Titus 2 - Jugendstunde 15.07.22 - FEG MM

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Juggendstunde FEG MM 15.07.22

Notes
Transcript

Predigtthema

Einleitung

Was fällt euch ein, wenn ihr das Thema Gnade hört?
Und was denkt ihr, wenn ihr von “gesunder Lehre” hört?
Ruft einfach laut rein, ich versuche es mit meiner schönen Schrift aufzuschreiben.

Heilsame Gnade

Wir haben letzte Woche gehört, dass die Irrlehre keine gesunde Lehre verbreitet haben. Im Gegensatz dazu soll Titus nun “das reden, wie sich es ziemt nach der heilsamen Lehre”. (Tit 2,1)
Titus 2,1–15 SLT
1 Du aber rede, was der gesunden Lehre entspricht: 2 daß die alten Männer nüchtern sein sollen, ehrbar, besonnen, gesund im Glauben, in der Liebe, in der Geduld; 3 daß sich die alten Frauen gleicherweise so verhalten sollen, wie es Heiligen geziemt, daß sie nicht verleumderisch sein sollen, nicht vielem Weingenuß ergeben, sondern solche, die das Gute lehren, 4 damit sie die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, 5 besonnen zu sein, keusch, häuslich, gütig, und sich ihren Männern unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert wird. 6 Gleicherweise ermahne die jungen Männer, daß sie besonnen sein sollen. 7 In allem mache dich selbst zu einem Vorbild guter Werke. In der Lehre erweise Unverfälschtheit, würdigen Ernst, Unverderbtheit, 8 gesunde, untadelige Rede, damit der Gegner beschämt wird, weil er nichts Schlechtes über euch sagen kann. 9 Die Knechte ermahne, daß sie sich ihren eigenen Herren unterordnen, in allem gern gefällig sind, nicht widersprechen, 10 nichts entwenden, sondern alle gute Treue beweisen, damit sie der Lehre Gottes, unseres Retters, in jeder Hinsicht Ehre machen. 11 Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen; 12 sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit, 13 indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus, 14 der sich selbst für uns hingegeben hat, um uns von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen und für sich selbst ein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen, das eifrig ist, gute Werke zu tun. 15 Dieses sollst du lehren und mit allem Nachdruck ermahnen und zurechtweisen. Niemand soll dich geringschätzen!
Was Keime für einen physischen Körper sind, ist die falsche Lehre für einen geistlichen Körper, die Gemeinde.
Und so möchte Paulus uns nun zeigen, was denn diese heilsame Lehre ist.
So lasst uns die Verse 11-14 nun näher betrachten. Was ist wohl gemeint mit der gesunden, also mit der heilsamen Lehre?
Wir werden den Text andersherum betrachten, weil ich denke, es macht einfach mehr Sinn, zunächst das Fundament zu legen und dann über die Nebenwirkungen und Folgen der Gnade zu reden
Hier ist der Kern der “heilsamen Lehre” - nämlich die Gnade Gottes ist erschienen.
diese Gnade Gottes meint Gottes unverdiente Gunst, seine Güte und seine Freundlichkeit.
Auch auf sein Mitgefühl und seine Barmherzigkeit die Gott den unwürdigen Sündern gegenüber zeigt.
Wenn hier von “erscheinen” die Rede ist, dann wird auch klar, dass Gott nicht erst in dem Moment zu einem gnädigen Gott wurde.
Er war schon immer der Gnädige Gott. Aber gerade vor 2000 Jahren, ist die heilbringende Gnade Gottes “erschienen”.
Wie die Sonne die durch eine Wolkendecke durchbricht.
Wenn die Gnade Gottes erschienen ist, dann meint es, dass zunächst Jesus Christus allen Menschen erschienen ist.
Alle Menschen auf dieser Welt, angefangen zur Zeit Jesu bis heute, müssen auf dieses Erscheinen Christi reagieren.
Die Tatsache das Jesus geboren ist, gelebt hat, auf dieser Erde gewirkt hat, dann auch gestorben ist und auferstanden ist erfordert von allen Menschen eine Akzeptanz.
Diese Errettung in Jesus ist der ganzen Welt sichtbar bekannt gemacht.
Keine Nation, Sprache, Volk, Alter oder Geschlecht ist von seinem Erlösungswerk am Kreuz ausgeschlossen.
In V14 beschreibt Paulus nochmal wie diese Gnade erschienen ist.
Jesus hat uns erlöst
