Ich bin der Gute Hirte

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Notes
Transcript
John 10:1–6 NLB
1 Ich versichere euch: Wer sich über die Mauer in den Schafpferch schleicht, statt durchs Tor hineinzugehen, ist ein Dieb und ein Räuber! 2 Denn ein Hirte tritt durch das Tor ein. 3 Der Torhüter öffnet ihm, und die Schafe hören seine Stimme und kommen zu ihm. Er ruft seine Schafe, die ihm gehören, beim Namen und führt sie hinaus. 4 Wenn er seine Herde versammelt hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5 Einem Fremden aber folgen sie nicht, sondern laufen vor ihm weg, weil sie seine Stimme nicht kennen.« 6 Die Zuhörer wussten nicht, was Jesus mit diesem Bild meinte,

Intro

Schäferschippe

Funktionen
Mit der Schippe kann der Schäfer dem Hütehund Zeichen geben, die es diesem ermöglichen, die Schafherde gezielt in die gewünschte Richtung zu drängen.
Aufnehmen von Kotproben für die Analyse auf Endoparasiten.
Um Hundekot von der Weide zu entfernen
Um giftige Pflanzen auf der Weide auszustechen
Beinfanghaken dient dem Schäfer in erster Linie dazu, Schafe an ihren Beinen zu fangen.
Das obere Ende des Stiels als Stützpunkt, zum ausruhen.

Kontext

Jesus heilt einen Blindgeborenen am Sabbat

Johannes berichtet in Kapitel 9, wie Jesus einen Blindgeborenen geheilt hat.
Was Jesus dazu gebracht hat, diesen Mann zu heilen, war eine Fragen von den Jünger:
John 9:2 NLB
2 »Meister«, fragten die Jünger ihn, »warum wurde dieser Mann blind geboren? Ist es wegen seiner eigenen Sünden oder wegen der Sünden seiner Eltern?«
Die Antwort Jesu kling so, nach dem Motto: “Hey leute, hör damit auf, bei euren Problemen oder bei den Problemen der anderen immer nach einem Warum, nach einer Sünde zu suchen. Mein Vater arbeitet nicht in diesem Muster von Verdienste und Bestrafung.”
Jesus heilt diesen blinden Mann.
In Israel gab es die Idee, den Glauben, dass der Messias, wenn er kam, Wunder vollbringen würde. Wunder, die bis dahin nie vollbracht wurden.
die sognanten Messianische Wunder:
Die Heilung des Aussätzigen
Die Heilung des stummen Besessenen
Die Heilung des Blindgeborenen
Die Menschen waren dann auf Jesus sehr aufmerksam. Und die Frage die immer im Raum stand: Kommt dieser Jesus aus Nazareth von Gott oder nicht? Ist der wirklich der verheißene Prophet/Messias?
Jesus heilte aber diesen Mann an einen Sabbat. Für die religiöse Elite damals war das ein “no go”. Ein Prophet, der die Gebote Gottes bricht, darf keinen echter Prophet sein. Er tut aber so viele Dinge, die kein anderer getan hat.
Ein großes ❓Fragezeichen

