Goldene Hochzeit Friedemann Karsamstag 2022
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Goldene Hochzeit von Frank und Helga Friedemann
Goldene Hochzeit von Frank und Helga Friedemann
Nobitz 16.04.2022 16.30 Uhr
Nobitz 16.04.2022 16.30 Uhr
Begrüßung am Eingang
Liebes Jubelpaar Friedemann, liebe Helga, lieber Frank, ihr seid gekommen, um Gott zu danken für 50 gemeinsame Ehejahre und euch erneut unter den Segen Gottes für euren weiteren gemeinsamen Lebensweg zu stellen. So seid herzlich hier in der Nobitzer Kirche willkommen. Hier habt ihr euch vor 50 Jahren trauen lassen.
Vorspiel
Vorspiel
Gruß
Gruß
Der Friede des Herrn sei mit euch allen.
Gemeinde: Amen.
Heute feiern ihr, die Eheleute Frank und Helga Friedemann, euer 50-jähriges Ehejubiläum.
Am Gründonnerstag, den 30. März 1972, habt ihr auf dem Standesamt in Langenleuba-Niederhain geheiratet. Und am Karsamstag, den 01. April 1972, wurdet ihr in hier in der Nobitzer Kirche getraut. Mit Euch gemeinsam wollen wir Gott dafür danken und ihn um seinen Segen für euren weiteren Lebensweg bitten.
So spricht der HERR: Bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten. Jesaja 46,4
Gebet
Gebet
Allmächtiger Gott, du Frank und Helga Friedemann in der Ehe verbunden. In guten und bösen Tagen bist du ihnen nahe geblieben. Mehre und läutere ihre Liebe. Gib, dass sie einander beistehen auf dem Weg zu dir in deiner Gnade wachsen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn.
Lied: EG 331,1-3.10 Großer Gott
Lied: EG 331,1-3.10 Großer Gott
Psalm 103,1–22 (BasisBibel)
Psalm 103,1–22 (BasisBibel)
1 Lobe den Herrn, meine Seele! Und alles in mir preise seinen heiligen Namen!
2 Lobe den Herrn, meine Seele! Und vergiss nicht das Gute, das er für dich getan hat!
3 Er vergibt dir alle deine Vergehen. Er heilt alle deine Krankheiten.
4 Er führt dein Leben aus der Todesnähe. Er schmückt dich mit einer Krone – sie besteht aus Güte und Barmherzigkeit.
5 Er versorgt dich mit Gutem dein Leben lang, so fühlst du dich jung wie ein Adler.
6 Der Herr tritt für Gerechtigkeit ein. Allen Unterdrückten verhilft er zum Recht.
7 Er hat Mose seine Wege mitgeteilt und den Israeliten seine Wundertaten.
8 Reich an Barmherzigkeit und Gnade ist der Herr, unendlich geduldig und voller Güte.
9 Er liegt nicht alle Zeit mit uns im Streit. Er ist immer wieder zur Versöhnung bereit.
10 Er straft uns nicht, wie wir es verdienen. Und unsere Vergehen zahlt er uns nicht heim.
11 Hoch wie der Himmel über der Erde – so hoch steht seine Güte über denen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen.
12 Fern wie der Osten vom Westen – so fern rückt er unsere Missetaten von uns weg.
13 Barmherzig wie ein Vater mit den Kindern – so barmherzig handelt der Herr an denen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen.
14 Denn er weiß, was für Geschöpfe wir sind. Er bedenkt, dass wir nur aus Staub bestehen.
15 Der Mensch ist so vergänglich wie das Gras. Er blüht gleich einer Blume auf dem Feld.
16 Wenn der Wind über sie hinwegfegt, ist sie dahin. Wo sie gestanden hat, bleibt keine Spur von ihr.
17 Doch die Güte des Herrn besteht seit Urzeiten. Für immer bleibt sie bei denen, die ihn verehren – und seine Gerechtigkeit bei allen ihren Kindern.
