Fundament

Schritt für Schritt - Unterwegs mit Jesus  •  Sermon  •  Submitted
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Matthew 7:21–27 NGÜ NT+PS
21 »Nicht jeder, der zu mir sagt: ›Herr, Herr!‹, wird ins Himmelreich kommen, sondern nur der, der den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ›Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namen prophetisch geredet, in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunder getan?‹ 23 Dann werde ich zu ihnen sagen: ›Ich habe euch nie gekannt. Geht weg von mir, ihr mit eurem gesetzlosen Treiben!‹« 24 »Darum gleicht jeder, der meine Worte hört und danach handelt, einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baut. 25 Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und die Wassermassen heranfluten und wenn der Sturm tobt und mit voller Wucht über das Haus hereinbricht, stürzt es nicht ein; es ist auf felsigen Grund gebaut. 26 Jeder aber, der meine Worte hört und nicht danach handelt, gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf sandigen Boden baut. 27 Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und die Wassermassen heranfluten und wenn der Sturm tobt und mit voller Wucht über das Haus hereinbricht, stürzt es ein und wird völlig zerstört.«
Zusammenfassung
Es geht nicht darum “Das Gesetzt” zu befolgen, sondern den Geist des Gesetzes zu verstehen.
Gebote sind immer noch wichtig. Sie sind wie Wegweiser auf dem Weg. Das Gehorsam gegenüber der Gebote ist ein Weg der Weisheit.
Es geht aber nicht um die Gebote an sich, sondern um Gott und seinen Willen kennen zu lernen, und sich verwandeln lassen, in der Art von Mensch, wie Gott uns formen will.

Der Weg der Spiritualität Jesu

Die Bergpredigt fast die Ethik und der Weg der Spiritualität Jesu zusammen. Die Werte und den Sinn von Gebote, die uns helfen, das zu werden, wie Gott uns formen will.
4 Aspekten, die uns klar werden

(1) Die Religion/ der Weg der Spiritualität Jesu, hat was mit dem inwendigen Mensch

Es ist mehr als “korrektes moralisches Verhalten”.
- Als Jesus über das Gebot “nicht töten” spricht, dann geht er noch Tiefer in den Herzen. Er besucht Besucht die Motivationen - der Hass/Groll. Das was innendrin passiert, das ist das eigentliche Problem.
- Genauso, wenn er über “nicht die Ehebrechen” spricht - er führt uns in den Labirinth unseres Herzens, da wo wir Gier, die Begierde und unreine Gedanken finden. Alles was im Denken und im Herzen ist genau so schlecht, wie das äußerliche. An de Stelle, geht Jesus soweit, wo er uns sagt: Gibt es irgendwas in deinem Leben (von Außen), was dich innerlich verunreint? Dinge, die dich auf böse Gedanken bringen, die dich Hass entstehen lässt, Dinge, die deine Beziehung zu deiner Frau, Familie zerstört? Dann nimm das aus deinem Leben weg. Ist das dei Job, die Umgebung, wo du wohnst? Ist das Geld/Reichtum? Sind das die Apps, die du in deinem Handy hast?
- Passt auf, was in dir innerlich geschied. Lass dich nicht verunreinen. “Tirar o mal pela raiz” - Das Böse mit den Wurzel wegnehmen.
- Das was du sagst, stimmt das mit dem was du wirklich meinst. (Ja Ja Nein Nein)
- Hilfst du die Armen, weil du die Armen liebst, oder weil du dich dadruch selbst promovieren möchtest - ein falsches Bild von sich geben möchstes.
- Betest du (bist du schön fromm) weil du wirklich eine Beziehung zu Gott hast, oder nur weil es dir irgendwie einen Status in deiner Gemeinde gibt?
- Geht es dir innerlich um Gott oder ums Geld?
- Wenn es um deine Zukunft geht, vertraust du Gott wirklich, oder ist das nur eine Schein-Frömmigkeit?
Also, der Weg der Spiritualität von Jesus beginnt innerlich.
Was geht in dir ab? (Das Subjektive - die Motivationen, den Willen)
Wer Jesus nachfolgt, muss auf sein Inneres aufpassen.

(2) Der Weg der Spiritualität Jesu hat dann doch auch mit Praxis zu tun.