Hirte und Schafe

Dann wird ein risiegen Theater von den Schriftgelehrten um diesem geheilte Blinder gemacht. Jesus geht in einer Diskussion mit den Pharisäer ein.
Dann beginnt er diese Rede über Hirten und Schafe. Jesus will klar stellen, dass sein Leiterschaftsstill ganz anders ist, all die Art, wie die religiösen Führer Israel mit den Menschen umgehen.
Jesus gibt einen Einblick in seiner Mission als “Christus” “Messias” - der Gesalbte Gottes.
Und Jesus provoziert er richtig: Denn dieses Bild von einen Hirten wird im Alten Testament immer wieder dazu gebraucht, um Gottes Führungsstill mit seinem Volk zu beschreiben.
Genesis 49:24 NLB
24 Doch sein Bogen bleibt fest, und seine Arme sind gelenkig, weil der starke Gott Jakobs ihm hilft, der Hirte, der Fels Israels.
Als Jokob seine Söhne segnet, segnet er Josef … Josef wird HIlfe, Unterstüzung bekommen von dem Hirte Israels —> Fels —> Stärke
Psalm 23:1 NLB
1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, ich habe alles, was ich brauche.
Der Hirte ist derjenige der versorgt, schützt, begleitet, Bereitet einen Tisch vor den Feinden
Isaiah 40:11 NLB
11 Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte: Die Lämmer wird er im Arm tragen und sie auf seinem Schoß halten, die Mutterschafe wird er freundlich leiten.
Starkt —> tragen
In Hesekiel 34 spricht Gott gegen die Hirten Israels (die Könige, Priester und Propheten) und vergleicht sie mit schlechten bösen Hirten:
Ezekiel 34:2 NLB
2 »Menschenkind, weissage gegen die Hirten von Israel. Weissage und sag zu ihnen: ›So spricht Gott, der HERR: Den Hirten von Israel, die nur für ihr eigenes Wohl sorgen, wird es schlecht ergehen.Ist es nicht Aufgabe der Hirten, für ihre Herde zu sorgen?
Ezekiel 34:10 NLB
10 So spricht Gott, der HERR: Ich werde gegen diese Hirten vorgehen und meine Schafe von ihnen zurückfordern. Ich nehme ihnen das Recht, meine Schafe zu weiden, und sie sollen aufhören, nur für ihr eigenes Wohl zu sorgen. Ich werde meine Schafe aus ihrem Rachen reißen, damit sie nicht mehr von ihnen gefressen werden.
Und dann stellt sich Gott(JHWE) selbst als der neue gute Hirte vor:
Ezekiel 34:11 NLB
11 Denn so spricht Gott, der HERR: Jetzt will ich selbst für meine Schafe sorgen und mich um sie kümmern.
und dann sagt Gott, dass als Hirte für seine Schafe, wird er einen neuen David, einen neuen König einsetzen:
Ezekiel 34:23 NLB
23 Und danach setze ich einen einzigen Hirten bei ihnen ein, der für sie sorgen soll – meinen Diener David. Er wird für sie sorgen und ihnen ein Hirte sein.
So, nun dann kommt Jesus und sagt: (1.) “Ich bin die Tür/Tor zu den Schafe” und (2.) “ich bin der gute Hirte.”
Mit anderen Worte sagt er nichts anders als: “Ich bin der neue König Israels” (Der verheißene Prophet/Messias) - Jesus beansprucht für sich diesen Titel. Und noch schlimmer, Jesus stellt sich Gott gleich, denn der (gute) Hirte war Gott selbst.
Und diese Aussagen waren sehr sehr provozierend.
Die Reaktion von den Leuten?
John 10:19–21 NLB
19 Wegen dieser Worte waren die Menschenwieder geteilter Meinung über ihn. 20 Manche meinten: »Er hat einen Dämon und ist verrückt. Warum hört ihr auf einen solchen Mann?« 21 Andere dagegen sagten: »Das klingt nicht nach einem Mann, der von einem Dämon besessen ist! Oder kann ein Dämon etwa den Blinden die Augen öffnen?«
—> Geteilter Meinung
—> Hat einen Bösen Geist (besessen) (Joh 8,52)
—> Verrückt
—> Das sind nicht Worte eines Besessenen … oder?
Aber nicht nur, weil Jesus sich als “DER HIRTE ISRAELS” bezeichnet, sondern … WIE er sich selbst als Hirte beschreibt … und wie er als Hirte handeln wird: und das ist sehr Überraschend. Das ist ziemlich verrückt