indem er sich für uns hingab
Mk 10,45 “45 Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.”
Jesus gab sich hin, um uns von aller Ungerechtigkeit zu erlösen
Jesus hat uns gereinigt
So wie die Sünde uns schuldig und schmutzig macht, hat die Gnade uns unschuldig und rein gemacht.
Jesus besitzt uns nun
Er hat uns erlöst, um uns zu reinigen und zu besitzen.
Petrus macht den selben Punkt auch deutlich in 1Petr 2,9 “9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht”
Einst gehörten wir Satan, jetzt gehören wir dem Sohn. Einst gehörten wir der Sünde, jetzt gehören wir dem Erlöser. Einst waren wir Ausländer, jetzt sind wir eine Familie.
Jesus bereitet uns jetzt vor:
Wir haben ja in Tit 1,16 gelesen:
16 Sie geben vor, Gott zu kennen, aber mit den Werken verleugnen sie ihn, da sie verabscheuungswürdig und ungehorsam und zu jedem guten Werk untüchtig sind.”
Jesus hat uns erlöst, damit wir nun eifrig gute Werke tun.
Wir haben jetzt ein Verlangen, unseren großen Gott und Erlöser für sein glorreiches Werk der Erlösung zu ehren.
Unsere Werke sind die natürliche Antwort auf sein Werk.
Gnade lehrt uns, wer der Herr ist und sie befähigt uns, ihm als Herrn zu dienen.
Unser Gott ist vom seinem Wesen nach ein rettender Gott.
Sein gnädiges Geschenk der Errettung ist für alle erschienen. Das schließt mich mit ein, und das schließt auch dich mit ein.
Gott ist in dem Akt der Errettung in Christus den Sündern,die ihr Vertrauen auf hin setzen, begegnet, und das komplett umsonst! Alle dürfen von dieser Gnade Gebrauch machen.
Die Bibel fordert auch jeden Menschen auf, aus diesem universellen Erscheinen, eine persönliche Gnadenerfahrung zu machen.
Wenn du Jesus noch nicht begegnet bist. Wenn du noch nicht diese Gnade erlebt hast, dann wünsche ich dir, dass du auch heute erkennst, was wir für einen großartigen wundervollen Gott haben, er sich in seiner Gnade uns zuwendet.
Was genau macht die Gnade nun, wenn sie Menschen begegnet? Wir lesen es dann in V. 12.
V12
Paulus schreibt hier, dass diese Gnade nun “uns in Zucht nimmt”.
Das trifft jetzt nur auf diejenigen zu, die Gottes gnädiges Heilshandeln im Glauben annehmen. Diese heilende Gnade wird erst wirksam, wenn sie persönlich “eingenommen” wird.
vergleichbar mit Medizin
Und jetzt zeigt Paulus auf, dass die Gnade Gottes nicht einfach nur da ist, so wie ein Medikament einfach nur da sein kann.
Nein, diese Gnade verändert jetzt Menschen - sie nimmt sie in Zucht.
Wenn man von der Gnade Gottes im Vertrauen auf Jesus Gebrauch macht, dann hat es Nebenwirkungen und Risiken.
Hier wird auf jeden Fall eins deutlich: Gottes Gnade verändert! - sie wirkt!
Paulus sagt hier nicht aus, dass wir direkt zu vollkommenen Menschen werden.
aber es wird deutlich, dass die Gnade dem Leben eine verändernde Wirkung verleiht
Es ist ein Trugschluss zu denken, dass unsere Errettung ohne ein Veränderung einhergeht
Diese Gnade Gottes, diese Güte und Herrlichkeit unseres Heilands will uns in zwei Richtungen lenken.
Negativ: als von Gott geheilte Menschen sollen wir dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden absagen
Positiv: besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben
Zu dem Negativen: Wir als Christen, die wir nun in der Gemeinschaft mit Gott leben, wir können nicht mehr “in einem ungöttlichen Wesen” leben.
Unser Leben hat sich verändert. Wir können nicht mehr so leben, als gäbe es einen Gott nicht.
Wir leben jetzt in der Heiligung.
Gottes Gnade verändert uns auch soweit, dass wir nun andere Wünsche und Begierden haben als früher. Während der weltliche Mensch nach Reichtum, Ehre, Sexualität und Wohlstand strebt, haben sich unsere Begierden verändert.
Nein, wir sind keine Vollkommene Christen, von heute auf morgen.
Aber wir sind geheilt von der Sünde. Wir sind eine neue Kreatur, die von innen heraus nun ein anderes Wesen hat und von anderen Begierden geleitet wird.
Auf der positiven Seite nimmt uns die Gnade Gottes in Zucht, sodass wir besonnen, gerecht und fromm leben.