Es bleibt nicht nur in der Innere persönliche Welt.
Es geht um die Integrität des Seins. Ganz vor Gott sein.
Das Betrifft meine Handlungen.
Die Warnung von Jesus ist sehr deutlich
wer den Willen des Vaters tut.
Es ist eine Sptiritualität des Engagements/Einsatzes. Es ist nicht nur reine private Sache. Es geht nicht um das einige persönliche Wohlbefinden.
Es treib mich zum Handeln (schwierigen Handeln), mein Verhalten zu verändern, mich einzusetzen für die Gerechtigkeit von Gottes Reich (Mt 6,33).
Es verliert sich nicht in philosophisen Fragen wie des Seins “Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage”. Es ist nicht eine platonische Religion (Die nur in der Welt des Denkens und Gefühle bleibt). Sondern sagt zu sich selbst: “Ich weiß wer ich bin, und so handle/lebe ich”.
Und die Warnung ist hier wirklich sehr stark:
Matthew 7:22–23 NGÜ NT+PS
22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ›Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namen prophetisch geredet, in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunder getan?‹ 23 Dann werde ich zu ihnen sagen: ›Ich habe euch nie gekannt. Geht weg von mir, ihr mit eurem gesetzlosen Treiben!‹«
Es geht nicht darum, um richtiges Handeln - richtiges religiöses Handlung (Taufe, Bibelstunde, katolische Kirche) - Na und? Ich kenne euch troztdem nicht.
Es geht um das Handeln nach dem Willen Gottes - den Einsatz für Gottes Gerechtigkeit.

(3) Der Weg der Spiritualität Jesu ist Beziehungsorientiert

Die Religion Jesu, wird mich dazu bringen, meine Augen für den Nächsten aufzumachen: Die Liebe zum Nächsten, die sich durch gezielte Handlungen zeigt. Handlungen, die von der Gerechtigkeit, von den Willen Gottes bestimmt werden.

(4) Der Wer der Spiritualität Jesu ist theozentrisch

Der Mensch ist nicht das Zentrum. Es ist keine reine humanistische Spiritualität. Es dreht sich nicht um dem Mensch, sondern um Gott.
Matthew 7:23 NGÜ NT+PS
23 Dann werde ich zu ihnen sagen: ›Ich habe euch nie gekannt. Geht weg von mir, ihr mit eurem gesetzlosen Treiben!‹«
Eine Spiritualität, die uns dazu führt, Gott kennen zu lernen. In seiner Nähe zu sein.
Das Ziel ist Menschen dazu zu bringen, den Vater kennen lernen.
Es fürht uns zu der Gegenwart Gottes, in alles was wir denken, glauben, tun.
Unser Ursprung ist der Vater, das Ziel ist die Erkenntnis des Vater.
Seinen Willen, seine Liebe und seine kennen zu lernen. Uns so zu verwandeln, wie der Vater.
Matthew 5:48 NGÜ NT+PS
48 Ihr aber sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.«
Die Spiritualität Jesu will uns nicht als Sklave, als Minus behandeln. Es geht darum, Gott kennen zu lernen, dass wir an der Herrlichkeit Gottes teilhaben.
Eine Spiritualität, die wo wir uns nicht damit beschäftigen “Was denken die anderen über micht?” sondern “Was sagt Gott über mich?” und wie kann ich diesen Gott und meine Mitmenschen lieben?”
Ed Rene: Wir leben oft um anderen zu gefallen. Wir Christen leben um Den Einen Anderen zu gefallen” - “Das Publikum von nur einer Person” Gott.
Dann beendet Jesus seine Predigt mit einem Vergleich:

