Effata - Öffne dich!

23. Sonntag im Jahreskreis B  •  Sermon  •  Submitted
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Es gibt viele Preise, aber den fürs Zuhören und für Offenheit den gibt es nicht.
„Effata- öffne dich!“, so heißt es im heutigen Evangelium.
Was aber hindert uns denn daran, dass wir uns einem Gegenüber öffnen? Die 1. Lesung erwähnt es: Angst und Furcht. Daher auch der Aufruf: „Sprecht zu den Verzagten. Seid stark, fürchtet euch nicht! Seht da, euer Gott!“.
Das Evangelium möchte uns auch auf dieselbe Spur verweisen.
Es geht darum das Verschlossene aufzubrechen.
Öffne dein Herz für die Wirklichkeiten des Lebens. Höre einfach zu.
Wer zuhören kann, der ist auch imstande etwas zu sagen.
Dem Tauben gibt Jesus wieder sein Gehör, dem Stummen die Sprache und wer Gespräche führen kann, der trifft auch das Herz.
Das Evangelium lädt ein, bei uns selbst nachzusehen, wo wir gehörlos oder sprachlos geworden sind.
Höre genau hin, was dir Gott oder dein Nächster sagt, dann wird sich allmählich die Zunge von ihrer Fessel befreien können, um wirkliche Begegnung zu ermöglichen.
Die Menschen im Evangelium, sie haben Vertrauen in die heilende Kraft Jesu und die heilenden Kräfte des Glaubens, unseres Glaubens, können viel in Bewegung setzen, Hoffnung erzeugen, sodass es zu einer positiven Lebenseinstellung kommen kann. Mensch und Schöpfung sollen gesund und heil werden. Gott spricht zu uns „Höre auf dein Herz, wie es schlägt, wie es weint, wie es lacht“, um es auch für andere zu öffnen.
Legen wir heute alles was uns bedrückt und geheilt werden soll mit den Gaben von Brot und Wein auf den Altar und bitten wir darum, das alles was wir vor Gott hintragen in Licht und Heil umgewandelt wird, damit auch wir mit den Menschen des Evangeliums sagen können. Er, Jesus, hat alles gut gemacht. AMEN.
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