Tatsache

Lass uns ein wenig noch auf dem Text schauen:
Jesus erzählt ein Gleichnis. Das sind die Versen 1-5
John 10:1–5 NLB
1 Ich versichere euch: Wer sich über die Mauer in den Schafpferch schleicht, statt durchs Tor hineinzugehen, ist ein Dieb und ein Räuber! 2 Denn ein Hirte tritt durch das Tor ein. 3 Der Torhüter öffnet ihm, und die Schafe hören seine Stimme und kommen zu ihm. Er ruft seine Schafe, die ihm gehören, beim Namen und führt sie hinaus. 4 Wenn er seine Herde versammelt hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5 Einem Fremden aber folgen sie nicht, sondern laufen vor ihm weg, weil sie seine Stimme nicht kennen.«
Der Hof der Schafe —> Das Tor —> Dieb —> Hirte —> Torhüter —> Die Stimme —> Die Schafe.
Hirten haben sehr wahrscheinlich ihre Schafe in der Weidezeit zu einem sicheren Ort gebracht, von Felsen umgeben oder in einem kollektiven geschützten Hof, in dem mehrere Familien aus einem Dorf ihre Schafe hinbrachten. Und ein dem Eingang zu diesem Hof war ein Wächter oder einer von den Hirten selbst stand vor dem Eingang um zu sichern, dass nur die berechtigten Hirten/Personen Zugang zu den Schafen haben. Diejenigen, die befugt waren, würden dies natürlich durch das Tor tun. Derjenige, dessen Interesse darin besteht, die Schafe zu stehlen oder zu verletzen, würde das Tor meiden; er steigt auf einem anderen Weg ein.
Bis hier hin alles ok, alles normal.
Dann Vers 6:
John 10:6 NLB
6 Die Zuhörer wussten nicht, was Jesus mit diesem Bild meinte,
Wie oft bei den Gleichnisse Jesu der Fall war.
Dann erklärt Jesus dieses Bild in drei Ebenen:
Verse 7-10 - mit der Aussage: “Ich bin das Tor der Schafe” und diese kräftige Aussage “Ich bringe Leben, und dies im Überfluss”
Verse 11-18 - “Ich bin der gute Hirte” - “Ich geben mein Leben für die Schafe”
Verse 25-30 - Als die Leute Jesus schon wieder herausfordern, dass er im klar Text sagen soll ob er der Messias ist oder nicht - Dann sagt dass er und der Vater eins sind und dass keiner wird seine Schaffe von ihm wegnehmen”

Ich bin das Tor der Schafe

John 10:7–10 NLB
7 deshalb erklärte er es ihnen. »Ich versichere euch: Ich bin das Tor zu den Schafen«, sagte er. 8 »Alle, die vor mir kamen, waren Diebe und Räuber. Doch die Schafe hörten nicht auf sie. 9 Ja, ich bin das Tor. Wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden. Wo er auch hinkommt, wird er grüne Weiden finden. 10 Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.
Ich bin das Tor zu den Schafen ist nicht ganz korrekt: “Das Tor der Schafen” ist eine bessere Übersetzung.
Es bedeutet sowohl der Zugang zu den Schafen sowie der Eingang/Ausgang wo die Schafe selbst durchgehen, um bis zum grünen Weide geführt zu werden.
Was meint Jesus hier (Kommentatoren versuchen viele Antworten zu geben), die meisten einigten sich in dem Punkt:
Jesus ist der Wächter, der Hüter. Er steht im Tor (ist das Tor): Das heißt: Er ist der Zugang.
Diejenigen, die ohne sein Erlaubnis(Zustimmung) eintreten (die sich in die Herde durch andere Wege schleichen), sollen nicht gehört werden.
Jesus macht hier eine starke Kritik an die Pharisäer:
Die Pharisäer waren diejenigen, die sich um das Volk kümmern sollten, besonders durch die Auslegung und Befolgung der Gebote des Alten Testamentes. Sie waren dazu verantwortlich, dem Volk zu erklären und vorzuleben, was die ganzen Geboten bedeuten, Gottes Wille zu erkennen und das Volk in Gottes Wort zu führen.
Nun, die Schriftgelehrten sind bei der Befolgung der Gebote so gesetzlich geworden, so pingelig, so wortwörtlich, dass sie eine Last auf dem Volk brachten, was Gott gar nicht im Sinne hatte. Sie wollten eigentlich sich selbst darstellen, als die große Menschen, die in Gottes Augen groß sind.
Jesus hat viele Dinge immer wieder hinterfragt, wie die Pharisäer gelehrt haben und wie sie gelebt haben, und er hat es sehr oft anders erklärt und anders gelebt.
Jesus will den Leuten den klar machen: Dieses Tor, diesen Ausgang/Eingang, durch die strenge Religiosität der Pharisäer wird euch nicht zu Gott bringen, es wird euch nicht retten, es bewirkt nur den Tod.
Wer aber durch mich(Jesus) hin geht, das heißt: darauf achtet was ich sage, und nicht was die religiöse Elite Israels sagt, wird Leben finden. Nicht nur Leben, sondern …Leben im Überfluss.
Hier der erste große Punkt für uns heute:

Durch Jesus finden wir Leben

Es werden immer Momente auf dem Weg mit Jesus, wo wir Problemen mit Jesus haben werden.
Entweder werden wir enttäuscht, weil Dinge nicht so stattgefunden haben, wie wir uns vorgestellt oder geplant haben, oder weil wir für eine bestimmte Sache gebetet haben, mit Glaube, und genau das gegenteil passiert ist, oder sehr oft stecken wir in einer Situation, wo wir uns schon entschieden haben “Ich gehe hier rechts lang” und dann lesen wir in der Bibel und Gottes Wort sagt uns ganz deutlich “Links ist der bessere Weg”
Wir kommen in einem Kampf zwischen unsere Meidungen, unsere Wünsche, unsere Bedürfnisse … wir merken und spüren, dass Jesus uns zu einen ganz anderen Weg schickt … er fordert uns aus eine ganz andere Entscheidung zu treffen, er kritisiert uns in unserer Denkweise …
Wenn gehorsam schwierig wird. Wenn Gehorsam uns in unangenehmen Situationen führen. Wenn Gehorsam gegen meine eigene Meinung, Theologie, politische Einstellung, Empfindungen und Gefühlen gehen …
und diese Aussage in vers 10
Johannes 10,10 (NLB)
10 … Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.
uns ein Hinweis … wenn das von Jesus kommt … Jesus meint es gut mit uns. Dann wird diese Situation letztendlich Leben hervorbringen.
Es ist die Verheißung, dass der gute Hirte mich zum Leben hinführen will, und nicht weg von diesem Leben.
Wir können vertrauen, wir können Jesus zutrauen, dass er als der gute Hirte, den Weg des Lebens besser kennt, als wir. Er weiß besser, was Leben bewirkt, als wir. Und so in Demut (weil ich weiß, dass meine Wahrnehmung vom Leben sehr eingeschränkt ist) … geht ich durch dieses Tor.
Dann geht Jesus fort.... und jetzt wirds wirklich schrägt:

Ich bin der gute Hirte

John 10:11–16 NLB
11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe. 12 Ein Schäfer, der nur für Lohn arbeitet, läuft davon, wenn er einen Wolf kommen sieht. Er wird die Schafe im Stich lassen, weil sie ihm nicht gehören und er nicht ihr Hirte ist. Und so greift der Wolf sie an und zerstreut die Herde. 13 Der bezahlte Arbeiter läuft davon, weil er nur angeworben wurde und die Schafe ihm nicht wirklich am Herzen liegen. 14 Ich bin der gute Hirte; ich kenne meine Schafe und sie kennen mich, 15 so wie mein Vater mich kennt und ich den Vater. Ich gebe mein Leben für die Schafe. 16 Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht in diesem Pferch sind. Auch sie muss ich herführen, und sie werden auf meine Stimme hören; und alle werden eine Herde mit einem Hirten sein.