Die zwei Häuser

oder die zwei Arten von Menschen: die Weisen und die Dummen.
Ein weiser Mann baut sein Haus auf ein festes Fundament. Für ihn ist es egal ob das mehr Zeit kostet, ob er mehr Geld ausgeben wird, ob das nicht so schnell voran kommt, (es geht nicht um Produktivität). Er will ein sicherres Haus bauen.
Der törichte (dumme), will einfach die Sachen schnell-schnell haben. Er gibt sich nicht Zeit, ein gutes Fundament vorzubereiten. Er baut einfach, weil das muss schnell gehen. Hauptsache, alle sehen und bewundern, wie “toll” er ist.
Das Haus symbolisiert alles was wir so im Leben tun/entscheiden/aufbauen - wenn wir unterwegs mit Jesus als seine Jünger sind.
Es geht aber hier nicht um das Haus, sondern um das Fundament ist das worauf der Jünger sein Haus baut.
Einige sagen: Das ist die Torah.
Anderen sagen: Das ist die Torah, aber so wie Jesus, sie interpretiert.
Und die Meisten meinen: de Fels/die Felsen sei Jesus selbst. (und das kann sein)
Nun, wenn wir genauer schauen, finden wir ein anderes Wort, was wahrscheinlich Jesus hier mit dem Felsen meint:
Matthew 7:24 NGÜ NT+PS
24 »Darum gleicht jeder, der meine Worte hört und danach handelt, einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baut.
hört und danach handelt
Matthew 7:26 NGÜ NT+PS
26 Jeder aber, der meine Worte hört und nicht danach handelt, gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf sandigen Boden baut.
hört und NICHT danach handelt
die Felsen ist das Gehorsam
Das Gehorsam zu den Worten Jesu
Die Betonung steht auf das Handeln.
Jesus lässt sich nicht von Religiösität beeindrucken
Matthew 7:21 NGÜ NT+PS
21 »Nicht jeder, der zu mir sagt: ›Herr, Herr!‹, wird ins Himmelreich kommen, sondern nur der, der den Willen meines Vaters im Himmel tut.
Auch nicht von Zeichen und Wundern
Matthew 7:22 NGÜ NT+PS
22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ›Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namen prophetisch geredet, in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunder getan?‹
Ein wahrer Jünger Jesu, tut/lebt/handelt nach seinen Worten.
Will ich Gottes Reich erleben —> dann muss ich wie ein weiser Mensch leben ---> den Willen des Vater erkennen und tun. —> Die Worte/Gebote Jesu hören und danach handeln.
Nicht nur einfach aus einer religiöser/blinder Praxis heraus, sondern aus Vertrauen zu Jesus.
Die Beziehung zwischen Petrus und Jesus ist ein gutes Beispiel dafür:
Luke 5:1–7 NGÜ NT+PS
1 Eines Tages stand Jesus am See Gennesaret; eine große Menschenmenge drängte sich um ihn und wollte das Wort Gottes hören. 2 Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und reinigten ihre Netze. 3 Jesus stieg in das Boot, das Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit auf den See hinauszufahren. So konnte er im Boot sitzen und von dort aus zu den Menschen sprechen. 4 Als er aufgehört hatte zu reden, wandte er sich an Simon und sagte: »Fahr jetzt weiter hinaus auf den See; werft dort eure Netze zum Fang aus!« 5 Simon antwortete: »Meister, wir haben uns die ganze Nacht abgemüht und haben nichts gefangen. Aber weil du es sagst, will ich die Netze auswerfen.« 6 Das taten sie dann auch, und sie fingen eine solche Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen begannen. 7 Deshalb winkten sie den Fischern im anderen Boot, sie sollten kommen und mit anpacken. Zusammen füllten sie die beiden Boote, bis diese schließlich so voll waren, dass sie zu sinken drohten.
Jesus hat Petrus gesagt, was er tun sollte.
Petrus hatte seine EInwände: Aber Herr, das macht keinen Sinn. Ich bin ein erfahrer Fischer. Wir sind gerade zurück gekommen, und haben nichts gefangen. Das scheint eine dumme Sache, das was du da vorschlägst.
Aber dann kommt der entscheidender Satz:
V.5 - “Aber weil du es sagst ...will ich die Netze auswerfen.”
Das ist GEHORSAM
Wenn wir uns von den Worte Jesu leiten lassen.
Auch wenn wir kein gutes Gefühl dabei haben, auch wenn es scheinbar keinen Sinn macht, auch wenn die Umstände nicht günstig dafür sind, auch wenn das “harte Arbeit” bedeutet. Das alles ist nicht wichtig: Das einzige was Zählt sind die Worte Jesu und mein Vertruen zu ihm.
“Jesus es macht keinen Sinn diese Person zu lieben. Sie hat mir so viel schlechtes getan.” - “Aber weil du es sagst ...”
“Jesus, ich mache mir Sorgen über die Zukunft … was wird es von meine Kinder sein/ oder von mir selbst sein, wenn ich heute kein großes Vermögen aufbaue … “ - “Aber weil du es sagst … “
Ich schlage jeder von uns vor … die Bergpredigt sorgsam zu lesen, und sich am Ende jeder Lehre/jedes Gebot von Jesus sich selbst zu fragen “Mach es Sinn? Finde ich das gut, in meiner persönliche Situation?” - Und dann mit einem Gebet beenden “Aber weil du es sagst ...”
Derjenige, der Gehorsam ist, nur wenn er das Gebot versteht, nur wenn es logisch der beste Weg scheint, der ist vielleicht klug, oportunist … aber nicht Gehorsam, nicht weise …
Weise/Gehhorsam ist derjenige, der auch wenn er es nicht versteht, auch wenn es weh tut, Jesus vertraut und danach handelt.
Worauf grundet sich das Vertrauen von Petrus? - “Weil er weiß, dass wenn Jesus/Gott irgendwas sagt, er meint es gut mit uns. Jesus denkt nicht nur an sich selbst.”
In einem anderen Moment, von Petrus und Jesus:
Matthew 14:27–32 NGÜ NT+PS
27 Aber Jesus sprach sie sofort an. »Erschreckt nicht!«, rief er. »Ich bin’s. Ihr braucht euch nicht zu fürchten.« 28 Da sagte Petrus: »Herr, wenn du es bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen!« – 29 »Komm!«, sagte Jesus. Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser auf Jesus zu. 30 Doch als er merkte, wie heftig der Sturm war, fürchtete er sich. Er begann zu sinken. »Herr«, schrie er, »rette mich!« 31 Sofort streckte Jesus seine Hand aus und hielt ihn fest. »Du Kleingläubiger«, sagte er, »warum hast du gezweifelt?« 32 Dann stiegen beide ins Boot, und der Sturm legte sich.
In einem anderen Moment, läuft Jesus auf dem Wasser. Es ist stürmisch. Die Jünger auf dem Bott bekommen Angst.
Jesus beruhig sie: “Hab keine Angst. Ich bin’s”
Und dann sagt Petrus zu Jesus: V.28 “Herr, wenn du es bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen!«
Also, Petrus wartete auf ein Kommando von Jesus.
Und Jesus sagt: Komm.
Warum tat Petrus das? Weil er wusste, dass er das nicht könnte, wenn Jesus ihm nicht gesagt hätte.
Petrus hat nicht als ein mutiger Mensch gezeigt. Er hat sich als ein weiser/gehorsamen Jünger gezeigt, der seinen Meister kennt, und auch wenn er den Antrieb hat, was “verrücktes” zu tun, er wartet auf ein Wort/Betätigung von Jesus.
Und wenn Jesus sagt: “Komm, mach das” dann wird das gut sein … auch wenn die anderen alle sagen “Spinst du? Das ist unlogisch, das ist unpassend, es ist gefärhlich.”
Wollen wir mit Jesus unterwegs sein … wollen wir uns formen lassen, nach seinem Bild, dann ist GEHORSAM/VERTRAUEN das GEHEIMNIS.
Ich bin nicht verrückt oder verantwortlungslos. Wenn Jesus sagt: “Nein, steige nicht aus dem Boot, dann steige ich nicht.” Ich muss mein Glauben nicht beweisen, mit verrückte Sachen. Wie in der Szene, wo der Teufel Jesus versucht, vom Dach des Tempels zu springen, damit er sich als Sohn Gottes bewiesen kann. Jesus sagte: Nein, nein, mein Vater hat nicht gesagt, ich soll so was tun, dann tue ich es nicht.

