Sermon Tone Analysis
Overall tone of the sermon
This automated analysis scores the text on the likely presence of emotional, language, and social tones. There are no right or wrong scores; this is just an indication of tones readers or listeners may pick up from the text.
A score of 0.5 or higher indicates the tone is likely present.
Emotion Tone
Anger
0.12UNLIKELY
Disgust
0.08UNLIKELY
Fear
0.08UNLIKELY
Joy
0.15UNLIKELY
Sadness
0.53LIKELY
Language Tone
Analytical
0UNLIKELY
Confident
0UNLIKELY
Tentative
0UNLIKELY
Social Tone
Openness
0.19UNLIKELY
Conscientiousness
0.13UNLIKELY
Extraversion
0.44UNLIKELY
Agreeableness
0.6LIKELY
Emotional Range
0.12UNLIKELY
Tone of specific sentences
Tones
Emotion
Language
Social Tendencies
Anger
< .5
.5 - .6
.6 - .7
.7 - .8
.8 - .9
> .9
INTRO
So riecht Weihnachten
So schmeckt Weihnachten
So fühlt sich Weihnachten an
So sieht Weihnachten aus
So hört sich Weihnachten an
Es geht um unsere Wahrnehmungen.
Um unsere Sinne.
Wir nehmen praktisch alles im Leben durch unsere Sinne wahr.
So hat Gott uns geschaffen.
Und alle Eindrücke, Erfahrungen und Informationen bleiben in uns gespeichert und werden sofort ausgelöst, sobald wir irgendwas riechen, sehen, hören.
Meine Erfahrungen (Musik, Geruch …)
Plötzlich kommen wieder Dinge in uns hoch.
Diese Dinge die in uns ausgelöst werden, sind nicht immer gute Emotionen, gute Erinnerungen.
Manche Erinnerungen bringen uns zum Zittern, wecken wieder Ängste, die wir kaum beherrschen können.
Sie lassen uns traurig und manche provozieren, wecken zweifeln oder wut.
Heutzutage wird das Wort “Trigger” dafür gebraucht, um diesen Prozess zu beschreiben.
“getriggert“ bedeutet, dass jemand auf ein Ereignis, ein Bild, eine Aussage, ein Wort oder ein Verhalten eines anderen stark emotional oder heftig reagiert.
„Triggered“ und „getriggert“ bedeuten insbesondere, dass etwas eine starke emotionale Reaktion auslöst.
- Wikipedia
Das gehört zu unseren Menschsein.
Das Zusammenspiel von Gedanken und Emotionen durch unseren Sinne.
Jesus hat die Leute durch seine Reden immer wieder “getriggert”, besonders im Bezug auf ihrer Geschichte, in ihrer Wahrnehmung über Gott, den Vater und ihrer Stellung als das auserwählte Volk Gottes.
Als er dann darüber gesprochen hat:
“Ich bin das Brot” —> Ich bin der neue Mose, der verheißene Prophet.
“Ich bin der gute Hirte” —> Ich bin der verheißene König.
“Ich bin das Licht” —> Ich bin das lebendige Wort Gottes.
Ich bin derjenige der wahre Orientierung und Schutz bietet, und nicht die toten Buchstaben des Gesetzes.
und dann …
TATSACHE
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner.
In dem Moment als Jesus diese Worte ausgesprochen hat, kamen bei seinen Zuhörer wieder viele Gedanken und Emotionen hoch, die gar nicht so einfach wahren, sie zu verarbeiten.
Weinstock im AT
Dieses Bild von einem Weinstock, oder einen Weinberg und der Weingärtner wird in den Psalmen (Psalm 80) und von den Propheten Jesaja 5 und Hesekiel 17 gebraucht.
Und immer im Bezug auf die Beziehung von Gott mit seinem Volk.
Israel ist der Weinstock, der von Gott (der Weingärtner) gepflanzt und gepflegt wird.
Das war die ganz besondere Stellung für das Volk Israel.
Nun, jetzt können wir schon ahnen, was Jesus hier in den Gedanken und Emotionen seiner Zuhörer in Bewegung gebracht hat.
Er hat mit diesem Vergleich die Leute getriggert und ernsthaft provoziert.
Ich bin der Weinstock… Jesus hat sich selbst als “das wahre Israel - Sohn Gottes - Volk Gottes” bezeichnet.
Auf ihm spielt sich Gottes Absichten mit der Welt.
Und seine Nachfolger sind die Mitglieder des wahren Volkes Gottes.
Es ist nicht zu erstaunen, dass viele gesagt haben “Dieser Jesus aus Nazareth ist verrückt - Der ist besessen, Gotteslästerer, Häretiker”
Und wir merken, dass Jesus nicht irgendwie aus Zufall gekreuzigt wurde.