Der gute und der schlechte Hirte

Jesus spricht von der Unterschied zwischen ein guter und ein schlechter Hirte
Und der Punkt ist: Ein guter Hirte, ist derjenige, der sein Leben für seine Schaffe gibt.
Und das ist für die Leute damals sehr sehr schrägt.
Erinnert ihr euch, dass für die Menschen diese Figur, dieser Typos des Hirten ein Symbol der starke Führung, der Macht, der Stärke, vom Sicherheit und Schutz war?
Wenn die Wölfe kommen, sie erwarten, dass der Hirte den Wolf tötet. Er wird dem Gefahr der Raubtieren ein Ende setzen. Der Hirte Israels wird seine Schafe mächtig verteidigen. Das ist die Erwartung.
Jesus kommt aber und sagt: Um die Herde zu schützen, werde ich mich töten lassen.
Also verstehen wir, warum die Leute so reagieren: Ja er ist verrückt. Er ist besessen.
wir müssen denken, dass die Leute damals der Messias erwartet haben, der kommt und der große Wolf töten wird: das römische Reich.
Warum wird er sich töten lassen? So kann man die Römer nicht besiegen..
Hier stehen wir im Zentrum des Evangeliums … denn was sicherlich Jesus hier nicht meint, dass er eine politische Mission hat, … oder sich um die Umstände des Lebens kümmern wird, oder dass er uns vor der Konfrontation mit unseren Ängsten bewahren wird (Psalm 23), er meint auch nicht, dass keine Schwierigkeiten und Leid im Leben erfahren werden.
Was Jesus hier meint: wenn der große Feind der Menschen angreift … wenn Sünde und Tod uns zerfressen will. Wenn die Zeit kommt … Im Angesicht von Tod und Sünde … ich, der gute Hirte, werde nicht weg rennen. Ich werde mein Leben hingeben …und zwar …freiwillig (Joh 10,18).
1. Johannes 3,8 (NLB)
8 .... Doch der Sohn Gottes kam, um die Taten des Teufels zu vernichten.
Das hier ist so ein Geheimnis Gottes, wo Jesus der Teufel ausgetrickst hat. (Trojanisches Pferd)
Im Wahrheit, der Wolf denk dass er mich töten kann, aber in Wirklichkeit bin ich, der mein Leben hingibt …freiwillig.
John 10:17–18 NLB
17 Der Vater liebt mich, weil ich mein Leben hingebe, um es wiederzuerlangen. 18 Niemand kann es mir nehmen. Ich gebe es freiwillig hin. Ich habe die Macht, es hinzugeben, und ich habe die Macht, es wieder zu nehmen. Denn mein Vater hat mir diesen Auftrag gegeben.«
Ich kann mein Leben geben … ich kann mein Leben zurück nehmen.
Denn jeder Mensch kann sein Leben geben (für jemand, oder für eine besondere Mission) Aber nur Jesus kann sein Leben geben, und wieder zurück nehmen. “ich habe die Macht dafür”
Und dann, was Jesus hier mit dem Rest seine Rede meint:
Ein normaler Hirte, wenn die Herde in Gefahr ist, er Ruf seine Schaffe zu sich, er versucht die Schaffe aufmerksam zu machen: Achtung Gefahr … er tut aber nichts mehr als das … denn er will sein eigenes Leben schützen, und er flieht.
Ein starker Hirte geht ein wenig weiter: Er versucht gegen den Wolf zu kämpfen. Und kann vielleicht da ab und zu siegen.
Jesus ist aber kein normaler Hirte, kein starker Hirte … er ist DER GUTE HIRTE.
Er wird sein Leben geben … denn nur wenn das Leben in den Tod geht, kann der Tod und die Sünde, die zum Tode führt besiegt werden.
Und der gute Hirte läuft nicht davon.
Genau das ist am Kreuz ✝️ am Golgatha geschehen. Jesus hätte wegrennen können. Er hätte sagen können: “Weiß du, alle meine Jünger sind einfach abgehaut, als die Römer mich fest genommen haben. Ich werde mein Leben für diese blöde Schafe nicht hingeben”
Er gibt sein Leben hin … er stellt sich sich zwischen uns und den Tod … er gib sein Leben hin … bewusst und entschlossen… so das die Sünde und der Tod nicht mehr das letzte Wort über uns haben…
Jesus kämpfte gegen den Tod, und siegte für uns.
Acts 2:24 NLB
24 Doch Gott hat ihn aus den Schrecken des Todes befreit und wieder zum Leben auferweckt, denn der Tod konnte ihn nicht festhalten.
Am Kreuz siegt Gott über Sünde und Tod —> ein für alle mal und für alle
Hier sollten wir nun Römer Kapitel 5-6-7-8 gemeinsam durch lesen um die Schönheit und die Größe der Erlösung von Sünde und Tod durch Jesus Christus ganz frisch vor Augen zu haben.

