für Schritt - Unterwegs mit Jesus • Sermon • Submitted
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Transcript
1 Als Jesus die Menschenmenge sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, seine Jünger versammelten sich um ihn, 2 und er begann sie zu lehren. 3 Er sagte: »Glücklich zu preisen sind die, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. 4 Glücklich zu preisen sind die, die trauern; denn sie werden getröstet werden. 5 Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen; denn sie werden die Erde als Besitz erhalten. 6 Glücklich zu preisen sind die, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten; denn sie werden satt werden. 7 Glücklich zu preisen sind die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. 8 Glücklich zu preisen sind die, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen. 9 Glücklich zu preisen sind die, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. 10 Glücklich zu preisen sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. 11 Glücklich zu preisen seid ihr, wenn man euch um meinetwillen beschimpft und verfolgt und euch zu Unrecht die schlimmsten Dinge nachsagt.
Gebet: Meine Hoffnung, Herr, während ich deine Lehre zuhöre, dass ich nach deinem Bild geformt werde, dass ich nicht nur darüber informiert werde, was du einmal zu deinem Jüngern gesprochen hast. Ich möchte von dir lernen, damit ich für dich leben kann. Amen.
INTRO
INTRO
Bergpredigt
Bergpredigt
Matthäus präsentiert uns Jesus als der verheißene Messias des Volks Israel.
Er präsentiert Jesus auch als ein Rabbi, ein Lehrer, der seine Schüler beruchft, und geht von Ort zu Ort um seine Botschaft zu verkündigen.
Und gleich am Anfang, fasst Matthäus die wichtigsten Inhalte der Verkündigung von Jesus zusammen: Die sogenannte Bergpredigt. Ein wunderbarer und herausfordernder Text.
Jesus gab seine Interpretationen auf das Gesetz von Moses, wie jeder gute Rabbi dies tun würde.
Dieses Paket von Gebote eines Rabinners bekommt auf Hebräisch einen bestimten Namen (Halakhah) - dieser Namen bedeutet: "zu gehen". Die Predigt auf dem Berg war das Paket Jesus (Halakhah) für seine Jüngern um Unterwegs zu sein. (Studie der First-Century-Studie)
Wenn wir uns als Jünger und Nachfolger Jesu verstehen, dann sollten wir auf diese Worte viel Aufmerksamkeit geben.
Salz und Licht
Salz und Licht
Matthäus fast die Lehre Jesu hier zusammen (Kapitel 5-7), und er beginnt diese Lehren von Jesus mit der Seligpreisungen.
Und er beendet diesen erste Teil der Predigt mit zwei Aussagen:
13 »Ihr seid das Salz der Erde. Wenn jedoch das Salz seine Kraft verliert, womit soll man sie ihm wiedergeben? Es taugt zu nichts anderem mehr, als weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.
und
14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.
Die erste Frage, die wir uns stellen können wäre:
Wer sind diese Leute, die Jesus als Salz der Erde und Licht der Welt beschreibt?
Wer sind diese Leute, die Jesus als Salz der Erde und Licht der Welt beschreibt?
Unsere erste Antwort wäre: All seine Jünger. All die Menschen, dieser Jesus aus Nazareht als der Christus, als der Messias nachgefolgt haben, und die Botschaft von Gottes Reich angenommen haben.
Aber, was für Leute sind das? Was haben sie so besonders? Wie können wir diese Leute noch genauer beschreiben? Was macht diese Leute aus?
Diese Menschen werden in Kapitel 5,3 beschreiben, in der Seligpreisungen
die armen im Geist,
die trauern (weinen)
die Sanfmütigen (milden)
die Hunger und Durst nach Gerechtigkeit haben
die barmherzigen
die, ein reines Herzen haben
de Friedenstifter
die, die wegen der Gerechtigkeit verfolgt werden
Diese Menschen, die Jesus als Glückselig beschreibt … sind diejenigen, die er als Licht der Welt, Salz der Erde nennt.
Keine Tugenden, sondern Umständen des Lebens
Keine Tugenden, sondern Umständen des Lebens
Nun, in der Seligpreisungen, wir lesen oft diese es als eine Liste von Tugenden, die die Jesus Nachfolgern haben müssen, um selig/glücklich zu sein.
wir sollen arm im Geist werden,
wir sollen trauern und weinen,
wir sollen sanfmütig werden,
wir sollen Friedensstifter werden
...
Ich denke aber, Jesus spricht hier nicht über menschliche Tugenden. In dem Fall hier, geht es nicht um Eingenschaften, die diese Menschen haben.