18 Doch sie sollen an seinem Bund festhalten und an seine Gebote denken, um sie zu halten.
19 Der Herr hat im Himmel seinen Thron aufgestellt. Als König herrscht er über die ganze Welt.
20 Lobt den Herrn, ihr dienstbaren Engel – ihr starken Helden, die sein Wort ausführen und seinen Befehl entgegennehmen!
21 Lobt den Herrn, ihr himmlischen Heere – ihr treuen Diener, die seinen Willen tun!
22 Lobt den Herrn, ihr alle, die er geschaffen hat – an allen Orten in seinem Herrschaftsgebiet! Lobe den Herrn, meine Seele!
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Gemeinde: Amen.
Lesung
Lesung
Phil. 1,3-6+8-11
3 Ich danke meinem Gott jedes Mal, wenn ich an euch denke.
4 Ich danke ihm in jedem Gebet, das ich für euch alle spreche! Ich kann voller Freude beten,
5 weil ihr euch so sehr für die Gute Nachricht einsetzt – vom ersten Tag an bis heute.
6 Ich bin ganz sicher: Derjenige, der das gute Werk bei euch begonnen hat, wird es auch zum Abschluss bringen – bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus wiederkommt.
8 Gott ist mein Zeuge: Ich sehne mich nach euch allen mit der ganzen Liebe, die Christus Jesus in mir geweckt hat.
9 Und das ist es, worum ich bete: Eure Liebe soll weiterwachsen und zunehmend geprägt sein von Erkenntnis und umfassendem Verständnis.
10 Ihr sollt selbst überprüfen können, worauf es ankommt. Denn ihr sollt fehlerlos sein und keinerlei Anstoß erregen an dem Tag, an dem Christus wiederkommt.
11 Dann werdet ihr reichlich ausgestattet sein mit dem Ertrag der Gerechtigkeit. Den lässt Jesus Christus wachsen, um die Herrlichkeit und den Ruhm Gottes noch größer zu machen.
Musik
Musik
Ansprache
Ansprache
Liebes Jubelpaar Friedemann, liebe Helga, lieber Frank, liebe Familie Friedemann, liebe Angehörige, liebe Gäste,
vor 50 Jahren habt ihr euren gemeinsamen Lebensweg unter den Segen Gottes gestellt und mit ihm begonnen. Heute seid ihr jetzt hier in der Nobitzer Kirche, um Gott zu danken, für alles, was ihr in den vergangenen fünfzig Jahren erlebt und erfahren habt. Ihr seid hier, um dankbar auf euren gemeinsamen Lebensweg zurückzuschauen. Da gab es sicher mache Höhen und Tiefen. Es gab Schönes und Schweres. Dennoch steht am Ende der Dank für eure gemeinsame Zeit und auch für die gemeinsame Zeit mit eurer Familie, mit euren Kindern und mit euren Enkelkindern. Und das ist ja bei euch gar nicht so selbstverständlich.
Und für eure weitere gemeinsame Zeit wollen wir Gott um seinen Segen bitten. Denn auch da blickt ihr ja immer noch nach vorn und habt noch manches vor. Ja und da kommt ihr ja gerade von einem Urlaubstripp von Tenneriffa. Denn wir sollen zu allen Zeiten wissen, dass unser Leben nicht von uns selbst bestimmt ist, sondern in Gottes Hand liegt.
Vor 50 Jahren wurden euch zwei Bibelworte, die nebeneinander stehen, als ein kombinierten Trauspruch mit auf euren gemeinsamen Weg gegeben. Sie stammen aus dem Lukasevangelium, Kapitel 10 und sind Auszüge eines Lobpreises Jesu gegenüber seines himmlischen Vaters:
„Ich preise dich, Vater, du Herr des Himmels und der Erde. Denn: „Alles ist mir anvertraut von meinem Vater.“ Lukas 10,21b.22a (LU)
Bei dem Kirchentag 2019 hat eine Kollegin von mir im Abschlussgottesdienst im Westfahlen-Stadion in Dortmund gesagt: „Wir Christen sind Gottes geliebt Gurkentruppe.“
Genau das kann ich mir vorstellen, hat Jesus hier an dieser Stelle über seine Jünger und Mitstreiter gedacht, als diese da von ihrem missionarischen Ausflug zurückkamen und Jesus erzählten, was sie alles großartiges in seinem Namen erlebt haben, welche Macht und Vollmacht sie durch Jesus hatten.