Jesus läuft nicht weg … er kennt uns

So kümmert sich Jesus um dich und mich.
Jesus läuft nicht weg, nur weil die Situation schwierig oder zu gefährlich oder zu kompliziert geworden ist.
Der Hirte kennt uns
John 10:14 NLB
14 Ich bin der gute Hirte; ich kenne meine Schafe und sie kennen mich,
Hirtenschule in Pyrenäen- die Hirten müssen seine Schafe von einander unterscheiden können
Jesus läuft nicht weg, weil du jetzt Angst hast, oder falsche Entscheidungen getroffen hast.
Jesus läuft nicht weg, du eine Glaubenskrise durch machst.
Jesus läuft nicht weg, weil wir nun eine Pandemie besiegen müssen
Jesus läuft nicht weg, wenn du schwach, alt oder krank bist.
Jesus läuft nicht weg, wenn das Geld zu kurz wird.
Niemand und nichts kann uns von seiner liebe trennen …
Der gute Hirte ist nicht weggelaufen, als er allein da am Kreuz hing … er wird auch nicht jetzt von dir weg laufen, weil du oder weil deine Lebenssituation zu schwierig geworden ist.
Römer 8,39 (NLB)
… nichts und niemand in der ganzen Schöpfung (auch nicht der Tod) kann uns von der Liebe Gottes trennen, die in Christus Jesus, unserem Herrn, erschienen ist.

Sie kennen mich …

Kennen wir der gute Hirte?
Kennen wir wirklich seine Stimme. Seine Meinung über Menschen und Situationen?
Johannes 10,4 (NLB)
4 … die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.
Wahrheit ist auch, dass wir zu ungeduldig sind …
In wie weit nehmen wir uns wirklich Zeit, die Stimme von dem gute Hirte zu hören?
Problemen in der Familie oder mit Freuden? Wenn wir beten … sprechen wir unseren Anliegen (die Liste) aus und Amen? oder bleiben wir da in der Stille, damit wir Gottes Stimme in unseren Bewusstsein, in unseren Herzen hören. Vielleicht will er uns da den Weg(die Tür) zeigen, wie wir mit der Situation umgehen können. Unsere Gebete, unsere Theologie, unsere Meinungen, unsere Irritationen aber sind zu laut.
Wie wir mit Corona, mit Politik, mit Finanzen, mit Freiheit umgehen … nehmen wir uns da bewusst Zeit zu hören, was der gute Hirte zu uns ganz persönlich sagt … oder hören wir mehr auf das was im Facebook, Whatsapp, im Fernsehen, in den Medien von allein Zeiten immer wieder gesagt wird?
Wir mögen zu hören, dass Jesus unser gute Hirte ist … aber in der tat, hassen wir diese Wahrheit … besonders wenn, de gute Hirte uns Orte führt, die uns erstmal gar nicht gefallen. Im Wahrheit, wollen wir seine Stimme nicht hören, wir wollen uns nicht führen lassen.