PROBLEM

OK, du Sagst jetzt, wir sollen gehorsam sein.
Gehorsam zu den Geboten Jesu.
Also, die Gebote zu befolgen, ist dann doch wichtig.
Warum hast du dann gesagt, auf dem Weg mit Jesus, es geht nicht primär um die Gebote?
Das Gesetzt/Gebote zeigt (1) unseren Zustand der Sünde (2) ist wie eine Karte, die uns den Charackter Gottes offenbart.
Es geht nicht darum “Das Gesetzt” zu befolgen, sondern den Geist des Gesetzes zu verstehen.
Gebote sind immer noch wichtig. Sie sind wie Wegweiser auf dem Weg. Das Gehorsam gegenüber der Gebote ist ein Weg der Weisheit.
Es geht aber nicht um die Gebote an sich, sondern um Gott und seinen Willen kennen zu lernen, und sich verwandeln lassen, in der Art von Mensch, wie Gott uns formen will.
BILD: Karte von Israel - Distanzen erkennen, Gelände
Jerusalem - Jericho - Jordan - Hermon
Berge Garizim und Ebal (Segen und Fluch)
Jesreel Ebene (Tal) - Nazareth, Kana, Berg Tabor
Eine Karte gibt mir Wertvolle Informationen, wie ein Land ist, wie ich mich bewegen soll, Welche Wege wohin führen, und so bekomme ich ein Gespür für das Land, und wenn ich Dinge über diese Ort lese oder höre, kann ich ungefähr wissen, was das bedeutet.
Aber eine Karte ist eben, nur eine theoritische Information.
Ich kann nicht sagen, dass ich das Land kenne, nur am Hand der Karte.
Dafür muss ich hin reisen, und selber dor unterwegs sein, um zu sagen: Ich kenne das Land.
Die Gebote Gottes können wir uns ungefähr wie eine Karte vorstellen.
Sie weisen uns einen Weg hin. Sie beschreien uns einige details.
Aber nur wenn ich die Gebote befolge, werde ich wirklich wissen, was sie wirklich meinen, was sie wirklich bedeuten, und was sie bewirken wollen.
Die Gebote, das Gesetzt ist nicht Gott (Die Bibel ist nicht Gott).
Sie offenbart uns aber sein Charackter und seinen Willen.
Und sie führen uns dahin, Gott zu vertrauen, da wo wir sonst ihn nie vertrauen hätten.
Wir werden aber Gott nicht kennen, in dem wir die Gebote nur wissen, oder sie schön finden, sondern in dem wir sie befolgen.