Es geht erstmal um Menschen, die unter bestimmten Umständen leben und leiden.
Wer sind diese Menschen, zu dem Jesus hier spricht?
Wer sind diese Menschen, zu dem Jesus hier spricht?
Wo sind sie?
1 Als Jesus die Menschenmenge sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, seine Jünger versammelten sich um ihn, 2 und er begann sie zu lehren.
Diese Menschen befinden sich Mitten in dieser Volksmenge … die gekommen ist, um Jesus zu zuhören …
Als er die Menschenmenge sah: da sind die armen im geist, die die trauern, die sanfmütigen, die Friedenstifter … und sie Glückselig.
Ihr aus der Volksmenge, die zu mir gekommen seid … ihr seid Glückselig, ihr seid Salz derErde. Sie sind Licht der Welt.
Aber, wo kommen diese Leute her?
Aber, wo kommen diese Leute her?
Aus welchem Volk stammen sie? Was für eine wichtige Ausbildung haben sie? Aus welcher soziale Schicht kommen sie, um so wichtig zu sein?
Das erfahren paar Verse davor ...
23 Jesus zog durch ganz Galiläa; er lehrte in den Synagogen, verkündete die Botschaft vom Reich Gottes und heilte alle Kranken und Leidenden im Volk. 24 So wurde er über Galiläa hinaus in ganz Syrien bekannt. Man brachte alle Leidenden zu ihm, Menschen, die von den verschiedensten Krankheiten und Beschwerden geplagt waren, auch Besessene, Epileptiker und Gelähmte, und er machte sie gesund. 25 Große Menschenmengen folgten ihm aus Galiläa und dem Zehnstädtegebiet, aus Jerusalem und Judäa und aus der Gegend jenseits des Jordans.
Einheimischen und Ausländern (Juden, Syrer, griechische Migrationshintergrund). Menschen, die in Elend leben, die Armen unter den Armen, die miserablesten Menschen. Menschen, die unter der Unterdrückung von Rom leben müssen. Sie müssen hohe Steuer bezahlen. Sie werden ausgebuetet. Sie haben ihr Land und Besitz verloren. Sie waren Krank. Psychisch und Seelich belastet.
Das einzige, was sie bringen können war ihr Leid, die Klage und ihre Hoffnung, dass der Messias Gottes Reich bringt, und sie aus ihre Elend befreit.
Jesus verkündigt Gottes Reich. Und er schaut diese Menschenmenge, die zu ihm kam, eine Menschenmenge, die sonst gar keine Beachtung in der Gesellschaft und von der Politik bekamen. Zu all diese kaputte, chaotische, leidende Menschen sagt Jesus:
Glückselig sind sie … aber warum???
Seligpreisungen -
Seligpreisungen -
Nun, wir beginnen schon zu ahnen, dass wenn Jesus hier über “Glücklich/Selig” spricht, er meint nicht Glück/Segen oder Seligkeit im Sinne wie wir in unsere westliche Kultur verstehen: Glück als Geisteszustand, als gutes Gefühl, (sich wohl fühlen), das Gefühl, das ich ständig haben muss, damit ich klar mit meinem Leben kommen kann.
Jesus spricht über einen Weg … einen glücklichen/seligen Weg. Er beschreibt eine Haltung, die man hat, in dem man Unterwegs .. im Leben ist.
Unterwegs - im Marsch
Unterwegs - im Marsch
Ich finde es interessant wie der französische Religionswissenschaftler André Chouraqui diese Wort übersetzt: „selig“ mit „in Bewegung sein“, als ein aktives Handeln.
Er hollt diese Bedeutung aus dem hebräischen/aramäischen (ashréi). Das Wort, das wahrscheinlich von Jesus benutzt wurde im orignal (Matthäus übersetzt schon von aramäischen auf griechisch)
Das greichicsche Wort „makaroï“ vermittletlt uns mehr diese Idee von Glücklich im Sinne von “Befriedigtsein sein”, “Wohlstand”, Gute Gefühle, oder verwirkliche Träume, die Abwesendheit von Schmerz und Leid.
Und das meint Jesus sehr wahrscheinlich nicht so.
Sondern, wir sollen es viel mehr verstehen, als “Eine gesegnete Art und Weise, unterwegs zu sein”
Es geht um einem Weg, und dieser Weg ist der Weg im Reich Gottes, wo Gottes Reich sich zeigt, offenbart wird.