Die anderen Schafe

Interessant, dass Jesus das hier anspricht:
John 10:16 NLB
16 Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht in diesem Pferch sind. Auch sie muss ich herführen, und sie werden auf meine Stimme hören; und alle werden eine Herde mit einem Hirten sein.
In einer Gesellschaft, Mitten in einem Volk, das sich als Exklusiv Volk Gottes verstanden haben, waren das sehr provozierende Worte.
Meine Schafe sind nicht nur hier in Israel … es gibt anderen Schafe, in anderen Orte der Welt … die auch zu mir gehören, obwohl sie es noch nicht wissen.
Und diese Schafe sind anders … sie benehmen sich anders, sie haben eine andere Kultur, die sehen anders aus, die haben einen anderen Akzent, eine andere Hautfarbe, andere Bräuchte, unterschiedliche soziale Schichten, andere theologische und politische Meinung… aber sie hören auch meine Stimme: “Sie kennen mich auch” und “Sie wissen was sie bei mir finden” und “was sie nicht bei mir finden” … ich werde euch aber alle zusammen bringen … zu eine Herde mit den einem Hirte.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du Schwierigkeiten mit Menschen umzugehen, die die Stimme Jesu gehört haben … aber die anders riechen als du? Gemeinde ist der Übungsplatz, für das was später kommt. Das wird die eine große Arbeit im Himmel sein: Einige Menschen dort zu sehen, die wir gerne nicht dort sehen wollten, weil sie so anders sind als wir.
Diese Rede von Jesus als der gute Hirte .. ist viel tiefer an Bedeutung als wir denken.
Wir dürfen uns das gar nicht so idyllisch und softy vorstellen.
Aber eins sollen wir uns sicher sein: Wenn wir bei Jesus sind, wenn wir seine Stimme hören, wenn wir durch ihm gehen … da werden wir Leben im Überfluss finden. Leben, die in Ewigkeit besteht.
Und dann das letzte … das größte Anliegen Jesu:

Der Vater und ich sind eins

John 10:27 NLB
27 Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir.
John 10:28–30 NLB
28 Ich schenke ihnen das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen. Niemand wird sie mir entreißen, 29 denn mein Vater hat sie mir gegeben, und er ist mächtiger als alles andere. Und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen. 30 Der Vater und ich sind eins.«
Jesus will uns versichern: Wenn wir in seiner Herde sind, wenn wir seine Stimme gehörte haben, und ihm nachfolgen … niemand uns nichts kann uns von ihm trennen.
Weil … das auch das Anliegen des Vaters ist.
Viele Menschen leiden noch unter der Vorstellung “Jesus ist gut, er kümmert sich um uns” aber “von Gott der Vater, da müssen wir immer so ein ? setzen” … “Man weiß nie, ob er wirklich das gute meint” …
Jesus sagt: “Stopp alles. Nun, wie ich nun mit euch umgehe, wie ich bin, so ist der Vater … wir sind eins”
nimm dein Fragezeichen weg … Ist Gott gut??? Meint er gut mit uns??
Ja … Gott ist gut. Auch wenn das Schaf schwieriges durch machen muss, auch wenn das Schaff durch den Tal des Todes durch gehen muss … der Vater ist gut, der Vater meint es gut, der Vater will uns zum Leben führen.

ENDE

Advent … Gott kommt in seiner Welt … als ein Kind. Durch Jesus Christus, der gute Hirte.
In Jesus Christus spricht Gott zu uns: “Ich will dir Leben in Überfluss geben”
Wenn du merkst “Gott spricht nun zu dir” … dan höre diese Stimme. Bete zu ihm nun und sagt: “Jesus Christus, ich will von dir geführt werden. Ich will von dir gerettet werden. Ich will durch dich Leben finden”
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