LÖSUNG

Aber befolgen, auch nicht im Sinne von “Ich tue/praktizierte was da steht”, sondern im Sinne von “Ich verstehe und lebe was da steht” - und das ist ein großer Unterschied.
Um bei dem Bild von der Karte zu bleiben.
b.Bs.:
Ich bin in Nazareth und will nach Jerusalem. Eine Geschäftsreise. Mein Ziel ist so schnell wie möglich anzukommen. Ich suche mir den besten kurzesten Weg, und fahre von A nach B. Als wäre das nur eine Aufgabe zu erledigen.
Oder ich will von Nazareth nach Jerusalem reisen. Es ist aber keine Geschäftsreise. Ich will den Weg auch genießen, die Ortschaften dazwischen kennen lernen, Begenungen mit den Menschen haben usw.
Wie fahre ich mit dieser Einstelleung?
Ich kann die Gebote haltenwie ich eine Geschäftsreise von A nach B. Ich will einfach eine Aufgabe erledigen. Ich tue es, einfach weil es so geschrieben steht. Ich muss das tun, sonst habe ich schlechte Karten. Ich praktiziere es einfach nur, kalt, fast unwillig - und dann suche ich mir die Grenzen, (Wie weit kann ich gehen, ohne die Gebote zu übertretten, aber auch ohne ganz da drin sein), ich schaue immer wieder wie viel Aufwand ist das, wie viel wird das kosten … usw.
Oder ich antatt die Gebote nur zu praktizieren, ich “genieße” die Reise. Ich bin in Kontakt mit Gott (Gebet) und versuche zu verstehen “Was will dieses gebot in mir bewirken” - ich will es verinnerlichen … ich will das Gebot leben -> im Vertrauen wachen, durch das Gehorsam.
Ich möchte das werden (den neuen Mensch) was das Gebot mir beibringen will.
Matthew 7:24–25 NGÜ NT+PS
24 »Darum gleicht jeder, der meine Worte hört und danach handelt, einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baut. 25 Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und die Wassermassen heranfluten und wenn der Sturm tobt und mit voller Wucht über das Haus hereinbricht, stürzt es nicht ein; es ist auf felsigen Grund gebaut.
Und Jesus erklärt dann sofort warum das wichtig ist: Wenn es hart auf hart kommt (Weil das Leben so ist. Wir werden immer wieder von Stürme überrascht) das gute Fundament, das Gehorsam, wird dafür sorgen, dass wir standhaft bleiben.
Wer aber auf ein schlechtes Fundament baut, (Ungehorsam) wird am Ende alles wieder aufbauen müssen.
Und ich denke, Jesus meint hier nicht die Umstände/Äußerliche Dinge. Sondern das innere: Schuldgefühle, Überlastungen, geistliche Armut, Leere, egoismus, Einsamkeit.

ENDE

Weise oder Dumm? —> Ich muss mich immer wieder diese Frage stellen.
Das Fundament: Gehorsam
Und wie oft, scheinbar, zeige ich ein Bild von mir selbst, von ein schönes Haus, leider aber auf einem schlechten Fundament gebaut.
Wie sieht es bei dir aus? Im Bezug auf deine Beziehungen, deine Innere Motivationen, Gedanken, deine Handlugen.
Es geht nicht um Gebote! Es geht nicht um Aufgaben!
Es geht um einen Gott, der sich dir und mir als ein liebender Vater offenbart, und uns in der Hand nimmt, damit wir mit ihm einen Weg gehen, der uns neu formen wird, zu Menschen, die befreit sind, Menschen, die ihm vertrauen, und was schönes in dieser Welt gestalten.
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