Es gibt eine gute Art zu reisen/unterwegs zu sein. Es gibt ein glückliche Haltung unterwegs zu sein, eine gute Straße … die Straße in Richtung Gottes Reich.
Man ist auf dem Weg zum guten Ziel. Das ist schon die richtige Richtung. Die Orientierung stimmt.
Sie sind glücklich/selig, weil sie sich schon auf dem richtigen Weg gemacht haben.
Warum sind sie selig/glücklich?
Warum sind sie selig/glücklich?
Warum ist das ein guter Weg, eine gute Haltung um Unterwegs zu sein?
Warum ist diese elende Menschenmenge so gut dran?
Sind sie so gut dran:
weil sie arm im Geist sind?
weil sie trauern?
weil sie sanfmütigt sind?
weil sie Hunger und durst nach Gerechtigkeit haben?
weil sie barmherzig sind?
...
NEIN.
Sondern:
weil ihnen das Himmelreich gehört,
weil sie Trot mitten im Trauen bekommen werden,
weil die Erde besitzen werden
weil ihre Hunger und Durst nach Gerechtigkeit gestilt wird
weil sie Erbarmen finden werden
weil sie Gott sehen werden
weil sie Gottes Töchter und Söhne genannt werden
Weil sie sich Trotz ihre Elend, trotz dem Chaos des lebens sich auf dem Weg gemacht haben, auf dem Weg zum Gottes Reich.
Jesus gibt uns hier nicht eine Liste von Tugenden, die wir entwicklen sollen. Jesus beschreibt den Umstand von einem Volk, aus unterschiedlichen Herrkünfte, die so Bund und gemischt ist, so kaotisch und kapput ist …
Oder will jemand hier geitlich arm sein? Trauern? Nach gerechtigkeit schreien?
Oder will jemand hier geitlich arm sein? Trauern? Nach gerechtigkeit schreien?
3 Er sagte: »Glücklich zu preisen sind die, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Die armen im Geist: Wie können wir diese Menschen beschreiben? Menschen, die nichts von der geistliche Realität wissen. Menschen, die Gott nicht kennen, sie kenne sein Charackter nicht, sie haben ein falsches Bild von ihm, Menschen, die den Willen Gottes (AT) nicht kennen, Menschen, die nicht beten wissen/können, die keine Beziehung mit Gott haben. Sie wissen nicht was in der Bibel steht. Menschen, die in einem geistliches Vakkum leben. Menschen, die zu Gott kamen, mit nichts, ohne irgendwas geben zu können, ohne irgendwas opfer zu können
4 Glücklich zu preisen sind die, die trauern; denn sie werden getröstet werden.
Wer will schon trauern? Seine geliebte Menschen beerdigen?
Nein, das wollen wir nicht. Aber, wer will getrostet werden, wenn man trauert? Wer will auf dem Weg Trost erfahren? Ich denke wir alle.
Die Glückseligkeit steht nicht im Trauern, sondern im getröstet zu werden.
Der glückliche Weg steht nicht im geistliche Arm zu sein, sondern zu wissen, dass obwohl ich aus meiner biographie, aus meiner Kultur nichts von Gott weiß, Gott nicht als Vater kenne, noch nicht einmal weiß, wie man “richtig betet”, dass Gott sich mir offenbart und sein Reich für mich öffnet.
5 Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen; denn sie werden die Erde als Besitz erhalten.
Das sollten wir nicht als Tugend hier verstehen. Hier geht es um die Menschen, die keine Stimme in der Gesellschaft bekommen. Menschen, die nie gelernt haben, dass sie rechte haben. Sie wurden durch den Umständen dazu gebracht, dass sie keinen Wert haben, dass sie nichts verdienen. Sie sind in Elend geboren, sie sind in Elend aufgewachsen, für sie ist dieses Elend die einzige Realität des Lebens. Ihnen wurde vermittelt: Ihr seid der Rest der Menschheit. Das sind die Menschen, die in so einer Pandemie die ersten die erkrank werden, die letzten die medizinische Behandlung bekommen, die letzten, die geimpft werden. Keiner kümmert sich um sie, und sie nehmen das einfach so an: “Was kann ich schon dagegen tun?” Ihre Hände sind gebunden. Das sind die Kinder von den Armen, die von vorne rein schon wissen: “Wir werden keine gute schule besuchen können. Wir werden wir werden immer ums überleben kämpfen. Wir werden die schlechtesten bezahlten Jobs bekommen.” Und es ist so… das sind die Menschen, die nichts bezitzen.
