Gemeinschaft
Notes
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Handout
1 Als ein Gefangener für den Herrn fordere ich euch deshalb auf, ein Leben zu führen, das eurer Berufung würdig ist, denn ihr seid ja von Gott berufen worden. 2 Seid freundlich und demütig, geduldig im Umgang miteinander. Ertragt einander voller Liebe. 3 Bemüht euch, im Geist eins zu sein, indem ihr untereinander Frieden haltet.
4 Ihr sollt alle gemeinsam ein Leib sein und einen Geist haben, weil ihr alle zu einer Hoffnung berufen seid.
5 Es gibt nur einen Herrn, einen Glauben, eine Taufe,
6 und es gibt auch nur einen Gott und Vater von allen,
der über allen steht und durch alle lebt und in uns allen ist.
Intro Predigtreihe
Intro Predigtreihe
FOLIE
Missio Dei
Missio Dei
Die Mission Gottes: Gott macht sich auf, und zieht in diese Welt ein … um sein Reich zu verbreiten.
Aber anders als die Machhaber dieser Welt, der Einzug Gottes in dieser Welt ist nicht vom Machthaberei, Egoismus, motiviert, sondern von Liebe. Von den tiefsten Wunsch den wahren Frieden (Shalom) wiederherzustellen - Alle Dinge wieder in Ordnung zu bringen.
Um dies zu ermöglichen, ist Gott bereit sich klein zu machen, Mensch zu werden, er ist bereit als Mensch dafür zu leiden und zu sterben. - Das tat er schon in der Geschichte in Jesus Christus.
Durch sein Auferstehung hat die neue Schöpfung Gottes begonnen.
Wir sind dazu berufen schon hier und jetzt, durch den Glauben, Teil der neuen Schöpfung zu sein. In der Hoffnung das Leben zu gestalten. Berufen und geleitet durch den Heiligen Geist, werden wir zu Zeugen von Leben und von der Liebe Gottes Mitten in dem Chaos der Welt.
FOLIE
Als Gemeinde, sind wir Teil dieser Mission Gottes.
Um unseren Auftrag Mitten in der Missio Dei besser zu verstehen, können wir diese Mission in 7 Kernbereiche aufteilen:
Anbetung (letzte Woche)
Gemeinschaft
Evangelisation
Diakonie
Jüngerschaft
Frieden und Gerechtigkeit
Bewahrung der Schöpfung
Intro Predigt
Intro Predigt
Heute machen wir weiter mit Gemeinschaft.
Wir kommen im Leben nicht drum herum. Wir brauchen Gemeinschaft:
So wahr die Aussage ist, dass Menschen Gott brauchen, so wahr ist auch die Aussage, dass Menschen Menschen brauchen.
Gemeinschaft: gut und schlecht
Gemeinschaft: gut und schlecht
Dieses Wort klingt für manche wie Balsam für die Seele. Bei anderen weckt das keine gute Gefühle und Erinnerung.
Einerseits erleben viele in der Gemeinschaft einer Ortsgemeinde eine tiefe Verbundenheit, Hingabe - ein echtes Zuhause. Andersseits erleben viele auch Enttäuschungen, Missbrauch und Unterdruckung - kein Zuhause.
Für einige Bedeutet Gemeinschaft Freiheit.
Für andere fühlt es sich wie ein Gefängnis.
Wie erlebst du Gemeinschaft in der Gemeinde? (Sei ganz ehrlich?)
Egal was du fühlst:
Wenn die Gemeinschaft der Ortsgemeinde für dich nur schön ist (leicht, immer harmonisch, warm, immer nach dein Geschmack) - dann ist da irgendwas falsch. Entweder mit dir, oder mit der Gemeinschaft.
Wenn es aber nur schlecht ist (schwer, kriegerisch, misstraurisch) - dann ist das auch ein schlechtes Zeichen.
Wer sich in Gemeinschaft befindet … erlebt beide Seite: Freude und Traurigkeit. Hamornie und Krieg. Gute Zeiten Schwierige Zeiten.