Er hat immer wieder provoziert, in dem er bestimmten Wahrheiten in bekannten Bilder packt und die ganze religiöse Vorstellung des Volkes in Frage stellt und neue Bedeutung gibt.
Besonders die “fromme” religiöse Elite hat Jesus immer mehr mehr gehasst, denn Jesus hat das ganze religiöse System und Moral der Juden explodiert, neue Perspektiven gegeben.
Was meint Jesus genau hier in seiner Rede?
Jesus ist der Weinstock.
Der Vater ist der Weingärtner.
Seine Nachfolger die Reben
Was tut der Weingärtner?
Ein Weinstock wächst.
Wenn er aber auf sich selbst überlassen wird, wächst er so wie er will und verschwendet damit sehr viel Energie.
Als folge davon, produziert er keine gute Trauben.
Wenn zu viele Trauben in einer Reben hängen, dann werden die Trauben nicht süß genug.
Manche werden zu groß.
Manche zu klein.
Der Weinstock und die Reben brauchen Hilfe, Orientierung, Erziehung um in die richtigen Richtungen zu wachsen.
Der Weingärtner beschneidet sie also, um zu verhindern, dass der Weinstock seine Energie verschwendet und unproduktiv wird.
Im NT
Jesus Christus als das neue wahre Israel —> Der Weinstock (Aufgabe: Substanz, ermöglicht Leben,)
Wir, seine Nachfolger, das wahren Bürger des Volkes Gottes —> die Reben (Aufgabe: wachsen und Frucht tragen)
Der Vater —> Der Weingärtner schneidet/pflegt die Reben … die keine Frucht tragen, werden geschnitten werden und werden vernichtet.
Die Reben, die Frucht tragen, werden auch beschnitten,
Hier die drei Fragen, die für mich wichtig sind:
was heißt Frucht zu tragen?
wie beschneinet uns der Weingärtner?
wie können wir in Jesus verbunden bleiben?
Was heißt Frucht tragen?
Das erklärt Jesus hier in dem Kontext dieser Rede
Die Frucht ist die Liebe —> Frucht bringen bedeutet lieben.
Aber nicht irgendwie lieben, wie Liebe in der Gesellschaft häufig verstanden wird.
Diese ganze Rede über Jesus als Weinstock und verbunden bleiben, IN IHM wie ER IN DEM VATER ist nur ein Bild für diese Aufforderung Jesu hier:
V9 - Ich liebe euch, wie der Vater mich liebt - Bleibt in meiner Liebe
V10 - Halte meine Gebote so werdet ihr in mir bleiben.
(sowie ich die Gebote von meinem Vater halte, und so in seiner Liebe bleibe)
Was ist genau das Gebot?
Welches Gebot meint Jesus?
Jesus wird hier ganz spezifisch:
V12 - Dies ist mein Gebot: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.
Die große Frage, die wir uns hier stellen sollten:
Wie liebt Jesus?
Das sagt uns V13 ganz deutlich: Jesus liebt so, dass er sein eigenes Leben für uns gibt.
Nun, sollen wir einander auch so lieben.
Eine Herausforderung für uns alle, nicht mehr nur an sich selbst zu denken, und ein Leben zu leben, wo der andere mir wichtiger ist als ich selbst.
Wie würde die Welt anders aussehen, wenn wir, die uns schon Christen nehnen, dieses Gebot wirklich ernsthaft befolgen würden?
Früchte bringen heißt —> Lieben zu lernen.
Interessant ist, dass Jesus dies mit Gebet verbindet ...
Alles worum wir bitten, um anderen zu lieben (zu segnen, gutes zu tun) das wird Gott uns geben.
Alles was nicht egoistisch, selbstzentriert zu Gott im Gebet gebracht wird, wird er ermöglichen.
Worum dreht sich Meisten unseren Gebete?
Wann war das letzte Mal, dass du in diesem Sinne gebeten hast?
Vater, gibt mir Gesundheit, damit ich Kraft habe, meinem Nachbarn, zu helfen, obwohl er manchmal so gemein mit mir ist.
Vater, hilft mir mehr Geld durch meine Arbeit zu verdienen, damit ich noch großzügiger sein kann, mit anderen, die mit ihre Finanzen Schwierigkeiten haben.
...
In diesem Prozess, in dieser “Schule der Liebe” von Jesus, müssen wir uns klar stellen, dass Gott in uns arbeiten wird, um diesen Charakter von Jesus in uns zu formen
Oder mit anderen Worten:
Wie beschneidet und der Vater?
In dem er uns leben lässt.
wir werden jeden Tag mit alle Möglichen Dinge konfrontiert.
In allein Dingen, in allen Umständen wirkt Gottes Geist in uns, damit wir so geformt werden, wie der Vater es vorherbestimmt hat.
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