Charaktereigenschaften die uns als Christen in dieser Welt kennzeichnen sollen
Besonnen: heißt so viel wie vernünftig und drückt die Selbstbeherrschung eines Christen aus, die man nun gegenüber den guten legitimen Dingen des Lebens üben muss.
Beispiel: ich kenne es gut aus meinen eigenen Leben. Es gibt ja nichts dagegen einzuwenden, wenn man mal ein Bier trinkt oder mit Freunden auch mal ein zweites! Aber ich merke es, wie es mir oft schwerfällt, wenn ich Abends nach Hause komme, nicht einfach ein Bier zu öffnen und entspannt meine Netflix-Folge anzuschauen. Und da muss ich selbstbeherrscht sein, dass ich mir selber Regeln setzte. Ich möchte mich da eben in der Selbstbeherrschung üben.
Jeder von uns hat wahrscheinlich andere Bereiche im Leben, wo es einem schwer fällt, vernünftig und selbstbeherrscht weise Entscheidungen zu treffen.
Bei Dingen die sowieso eindeutig Falsch sind, lässt die Bibel auch keinen Freiraum.
Wir Christen sollen uns im Klaren sein, was wirklich im Leben zählt und entschlossen gottgefällige Entscheidungen treffen.
gerecht: Wir sollen in dieser Welt ein gerechtes Leben führen. Vor allem in den Handlungen unserer Mitmenschen gegenüber.
Mt 7,12 “12 Alles nun, was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.”
Fromm: Ein Frommes Leben ist gekennzeichnet von Gottes Herrlichkeit und Willen, der in jedem Aspekt meines Lebens berücksichtigt wird.
Ein Frommer Mensch möchte alles aus Liebe und Erfurcht Gott gegenüber tun.
Aber wir dürfen nicht vergessen: Es ist Gnade, Gottes erstaunliche Gnade, die uns lehrt, so zu leben. Wir können nichts aus unser Macht, unser Kraft, unser Genialität und Fähigkeiten tun.
Nur die Gnade bricht die Macht der aufgehobenen Sünde. Gottes Gnade verwandelt uns und lehrt uns, wie wir leben sollen.
Dadurch können wir sicher sein, dass das, was Gott von uns verlangt, aufgrund dessen möglich ist, was er zuerst für uns und in uns getan hat.
Wir haben gerade gesehen, was Gnade bei uns bewirkt. Wie sie unser Leben in dieser Welt beeinflusst.
Aber Paulus möchte unseren Blick noch auf etwas anderes richten.
Denn das Leben in diesem gegenwärtigen Zeitalter ist eine ständige Erinnerung daran, dass noch ein anderes Zeitalter kommen wird. Diese Welt hier ist nicht unser Zuhause und unser Ziel.
V13 lesen
Wir als Christen wissen, worauf wir achten sollen: Unser Blick ist auf sein Kommen gerichtet.
In V11 war es die Gnade Gottes die erschienen ist. Und in V13 ist es die Herrlichkeit Gottes die erscheinen soll.
die erschienene Gnade sprach von Jesu ersten Kommen
die kommende Herrlichkeit spricht nun von seinem zweiten Kommen.
Mit einem beständigen Blick der Hoffnung und der Erfahrung der Gnade Gottes sind unsere Augen himmelwärts gerichtet, mit einer Hoffnung: Sein Kommen.
Wir als Christen wissen, auf wen wir achten sollen: Unser Blick ist auf unseren Retter gerichtet
Wir erwarten unseren Gott! - unseren Heiland Jesus Christus!
Unser großer Gott, nach dem es keinen größeren gibt!
Er ist unser großer Gott, das Objekt unserer Anbetung, Schöpfer und Retter, Vergeber der Sünden, letzter Richter, der eine, zu dem wir beten, der eine, in dem die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt.
Ja mein Retter, mein Befreier, mein Erlöser, mein Heiland, Jesus Christus, Gottes Messias, Gottes Gesalbter, der Eine, der die Erfüllung der alttestamentlichen Verheißungen ist, der Eine, der wiederkommt!
Gottes Gnade lehrt uns, wohin wir schauen sollen und zu wem wir schauen sollen
Wir haben jetzt also gesehen, dass die Gnade allen Menschen erschienen ist. Jesu erstes Kommen
Aufgrund Jesu erstes Kommen, dürfen jetzt aber auch schon auf das zweite Kommen Jesu warten.
In der Zwischenzeit nimmt uns die Gnade aber in Zucht und verändert unser Denken und Handeln. V.12.14 zeigen uns die zwei Gründe:
damit wir vorbildlich in der Welt leben
also Erkaufte Gottes eifrig gute Werke tun
Ich möchte jetzt also zu dem zweiten Predigt-punkt kommen.