Gemeinschaft in der Corona-Zeit
Gemeinschaft in der Corona-Zeit
Während der Corona Pandemie wurde die Gemeinschaft in den Gemeinde stark durchschüttelt.
Besonders in der Zeit des Lockdowns - Die gewohnte Form der Gemeinschaft mit Vielen als ein zentrales Element der Gemeindekultur war auf einmal nicht mehr möglich.
Auch das Gemeindehaus als Zentrum der „Aktivitäten für Gott“ ist eingeschränkt worden.
Das “versorgt werden” mit Gemeinschaft im Gemeindehaus - durch die Veranstaltungen, war nicht mehr möglich.
Wie hast du diese Zeit erlebt? - War die “Pause” schön oder schwierig?
1. Ohne offizielle kirchliche Veranstaltungen blieben viele Gläubige auf der Strecke verloren und wussten nicht, wie sie mit geistlicher Gemeinschaft versorgt werden sollten.
2. Anderen haben in dieser Zeit auch gemerkt, dass sie dafür auch kein großes Bedürfnis haben immer im Gottesdienst zu sein.
3. Viele Mitarbeiter spürten in der Pause-Zeit Erleichterung. Woche für Woche waren immer wieder mehrere Dienste beschäftigt. Und endlich konnten sie Pause machen, ohne schlechtes Gewissen.
4. Schon anderen kamen in einer Krise, weil sie dann nicht genau wussten, was sie nun für Gott tun können.
Da natürlich aus einen falschen Verständnis: Gottes Reich sei nur die Dienste für/in der Kirche (Darüber sprechen wir mehr, wenn wir über Dienst/Diakonie sprechen)
TATSACHE
TATSACHE
Was ist die Gemeinschaft der Gläubigen?
Was macht sie aus?
Welchen Stellenwert soll die Gemeinschaft für uns haben?
Von Gott berufen in die Missio Dei
Von Gott berufen in die Missio Dei
Die Gemeinschaft (Gemeinde Christi) sind Menschen, die von Gott berufen wurden … Teil dieser Familie zu sein:
Menschen aus alle Völker, Rassen und Sprachen, (Unterschiedliche Herkunft, Kultur, Bräuchte, Religionen)
Armen und reichen / Herren und Sklaven (Unterschiedliche soziale Schichten)
Männer und Frauen (Geschlecht)
Kinder-Jugendlichen-Erwachsenen-Senioren (Alter)
rechts orientiert - links orientiert (politische Prägung)
kranken und gesungen (mit oder ohne Behinderung)
So unterschiedlichen Menschen hören die Botschaft des Evangeliums.
Sie werden von Gott durch den Geist Gottes berufen.
Und nun gehören sie zusammen.
Beim Pfingsten: Als der Heilige Geist über alle Menschen ausgegossen wurde,
kamen die Menschen aus Jerusalem in diese Gemeinschaft berufen,
aber auch die Menschen aus Samarien, genauso wie die Leute in Jerusalem
und später die Heiden (die Griechen, Römer, Afrika)
Die Gemeinschaft, die sich um Jesus Christus formt, ist was ganz anders als das was wir oft denken.
Unsere menschlich Tendenz ist immer uns von einander zu trennen - Wir sind sektirisch (Juden-Heiden; Ost-West; Traditionellen-Charismatiker; Deutschen-Kurden
Dieses sektirisches Denken, das widerspiegelt den Geist des Anti-Christus.
Der Vater will Gemeinschaft ermöglichen - Eine Familie
Der Vater will Gemeinschaft ermöglichen - Eine Familie
Gott macht sich auf im Mission, damit die Mauern, die wir um uns herum gebaut haben, zerstören werden:
28 Nun gibt es nicht mehr Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen. Denn ihr seid alle gleich – ihr seid eins in Jesus Christus.
Diese Vielfalt ist unsere DNA.