6 Glücklich zu preisen sind die, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten; denn sie werden satt werden.
Wer sind diejenigen, die nach Gerechtigkeit schreien? Diejenigen die Ungerechtigkeit erleiden. In der Zeit von Jesus, das sind die Menschen, die von Rom unterdrückt werden. Das sind die Menschen, die von dem System, von der Wirtschaft (Kapitalismus, Sozialismus) ausgebuetet werden. Die Menschen, die billig arbeiten müssen, damit wir hier schön und billig einkaufen können.
Jesus spricht hier vom Menschen, die ihr Land, ihr wenig Besitz verloren haben. Und sie schreien: Das ist ungerecht. Was Rom mit uns macht ist unfair. Aber Rom will noch mehr, mehr und mehr. Sie saugt diese leute bis sie sterben.
Menschen, que erlebt haben, wie ihre Familie missbraucht wurden...
Wenn ich ungerecht behandelt wurde, möchte ich dass einen gerechter Richter meinen Fall richtet, und alles wieder gerecht macht. Ich bin nicht Selig/Glücklich weil ich Hunger nach Gerechtigkeit habe. Ich bin Glückselig weil für meine Situation/Umstände ein gerechter Urteil geben wird.
7 Glücklich zu preisen sind die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Die Barmherzigen … warum ist jemand barmherzig? Weil die Person mitfühlen kann,oft ein ähnliche elende Situation erlebt. Und weil sie in Not lebt, kann sie barmherzig mit anderen sein, die auch nichts haben, die auch leiden.
Barmherzig zu sein, ist immer mit Leid verbunden.
Der hebräische Begriff für Erbarmen (racham) hat als Würzel das Wort für Mutterschoß / Gebärmutter. Und beschreibt jemand, der das Leid/schmerz(die Zerbrechlichkeit des anders mit sich trägt, und kann es nicht einfach los lassen. Man wird selbst schwanger mit dem Leid des anders. Sie spenden leben - Last tragen.
Das Wort auf Deuscht hat auch eine ähnliche Logik. Eine barmherzige Person öffnet ihr Herz für die Not des andern
Kein Mensch sagt: “Hurra! Ich trage gern dein Schmerz mit mir”. Es ist schon eine Tugend, die aber durch die schwierige Umstände des Lebens sich entwiklet. Es ist keine Sache, was man mit Begeisterung und Freunde macht. Wir stehen morgens auf uns sagen nicht: “Heute möchte jemanden begegnen, der sehr viel leidet, oder der ganz arm ist, damit ich barmherzig sein kann.”
Barmherzig zu sein, ist keine Sache was wir planen: “Morgen werde ich Barmherig sein. Heute nicht.” Sondern, wir begegnen einer Person, und diese Person erzähl uns ihre Geschichte, und wir unser Herz fühlt sich im Mitleid verbunden, und will wollen gar nicht mitleiden, aber, in dem Moment, wenn die Person ihr Leid mitteilt, dann ist das nicht mir ihr Leid, sondern unser Leid.
Selig bist du. Keine Sorge! Deine Last wird auch getragen werden. Du wirst nicht zu kurz kommen. Du wirst auch erbarmen finden.
8 Glücklich zu preisen sind die, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen.
Dallas Willard sage, das sind die Menschen, die wenn alles schiff läuft, wenn die Umstände schlecht sind, sie geben sich selbst die Schuld, dass ihre einige Situation oder der ganzen Familie so ist.
Sie fordern so viel von sich selbst. Sie sind eine Last für sich selbst.
Das Essen hats den Kinder nicht geschmeck: “Ich bin ein schlechter koch. Ich muss noch besser werden”
Finanzkrise im ganzen Land, und die Familie hat auch finanzielle Schwierigkeiten: “Ich hätte noch härter arbeiten müssen.”
Die Kinder haben Problem in der Schule: “Ich bin eine schlechte Mutter. Ich muss mich noch mehr anstrengen”
Sie machen sich selbst vorwürfe, warum haben sie nicht besser gepant und gemacht. Sie fordern perfektion von sich selbst. Das sind diejenigen, die ständig im Herzen schmutzig fühlen, obwohl sie nicht wirklich gesündigt haben. Sie tragen ständig ein schlechtes gewissen. Warum auch immer.
Sie sind glücklich unterwegs, weil sie werden Gott sehen. Die perfektion in Person. UNd dann werden sie entdecken, dass ihren Drang so gut sein wie möglich, gestillt wird, wenn sie merken, ihre Bestimmung als Menschen ist genau so vollkommen rein sein, wie Gott ist.