Und genau das hat bei Jesus Freude bewirkt. Und Jesus ist mit dieser Freude nicht allein geblieben, sondern er ist mit ihr zu Gott gegangen, zu Gott seinem Vater: „Ich preise dich, Vater, du Herr des Himmels und der Erde.“
Er will, dass Gott an dieser Freude teilhat, denn Gott ist es, der alles gegeben hat: „Alles ist mir anvertraut von meinem Vater.“
Es ist das sogenannte Hohepriesterliche Gebet, das Jesus hier betete. Es war bevor er seinen Leidensweg der Passion antrat. Er betete dahier besonderer Weise für seine Jünger und Freunde, weil sie ihm alle sehr am Herzen lagen, auch der spätere Verräter Judas.
Bei euch sind es 50 gemeinsame Ehejahre, auf die wir heute zurückblicken. Ihr und ich haben einiges aufgeschrieben, was ihr in dieser Zeit durchlebt und gelebt habt. Schweres ist dabei, auch viel Gutes. Ein erfülltes Arbitsleben liegt hinter euch. Eine Familie mit der ihr glücklich seind. Einen guten Ruhestand . Sichger gab es auch manche Kranheut. Dennoch hoffe ich, dass das Gute überwiegt.
Helga, du stammst hier aus Nobitz und dein christlicher Glaube wurde von deiner Großmutter geprägt, mehr als die Christenlehre und der Konfirmationsunterricht durch den Pfarrer und der Gemeinde. Da sehren wir wie chtige es ist, dass der christliche Glaube auch in der Familie gelebt und weitergegeben wird.
Frank du stammst aus Langenleuba- Niederhain. Kennengelernt habt iht euch auf den damals noch schönen Saal hier in Nobitz, dessen Niedergang ich leider als Ortspfarrer hier miterleben musste.
Du Helga hast als Kindergärtnerin gearbeitet und du Frank warst gelernter Koch – ich würde sagen zu anderen Zeiten wärst Du vielleicht sogar ein Spitzenkoch geworden, aber so hattest du dann verschiedenen Tätigkeiten in der Gestronomie und im Handeln gehabt und dann zuletzt als Verkaufsstellenleiter in Langenleuba-Niederhain tätig. Da war damals mancher Niederhainer froh dich zu kennen. Aber dem Kochen bliebst du dennoch treu, so freut sich deine Familie auch jetzt noch an jedem Tag auf das gemeinsam Mittagessen. Und ich denke das ist gerade auch für eur Familienleben so ein ganz wichtiger Punkt am Tage, wo ihr euch begegnet. Und gerade in den letzten Tagen, wo ihr in Tennereriffa ward werden das die anderen vermisst haben.
Durch die Adoption wurden euch 2 Kinder Matthias und Nicole geschenkt. Ihr seid mit ihnen und ihren Familien sehr eng verbunden.
Dann seid ihr beide Sportler. Fahrrad fahrer, Fitness, Wintersport und noch manches mehr. Immer in Bewegung bleiben Ich kann mich gut erinnern, dass ihr beiden fast immer mit dem Fahrrad in den Gottesdienst kommt. Nun heute wäre es etwas zu weit mit dem Rad hierher. Für euch beide vielleicht nicht, aber für die anderen.
Und das gemeinsame Reisen, wie schon gesagt ihr kommt ja gerade erst von einer Reise aus Teneriffa zurück.
Auch euer schönes Haus mit Garten gehören zu euch und sind eine rechte Wohlfühloase. Das können sicher eure Freunde bestätigen. Denn für euch ist es wichtig auch einen großen Freundeskreis zu haben. Aber nicht nur hier Vorort, sondern überall. So auch Freunde in der Ukraine und in Russland. Da geht euch auch dieser Krieg sehr zu Herzen und macht traurig.
„Ich preise dich, Vater, du Herr des Himmels und der Erde. Denn: „Alles ist mir anvertraut von meinem Vater.“ Lukas 10,21b.22a (LU)
Wir sind heute hier Gott zu loben und zu preisen, über euren gemeinsamen Lebensweg, über das was euch in den 50 Jahren geschenkt wurde.