Das wird schon bei Abraham angedeutet
1.Mose 12,3 “.... Alle Familien der Erde werden durch dich gesegnet werden.«”
Gott beruft durch seinen Geist die unterschiedlichsten Menschen … und macht sie zu einer Familie, ein Volk, eine Gemeinschaft - er schafft die Einheit
Jesus betet für die Gemeinschaft (Einheit) der Familie
Jesus betet für die Gemeinschaft (Einheit) der Familie
Jesus betet für die Einheit der neue weltweite Gemeinschaft:
11 Jetzt verlasse ich die Welt; ich lasse siezurück in der Welt und komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind, so wie wir eins sind.
20 Ich bete nicht nur für diese Jünger, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben werden. 21 Ich bete für sie alle, dass sie eins sind, so wie du und ich eins sind, Vater – damit sie in uns eins sind, so wie du in mir bist und ich in dir bin, und die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.
22 Ich habe ihnen die Herrlichkeit geschenkt, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind – 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie alle zur Einheit vollendet werden. Dann wird die Welt wissen, dass du mich gesandt hast, und wird begreifen, dass du sie liebst, wie du mich liebst.
All diese Menschen, die den Ruf Gottes gehört haben, schließen sich in dieser Mission ein, in dieser Welt zu sein, um Zeugen vom Leben zu sein: Die formen die Gemeinde Christi.
Menschen, die durch ihre Einheit von Gottes Liebe bezeugen.
Wie geht es dir dabei, wenn du hörst, dass Gottes Mission in unsere Mitte, ist unsere Gemeinschaft zu durchmischen? Das er gar nicht daran interessiert ist, den Status Quo zu erhalten. Die Gemeinschaft zu erweitern … mit Menschen mit unterschiedlichen Prägungen.
Gott arbeitet ständig daran, uns immer wieder in direkten Kontakt zu kommen, mit Menschen, die ganz anders sind als wir. Damit wir sehen und bezeugen können, dass der Geist Gottes auch bei diesen anderen Menschen wirkt. Damit wir verstehen, dass sie auch ein Teil von uns sind. (Die leute im Samarien)
Problem
Problem
1. ein erstes großes Problem: Wir arbeiten gerne daran, solche Begegnungen und Vielfalt zu verhindern. Wir stärken gerne unsere Trennungsmauer, mit Vorurteilen (die Russen, die Ukrainer, Kurden, die Armen, die Reichen, zu unpünktlich, zu pünktlich, rechts/links, zu traditionell/charismatiker ) Und dann staunen wir, dass Gemeinden immer kleiner werden -
2. Wenn wir doch zusammen sind, kämpfen wir oft, und die Dinge nach unseren Geschmack zu machen. Wir haben uns selbst als Individuen im Vordergrund, anstatt die Gemeinschaft. (Ein Geschmack, mein Status (Machtbereich), meine Theologie …) und alle anderen die sich meiner Meinung nicht anpassen, die sind untreu. Es gibt immer diejenigen die mehr Macht haben als die anderen.
3. Wir haben die Tendenz unecht zu sein. Um unseren Status - unseren heiligen Schein - zu bewahren … kommen wir ständig in der Defensive - geben wir ungern unsere Fehler und Sünde zu. Immer die anderen sind falsch/schuldig - Die Szene von Garten Eden wiederholt sich ständig: Die Frau, die du mir gegeben hast ist schuldig - Das war die Schlange …
Die Schönheit der Gemeinschaft, wozu Gott uns berufen hat, können wir oft gar nicht genießen, oder sie macht uns sogar manchmal krank, weil wir den Fokus verlieren.
Und dann merken wir, wie schwach wir sind, wie stark wir noch von unseren Egoismus getrieben werden. Dass wir wirklich Gottes Geist brauchen, um Differenzen überwinden zu können.
Letztendlich ist es doch Gottes Geschenk, dass wir so viele unterschiedlichen Kirchen/Tradition sind, damit wir langsam und Schritt für Schritt lernen, was heißt in der Gemeinschaft vom Gottes Reich zu leben.
Lösung
Lösung
Epheser Kapitel 4 versucht Paulus uns beizubringen, worauf wir achten müssen um eine Gesunde Gemeinschaft zu sein
Einiges davon hat Bernd schon in der Predigt vor zwei Wochen bei der Gottes Modeschau vorgestellt.
