Steh auf und iss!

19. Sonntag im Jahreskreis  •  Sermon  •  Submitted
0 ratings
· 13 views
Notes
Transcript
Wir haben in der Lesung von Eilja gehört.
Er ist sehr unglücklich und wünscht sich den Tod.
In dieser seiner Traurigkeit geht er den Weg zum Gottesberg und damit zu Gott selbst.
Für viele Menschen führt der Lebensweg manchmal auch durch die Wüste des eigenen Lebens:
Misserfolg, eine Enttäuschung, Einsamkeit, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter, das Zerbrechen einer Partnerschaft, all das kann uns bedrücken.
In der Wüste kann der Mensch schwer leben.
Andererseits hat sich Gott auch immer wieder gerade in der Wüste geoffenbart:
im Dornstrauch, im Wasser aus dem Fels, im Brot, das plötzlich wie ein Geschenk vom Himmel fällt.
Gott spricht in Zeiten der Trauer und der Not auch zu uns sein aufrichtendes Wort:
„Steh auf und iss! Sonst ist der Weg zu weit für dich.“
Wir leben in Gottes Gegenwart, in der Kraft des auferstandenen Christus. Nicht nur die Erinnerung an Jesus ermutigt uns, den Lebensweg weiterzugehen, da wird uns heute, wie auch an jedem Sonntag, tatsächlich (- ein Stück -) Brot gegeben – der Leib Christi..
Elija war zunächst sehr unglücklich. Er hat sich sogar den Tod herbeigewünscht. Das Gegenbild dazu ist das Entgegenkommen Gottes in der Stärkung durch Brot und Wein. Wie damals Elija, so sind auch wir heute von Gott zu einem Mahl eingeladen.
Sein Sohn ist in Wahrheit „das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“, „das lebendige Brot“, das uns ermutigt, den Lebensweg weiterzugehen. Und wir werden es heute ganz besonders gut hören: “Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben.“ Amen
Related Media
See more
Related Sermons
See more
Earn an accredited degree from Redemption Seminary with Logos.