“Reinheit des Herzens ist, in Wahrheit eines zu wollen, und zwar das Gute, das seinen Lohn in sich selber trägt.” - Sören Kierkegaard
9 Glücklich zu preisen sind die, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Hier geht es um die Menschen, die in dem Umstand des Krieges leben. Sie leben auch im Elend. Sie befinden sich auch mitten in dem Chaos, Mitten im Krieg , sie erleben auch die Unterdrückung des Systems, sie sind auch Opfer von Missbrauch, und irgendwie können sie noch Kraft schöpfen, um Frieden zu schreien und um Frieden zu kämpfen. Hör mit dem Krieg auf. Hör auf unsere Kinder zu töten. Hör auf ums Reichtum/Geld zu kämpfen.
Das sind die Arabern und Juden die zusammen auf den Straßen in Telaviv gehen um ein friedliches zusammenleben zu schreien.
Kein Mensch will Friedenstifter sein, denn kein Mensch will Mitten im Krieg leben (sei es im Land, Familie, Firma). Aber in dieser Welt ist es so. Wir erleben ständig kriege aller Arten um uns herum.
Die Friedenstifter sind nicht selig, weil sie trozt ihren Schmerz und Leid um Frieden schreien. Sondern, weil sie mit Gott identifiziert werden … sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden.
Sie werden Gottes Söhne und Töchter genannt werden, weil sie sich mit dem Friedenfürst (Gott, Jesus) identifizieren.
Das heißt, in ihnen spiegelt sich das Wesen ihres Schöpfers wider.
10 Glücklich zu preisen sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Und natürlich, wer sich so Mitten im Chaos aufsteht und unterwegs ist Richtung Gottes reich … wird verfolg werden. Wird missverstanden werden. Wird misstraut werden.
Aber nicht deswegen hören sie auf zu laufen. Sie haben Gottes Reich im Blick. Sie haben Jesus im Blick, und das treib ihnen weiter. Auch wenn die Mächte der Welt sie verhindern wollen. Sie wissen, ihr Ziel ist gesichert. Ihr König ist schon der Sieger.
Anwendung für uns heute - Glück gehabt
Anwendung für uns heute - Glück gehabt
Und auf diesen Weg, glüklich ist die Person, Es gibt ein Gott, und das bin ich nicht. Und er ist mehr als ich. Die Person sie schon erkannt hat: ich bin eine arme Seele. Ich bin nicht so gut, nicht so wichtig, wie ich dachte. Glück gehabt, auch wenn du die Wahrheit über sich selbst schon erkannt hast. Wenn du das erkannt hast - Glück gehabt - du bist nicht mehr dumm. Wenn du schon erkannt hast, dass du nicht besser als alle anderen bist, nur weil du ein Haus bestizt, ein gut bezahlter Job hast, oder den beste Schulabschluss hast … glück gehabt. Sei Glücklich unterwegs. Gottes Reich gehört dir.
Trauerst du? Glück gehabt. Wenn du schon weinst, wenn du schon weiß was Leid und Verlust bedeutet? Glück gehabt. Du weiß, dass die Zeit begrenz ist, du kennst deine eigene Begrenzheit, deine Endlichkeit. Glück gehabt, du lebst nicht mehr in entfremdmete der Realität, du lebst schon nicht mehr in ein Märchen, wo alle “für immer glücklich leben”. Du stellst dich Fragen über deine Endlichkeit und über die Ewigkeit? Glück gehabt. Auch wenn du weinst, auch wenn du trauerst, auch wenn du leidest, sei unterwegs richtung Gottes Reich, denn unterwegs wirst du Trost erfahren.
Bist du sanfmütig? Oder bist von dem Umständen gesamfmütigt worden? Hast du gelernt mit dem Zurecht zu kommen, mit dem was das Leben dir angeboten hat? Hast du auch wie Paulus gelernt, zufreiden in jeder Lebenslage zu leben? Dich zu begügnen, egal wo du bist? Du rennst schon nicht mehr wie verrückt, um im Wohlstand zu leben? Du muss dich schon nicht mehr vor anderen beweisen? Du fühlst dich schon nicht mehr wie ein Mensch zweiter Klasse, nur weil du buruflich nicht so viel erreicht hast? Glück gehabt. Du brauchst das nicht. Bleibt so unterwegs. Du bist ein Erbe von Gottes Reich.