Hier sind einige Dinge um das zu bestärken:
FOLIE
1 Als ein Gefangener für den Herrn fordere ich euch deshalb auf, ein Leben zu führen, das eurer Berufung würdig ist, denn ihr seid ja von Gott berufen worden.
Der Berufung würdig leben (Wandelt würdig der Berufung): Was ist die Berufung? - Teil der vielfältige Familie Gottes zu sein. (Gottes Reich - es geht nicht um mich - sondern um uns)
Ebenbild Gottes zu sein -
Die christliche Tradition glaubt an einen Gott-Plural: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Drei Personen, die sich als ein Gott offenbaren. Gemeinschaft in perfekter Harmonie. Der Mensch, als ein Wesen, das von diesem Gott als sein Ebenbild geschaffen wurde (Gen 1,27), sollte notwendigerweise auch in Einheit mit seinem Mitmenschen das Leben gestalten.
Deshalb, so wahr die Aussage ist, dass Menschen Gott brauchen, so wahr ist auch die Aussage, dass Menschen Menschen brauchen. - Kivitz
Das Leben als Jünger Jesu ist keine individuelle Sache, sondern baut sich auf Gemeinschaft auf.
Wir werden zwar dazu aufgefordert, Gott in der Einsamkeit eines Gebetszimmers zu suchen, aber immer mit dem Blick auf das „Unser“ (Mt 6,5-15).
Die Anbetung beginnt innerlich im Herzen, findet aber in der Gemeinschaft ihre Vervollständigung (Lewis)
Das Sündenbekenntnis z.B. soll als ein Akt der Gemeinschaft geschehen (Jak 5,16).
Das Gute, das wir Gott tun wollen, tun wir Menschen (Mt 25,31ff).
Das ist unsere Berufung:
Teil der vielfältige Familie Gottes zu sein als ein Ausdruck von Gottes Wesen.
Paulus schreibt dann weiter, wie wir in dieser Berufung der Gemeinschaft leben sollen:
2 Seid freundlich und demütig, geduldig im Umgang miteinander. Ertragt einander voller Liebe.
Paulus kommt hier nicht mit Gebote - Es geht hier nicht um eine gesetzliche Moral.
Paulus fordert uns auf, auf die gegenseitige Haltung, die unsere Gemeinschaft prägen soll. Die Haltung, wie wir unsere Gemeindekultur aufbauen sollen.
Eine Kultur, die von der Freundlichkeit, Demut, Geduld und Liebe gekennzeichnet ist:
zu der Liebe (Gedanken von Paulo Borges Jr.) - Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass oder Wut. Das Gegenteil von Liebe ist Recht, das Gefühl von Verdienst oder Anerkennung. Wer etwas “für” die Gemeinschaft tut - auf der Suche nach Rechten, nach Anerkennung oder nach Belohnung … wer solche Dinge von er Gemeinschaft erwartet, hat noch nie etwas aus Liebe getan. Paulo Borges jr
Liebe - wenn wir uns für einander investieren, ohne Erwartungen -
Das was uns am meisten Problem bereitet, ist nicht die Tatsache, das wir unsere Beziehungen auf falsche Erwartungen aufbauen.
Eigentlich sollten wir wissen, dass die Gemeinschaf uns irgendwann im Stich lassen wird, nicht immer da sein wird, wenn wir brauchen. Wir sollten keine Vollkommenheit erwarten.
Wenn ich meine gegenüber nicht kenne (dass er auch ein Sünder ist), dann weiß ich, dass ich dieses Unmögliche von ihm NICHT erwarten darf (dass sie oder er immer für mich da sein wird, wenn ich will) - Und wenn ich Naiv bin, und das erwarte - dann werde ich enttäuscht.
Das ist eine wichtige Sache, die wir von Jesus lernen müssen. Jesus hat seine Jünger nie vertraut. Er kannte sie. Deshalb war er nie wirklich enttäuscht. (Petrus —> Jesus)
Ertragt einander ohne unmöglich Erwartungen
Diese Liebe - ist nur möglich, wenn ich ein tiefes Bewusstsein habe, einen tiefen Glaube habe, dass ich von Gott bedingungslos geliebt und angenommen bin - Denn nur so werde ich diese Liebe nicht von meinen Mitmenschen erwarten - Ich weiß, dass ich in Gottes Liebe eingetaucht bin … und ich kann diese Liebe weiter geben.