Jesus hat hier mit seinen Leuten gutes erlebt, aber es gab dann auch für ihn Tage, da war es ihm nicht zu loben zumute. Denn da habe sie alle versagt. Der eine hat ihn mit einem Kuss verraten, der andere dreimal verleugnet. Und der Rest hat sich verkrochen in die Ecken und finstersten Winkel des Ortes.
Wir wissen auch in einer Ehe ist nicht jeder Tag mit Erfolg gekrönt. Auch da gibt es manchmal Schwierigkeiten, Sorgen und Probleme. Aber gerade da ist es wichtig, dass man zueinander hält. Auch nach 50 Jahren ist Vergebung wichtig und das Aufeinanderzugehen nötig.
Die Ordensschwester Mutter Theresa hat einmal folgendes gesagt:
„Wenn die Leute um einen Rat für ein verheiratetes Paar in seinen Beziehungsnöten bitten, gebe ich jedes Mal zur Antwort: Beten und Vergeben. Auch Jugendlichen aus schwierigen Familienverhältnissen sage ich: betet und vergebt. Und auch für die alleinstehende Mutter, die keine Unterstützung durch die Familie hat, gilt: Beten und Vergeben.“
Und für uns Christen ist es eben wichtig zu wissen, dass wir gerade beim Ehebund nicht nur zu zweit, sondern zu dritt sind, dass Gott der dritte im Ehebund ist. Ein jüdisches Sprichwort sagt: „Eine glückliche Ehe ist eine größere Wundertat Gottes als die Teilung des Schilfmeeres.“
„Ich preise dich, Vater, du Herr des Himmels und der Erde. Denn: „Alles ist mir anvertraut von meinem Vater.“ Lukas 10,21b.22a (LU)
Möge Gott euch weiterhin segnen!
Amen
Lied: Ich glaube an den Vater
Lied: Ich glaube an den Vater
Einsegnung
Einsegnung
Herr, unser Gott, du bist treu. Du hast dieses Ehepaar Frank und Helga Friedemann auf seinem gemeinsamen Weg 50 Jahre geleitet und bewahrt. Du hast ihnen Freude geschenkt und ihnen in Schwierigkeiten geholfen. Du hast sie neue Entdeckungen miteinander machen lassen. Du hast ihre Ehe gesegnet. Dafür danken wir dir und bitten dich:
Stärke und erneuere ihre Liebe. Gib ihnen Kraft, einander beizustehen und für andere Menschen da zu sein. Vergib ihnen, wo sie schuldig geworden sind.
Bleibe bei ihnen mit deiner Treue, bewahre sie auf ihrem Lebensweg, und nimm sie einst auf in dein ewiges Reich.
Durch Christus, unsern Herrn.
Der Gott aller Gnade, der euch bisher in eurer Ehe geleitet hat, bleibe bei euch mit seinem Schutz und Segen. Er bewahre euch vor allem Übel und führe euch zum ewigen Leben.
Amen
Fürbitten
Fürbitten
Herr, unser Gott, du liebst uns: Hilf uns, einander zu lieben. Du hast Geduld mit uns: Gib uns Geduld miteinander. Du bist treu: Lass uns treu bleiben.
Wir bitten dich für die Ehen in unserer Gemeinde und an allen Orten: Wecke das Vertrauen und die Geduld der Eheleute. Gib ihnen Mut, an deine Verheißung zu glauben und aus deiner Vergebung zu leben. Lass sie nicht zu anderen Menschen oder in die Arbeit fliehen. Gib ihnen Kraft, gemeinsam zu arbeiten und sich gegenseitig zu achten.
Erbarme dich über die Ehen, die auseinanderbrechen. Hilf den Eheleuten, die nicht mehr offen miteinander reden und sich gegenseitig verletzen. Gib, dass sie nicht aufhören, einander zu suchen. Mache ihre Freude unvergesslich, wenn sie sich wiedergefunden haben.
Herr, wir danken dir, dass unsere Liebe sich an deiner Liebe erneuert. Amen.
VATERUNSER
VATERUNSER
Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Lied: EG 170 – Komm, Herr, segne uns
Lied: EG 170 – Komm, Herr, segne uns
SEGEN
SEGEN
Es segne und behüte euch der allmächtige und barmherzige Gott, + der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Nachspiel
Nachspiel