2. Nebenwirkungen der Gnade

Wir haben gehört, wie die Gnade in uns wirkt. Wie die Gnade uns verändert und unseren Blick auf Jesus ausrichtet.
Wir sind jetzt ein Volk von Jesus erkauft, das sich nicht für die Wahrheit schämt, dass durch gute Werke glänzt und das von Liebe zu den anderen Menschen durchtränkt ist.
Die Gesellschaft muss aber auch eine Gemeinschaft erleben, die such auch Reichen und Armen, Jungen und Alten, Männer und Frauen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber usw. zusammensetzt.
Eine Gemeinschaft, die so vielfältig ist wie die Gesellschaft, aber darunter nicht leidet, sondern durch Jesus Christus geeint ist.
Deshalb gibt Paulus jetzt auch Anweisungen an Junge und Alte, Männer und Frauen, Sklaven und Freie…
Die Frage stellt sich nun auch uns!
Wie sind wir, du und ich, für die Gesellschaft und für das Reich Gottes relevant?
Wie kann durch Liebe, Wahrheit, Opferbereitschaft, Freundlichkeit und Abhängigkeit von Christus das Reich Gottes weiter wachsen?
Deshalb hilft es auch nicht, wenn wir uns als Christen isolieren und von der Welt abschotten. Nein wir sind Teil der Gesellschaft und wollen uns auch mit ihr identifizieren
mit dem Ziel: das noch mehr Menschen von der Gnade Gottes erfahren und sie in Anspruch nehmen
Wir finden jetzt in Tit 2,1-10 die Hinweise von Paulus, also von Gott, wie wir Christen, auf der Grundlage der Gnade Gottes ein gottgefälliges Leben im Hier und Jetzt leben können.
Ein Leben das geprägt ist von der heilsamen Gnade - also der heilsamen Lehre wie Paulus in V1 sagt.
Hier zeigt Paulus Titus, wie das Leben in der Welt, der Gemeinde und zu Hause aussieht.
Es sind sehr viele Punkte, wo man über einzelne Punkte stundenlang reden und diskutieren könnte. Deshalb werde ich sie auch sehr oberflächlich behandeln.
Wenn ich jetzt von “Nebenwirkungen” der Gnade spreche, meine ich die Folgen der Gnade im Leben eines Christen. NICHT NEGATIV!
V7-8:
Schauen wir uns erstmal V7-8 an.
Weil Paulus weiß, dass ein normaler Christ nicht direkt von jetzt auf gleich ein perfektes Leben leben kann, ermutigt er Titus als ein gutes Beispiel voranzugehen.
Man kann auch das Wort mit Form oder Typos wiedergeben.
Titus wird aufgefordert, jemand zu sein, “in die andere eingeprägt werden können und daher eine Ähnlichkeit mit ihm haben
Paulus fordert hier jedoch nicht nur auf “Vorbild zu sein”, sondern er möchte, dass Titus Integer ist.
Sein Wort und sein Handeln muss übereinstimmen und authentisch sein.
Unser Leben muss einfach mit dem was wir sagen übereinstimmen, sodass sogar Spötter und Leute die uns was schlechtes wollen, beschämt werden, weil sie einfach keine Anhaltspunkte haben, uns irgendwas schlechtes nachzusagen.
Wenn Menschen sich weigern, zu Christus zu kommen, soll es die Botschaft sein, zu der sie nein sagen, nicht der Bote, der wegen eines beschämenden Lebens die Reinheit des Wortes der Erlösung trübt und sogar verbirgt.
Gerade weil wir hier alle eher Jung sind, möchte ich uns auffordern, nach Leute ausschau zuhalten, deren Vorbild wir folgen wollen.
Männer und Frauen Gottes, die eine gute Schablone sind, nach der wir uns formen lassen wollen.
Männer und Frauen, die uns helfen immer mehr ein Vorbildhaftes Leben in Wort und Tat zu führen.
Paulus gibt uns auch schon Beispiele, welche Eigenschaften diese Vorbilder haben sollten.
So wie Titus in V.1 sollen auch die älteren Männer in der gesunden Lehre übereinstimmen.
dadurch sollen sie Kontrast zu den Irrlehrer bieten, die eben nicht nach der gesunden Lehre leben und reden
und sie sollen dadurch für die jungen Männer in der Gemeinde ein Vorbild sein.
Sollen eben nüchtern in ihren Entscheidungen sein
Ein Leben führen, das Respekt verdient