3 Bemüht euch, im Geist eins zu sein, indem ihr untereinander Frieden haltet.
bemüht euch - setze alles daran - dieses Wort wird an einige wichtigen Stellen im Neuen Testament gebraucht. Und bedeutet eine Dringlichkeit, einen Willen - innerlich und äußerlich - eine Sache wofür wir kämpfen, leiden und weinen, damit es bewahrt wird.
im Geist eins zu sein (die Einheit des Geistes zu bewahren) - Die Einheit ist nicht eine Sache, die wir schaffen. Der Geist Gottes schafft das - Er beruft die unterschiedlichen Menschen, sowie er will - Er bringt sie in die Gemeinschaft - Unser Job: Alle daran setzen, diese Einheit zu bewahren.
Einheit des Geistes - nicht der Lehre, nicht der Tradition (Bräuchte-Form) (gleiche Musikstill - Abentung in unterschiedliche Musikstille)- In der Haltung zu einander.
indem ihr untereinander Frieden haltet (durch das Band des Friedens) - Er ist unsere Friede - So wie Jesus uns den Frieden Gottes gegeben hat (in dem er sich für uns geopfert hat) - Das ist das Band des Frieden - So opfern wir uns selbst für die Gemeinschaft.
Interessant auch: nicht durch das Band des Wortes (in der richtige Auslegung der Bibel) nicht durch das Band der richtige Tradition (die richtige Gemeinde): des Friedens.
Einander die Sünde bekennen
Einander die Sünde bekennen
In diesem Kontext von den besonderen Auftrag der Gemeinschaft, die wir Christen haben - kommt mir immer noch im Sinn, der Text von
FOLIE
Jakobus 5,16 (NLB)
16 Bekennt einander eure Schuld und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet.
Ein Merkmal ist die Sünde Bekenntnis.
Und hier unter Sünde packe ich all unsere Unvollkomenheit - das Ungehorsam gegenüber Gottes Gebote, unsere geheime Sünden und Fehler - auch die alltägliche Fehler … das alles was wir immer wieder verdecken.
All das was, wenn das so öffentlich wird, unsere Image als “heilige/kompetent” kaputt machen kann.
All das, was uns dazu führt Masken - eine andere Persona zu sein.
All das, worüber wir uns schämen.
Oft verstecken wir uns hinter einem heiligen Schein. Hinter unserer Religiosität und hinter unserer Moral verstecken.
Gemeinden soll zu einem Ort werden, wo ich meine Unvollkommenheit und meine Sünden offen zugeben kann, ohne verurteilt zu werden.
Einen Ort wo ich meine „heilige Maske“ absetzen kann, ohne dass alle komisch gucken.
Ich muss nicht immer in der Defensive sein. Ich muss mich nicht immer rechtfertigen. Anderen die Schuld geben.
Du hast deine Sünden. Ich habe meine. Ob ich heute “weniger” sündige als du heute… das kann sich morgen ändern. Ich kennen mich. Ich weiß ich bin auch schwach. Deshalb … kann ich hier offen über meine Sünde sprechen, ohne die Angst verurteilt und ausgeschloßen zu werden.
eine Gemeinschaft wo wir uns sicher fühlen: Der Sicherste Ort der Welt. Ich darf zugeben: Ich bin unvollkommen. Und dann gehen wir gemeinsam, jeder nach seinem Tempo …
denn nur so, können wir wirklich geheilt werden.
Nicht von einer körperliche Krankheit geheilt: Damit unsere Beziehungen geheilt werden.
Dieses Sünde bekennen soll natürlich nicht hier vorne, von der Bühne geschehen. Es geht um die Enge Beziehungen, die wir mit wenigen, mit dem wir geistlich tief in Verbindung sind.