Oder eine andere Möglichkeit, das zu verstehen: Menschen, die sich bewusst wehren sich Kraft, Mut und Macht egoistisch zu gebrauchen. Sie entscheiden sich nicht zu verletzen, sich nicht zu rächen, nicht zu unterdrücken. Sie entscheiden sich Leid zu ertragen, aber kein Leid zu verursachen. Die Fähigkeit Böses zu erleiden, ohne selbst böse zu werden. Sie können freiwillig verzichten. Für die Welt sind sie dumm. Glück gehabt. Unterwegs aber im Reich Gottes, werden sie alles besitzen.
Hast du Hunger und Durst nach Gerechtigkeit. Glück gehabt. Du weiß besser als alles andere, dass diese Welt nicht in Ordnung ist, und Erretung/Erneuerung braucht. Deine Augen wurden auf gemacht. Sei unterwegs richtung Gottes Reich, und deine Sehnsuch, die Welt wieder in Ordnung zu sehen, wird gestillt werden.
Wenn du zur Seite schaust, und wenn du schauchst, kannst Menschen sehen, die deine Zuwendung brauchen. Menschen, die genau so kapput und zerbrechlich sind wie du bist. Und deswegen du kannst mit diesen Menschen Barmzerzig sein. Glück gehabt. Du hast verstanden, dass dein Leid, dein Schwerz, deine Schwierigkeiten, nicht die Einzigen sind: Du kannst Empathie zeigen, und dich für anderen einsetzten: Glück gehabt. Unterwegs kannst du dich glücklich schätzen, weil du diese Bamrherzigkeit auch erfahren wirst.
Die Reines Herzens, du übernimmst die Verantwortung, auch wenn du nicht schuldig bist? Du kannst dienen ohne Hintergedanken. Ohne Erwartungen egoistische Erwartungen? Reine liebe. Glück gehabt! Du wirst die Essenz Gottes kennen lernen. Wenn du unterwegs bist, wirst du Gott persönlich in dir sehen.
Kannst Brücken bauen, damit Menschen miteinander in Frieden leben können? Obwohl du auch in inneren Elend lebst, kannst du noch aufstehen, und um Frieden schreien? Glück gehabt. Du hast schon gelernt, dass nach dem Motto Auge um Auge, Zahn um Zahn keine Gesellschaft, keine Beziehung bestehen kann. Trozt schlechte Umstände, wo du benachteiligt wirst, kannst du dich mit Menschen verbinden, ohne sie zu verurteilen, zerstören, ohne zu konkurrieren (Wer ist der Beste, der Stärkste usw). Glück gehabt. Du bist gesegnet. Du bist stark. Du bist ein Friedenstifter wie Gott . Gottes Sohn/Töchter
Hast du den guten Weg vom Reich Gottes eingeschalgen? Auf diesen guten Weg, wirst du verfolgt werden, vielleicht arm werden und kein Status haben, Menschen werden dich als dumm erklären du kannst sogar gekreuzigt werden. Warum, weil weil du den Chaos und das Dreck der Welt zeigen wirst.
Das Reich gehört euch... Glück gehabt.
ENDE
ENDE
Es geht um die Realität des Lebens - die Realität vom Reich Gottes Mitten im Chaos der Welt
Es geht um die Realität des Lebens - die Realität vom Reich Gottes Mitten im Chaos der Welt
Das Evangelium vom Reich Gottes ist nicht einfach eine Botschaft, die wir wiederholend verkündigen um einfach religiös zu sein. Das Evangelium ruft uns zur Realität zurück. Es spricht uns an, und setzt uns in bewegung mitten in den Umstände des Lebens und macht unsere Augen auf.
Das Evangelium ist ein Aufruf, uns hier und jetzt mit dem Reich Gottes zu verpflichten, und glücklich/zuversichtlich unterwegs zu sein.
Wenn wir so unterwegs sind … dann sind wir Salz … wir geben dem Leben ein anderen Geschmack.
Wir erhellen die Welt. Licht
Und das ist die beste Nachricht des Evangeliums: Um Salz und Licht zu sein, müssen wir nicht die besten der besten sein. Wir müssen nicht warten, bis die richtige Umständen entstehen. Egal was wir erleben (geistliche Leere, Trauer, Krieg, Überlastung, Ungerechtigkeit, Verfolgung) Wir kommen zu Jesus, wir machen uns auf dem guten Weg vom Gottes Reich auf … selig/glücklich unterwegs.