die Personen hat seine Leidenschaften unter Kontrolle und ist selbstdiszipliniert
Führt ein Leben, das geprägt ist von Glaube, Liebe und Geduld. Er weiß an wen er glaubt und kennt ihn aus dem täglichen Wandel.
So ist es nun auch bei den älteren Frauen in V.3
Zusammengefasst sind ältere Frauen nun auch damit beauftragt, Gottes Auftrag der Frömmigkeit in ihrem persönlichen Leben sowie in ihrer Jüngerschaft für jüngere Frauen zu verfolgen.
Also falls du dich immer schon gefragt, hast warum Frauen nicht Lehren dürfen: Hier steht was anderes!
die Frauen werden ausdrücklich darin aufgefordert, die jüngeren Frauen zu unterweisen
Was soll eine junge Frau nun lernen? V4-5
Unterm Strich soll eine junge Frau in der Jüngerschaft das lernen, “was Gut ist”.
Es wird auch deutlich, dass die ganze feministische Agende nicht nur im 20./21. Jhr ein Thema war, sondern auch schon damals im 1.
Sie soll ihren Mann und ihre Kinder so lieben, dass darin die Liebe des Retter Gottes und Gnade sichtbar wird
Diese und auch die weiteren Eigenschaften, die von unser Kultur nicht so sehr geschätzt werden, soll vor allem in Jüngerschaft gelernt werden
Deshalb mein Rat an euch jungen Frauen, auch wenn ihr noch kein Mann und Kinder habt:
Der Beste Weg, dies zu lernen, besteht darin, es aus nächster Nähe und persönlich Leben eines andren zu sehen
Sucht euch weisere, ältere, erfahrenere Frauen in der Gemeinde, und bittet sie, euch beizubringen ein gottgefälliges Leben in dieser Welt zu leben.
Zu guter Letzt werden auch die jungen Männer nochmals ermahnt besonnen zu sein V6.
Das ist diese Gruppe, denen auch vor allem Titus ein Vorbild sein sollte
Es wird deutlich, dass jüngere Männer starke, gesunde Vorbilder brauchen, die einen gottgefälligen Charakter, Überzeugungen und Hingabe fördern.
Auch die Jungen benötigen die Kontrolle über ihr Leben, ihre Gedanken und ihre Leidenschaften.
Ich werde die V.9-10 an dieser Stelle auslassen, weil es einfach zu knapp mit der Zeit ist.
Auch wenn diese Stelle an Sklaven gerichtet ist, und wir heute nicht mehr in der Sklaverei leben, jeden falls wir, die wir hier sind, können wir auch hier was mitnehmen.
Ich denke das Verhältnis von Arbeitnehmer und A.geber lässt sich auf die heutige Zeit übertragen.
Auf jeden Fall wird deutlich, dass die Arbeitnehmer sich in allem als gut und treu erweisen sollen, damit dadurch unserem Heiland Ehre gemacht wird.
Ich denke der Gedanke reicht als Herausforderung, für die kommende Arbeitswoche :)
Schluss
Wir haben heute gesehen, welche heilsame Wirkung die Gnade hat.
Wir haben dann auch gesehen, dass die Gnade uns zu einem Volk des Eigentums gemacht hat, dass eifrig ist gute Werke zu tun.
Lass dich herausfordern und such dir einen reifen, weisen Mentor. Jemand, dessen Vorbild du nachahmen möchtest, um ebenfalls ein authentisches, vorbildhaftes Leben aus Dankbarkeit zum Evangelium zu leben.
Wisst ihr: wir leben in einer Welt mit 8 Mrd. Menschen. Von denen haben die meisten keine Kenntnis von der heilsamenen Gnade Gottes.
Es gibt viel Leid, Not und Elend in dieser Welt
Angesichts dieser dringenden Notwendigkeit darf es eigentlich keine Christen mehr geben, die nicht eine Leidenschaft haben, Gottes erstaunliche Gnade in Wort und Tat bekannt zu machen.
Ein Theologe sagte mal ganz treffend:
Wir Christen sind die einzige Bibel, die heute noch von einer breiten Bevölkerungsschicht gelesen wird. aber ich fürchte wir sind die schlechteste Übersetzung.
Ich wünsche uns, dass die Gnade immer mehr sichtbar wird und wir zu einer guten Übersetzung der Bibel in Wort und Tat werden
Ein Leben, dass die Gnade Gottes verkündet ist eben die gute Nebenwirkung der heilsamen Lehre.
Amen
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