Es geht um uns als ganze Gemeinde aber … dass wir böse Gerede über einander nicht zulassen. Dass wir keinen Raum für Verurteilungen zulassen. Und uns bewusst werden … dass solche Haltung nie 100% klappen wird. Und wenn ich mich über meine Unvollkommenheit bekenne … nicht enttäuscht werde … denn es werden immer mehr Geben, die das noch nicht können … das ist ihre Unvollkommenheit. Die Verurteilungen und Gerde sind auf indirekter Weise, eine Art Sündenbekenntnis.
ENDE
ENDE
FOLIE
3 Bemüht euch, im Geist eins zu sein, indem ihr untereinander Frieden haltet.
ich bemühe mich auch zu akzeptieren, dass die anderen mir gegen über nicht perfekt sein werden. Ich bemühe mich, keine falsche Erwartungen zu wecken, dass Gemeinde heile Welt ist.
FOLIE
4 Ihr sollt alle gemeinsam ein Leib sein und einen Geist haben, weil ihr alle zu einer Hoffnung berufen seid.
5 Es gibt nur einen Herrn, einen Glauben, eine Taufe,
6 und es gibt auch nur einen Gott und Vater von allen,
der über allen steht und durch alle lebt und in uns allen ist.
Mein Gebet … dass unsere Gemeinschaf für dich und für mich
…mehr wird, als nur das Zusammenkommen für eine Veranstaltung in der Kirche.
Dass du und ich unsere Berufung bewusst werden: Teil der vielfältige Familie Gottes zu sein als ein Ausdruck von Gottes Wesen.
Dass Gott daran arbeitet, uns in Beziehung mit unterschiedlichen Menschen zu bringen. Dass wir das zulassen und diese Menschen annehmen.
Und noch eine Sache...
Und noch eine Sache...
Wir müssen lernen, dass alles durch die Gemeinschaft beginnt:
Häufig kommen Menschen durch die erfahrende Solidarität in der Gemeinschaft mit Christen in eine Beziehung zu Jesus und finden dadurch zu einem christusgemäßen Lebensstil.
Durch das Empfinden der Zugehörigkeit (engl.: belong)
finden Menschen zum Glauben an Jesus (engl.: believe)
und daraus folgt sodann auch ein christlicher Lebensstil (engl.: behave).
So hat Jesus seine Jünger berufen. So hat Jesus seine Mission getan. So hat Gott seine Missio Dei angefangen.
Erst kommt die Berufung zur Gemeinschaft - (Abraham ich habe dich erwählt. Du bist mein. - Petrus komm, folge mir nach - Du gehörst mir) - Aus der Beziehung ist der Glaube entstanden - Und dann erst danach, im Laufe der Jahre geschehen die Veränderungen im Leben.
Schade, dass wir normalerweise andersrum machen:
Wir fordern von den Menschen erst Glaube (believe)
jetzt darfst du so “halb” dabei sein. Man muss erst beweisen, dann man Christ ist (Verhalten) (behave)
und erst dann erst sagen … du gehörst dazu. (belong)
Jesus wird die unterschiedlichsten Menschen zu sich rufen.
Lass uns diese Menschen vermitteln, dass sie dazu gehören. -
der tiefe Glaube und das Verhalten werden folgen --- > im Freundlichkeit und Demut, Geduld und Liebe.
Nächsten Schritte: (Fragen für die Woche zum Gebet)
Nächsten Schritte: (Fragen für die Woche zum Gebet)
wie steh ich zu der Gemeinschaft der Ortsgemeinde? Ist das hier ein Ort wo ich sein kann? Oder spiele ich hier eher eine Rolle, um Annerkeung oder Status zu bekommen?
lasse ich zu, dass eine Vielfalt von Menschen, hier eine geistliche Heimat finden, oder verhindere ich eher mit meine Vorurteilen?
habe ich hier Geschwister, zu dem ich meine Sünden bekennen kann, ohne Angst verurteilt zu werden?
bemühe ich mich, die Gemeinschalt durch Freundlichkeit, Demut, Geduld und Liebe zu beeinflussen? Oder eher durch das Gegenteil?
Amen
