Sermon Tone Analysis

Overall tone of the sermon

This automated analysis scores the text on the likely presence of emotional, language, and social tones. There are no right or wrong scores; this is just an indication of tones readers or listeners may pick up from the text.
A score of 0.5 or higher indicates the tone is likely present.
Emotion Tone
Anger
0.08UNLIKELY
Disgust
0.06UNLIKELY
Fear
0.08UNLIKELY
Joy
0.13UNLIKELY
Sadness
0.54LIKELY
Language Tone
Analytical
0UNLIKELY
Confident
0.15UNLIKELY
Tentative
0UNLIKELY
Social Tone
Openness
0.19UNLIKELY
Conscientiousness
0.13UNLIKELY
Extraversion
0.44UNLIKELY
Agreeableness
0.6LIKELY
Emotional Range
0.16UNLIKELY

Tone of specific sentences

Tones
Emotion
Anger
Disgust
Fear
Joy
Sadness
Language
Analytical
Confident
Tentative
Social Tendencies
Openness
Conscientiousness
Extraversion
Agreeableness
Emotional Range
Anger
< .5
.5 - .6
.6 - .7
.7 - .8
.8 - .9
> .9
Carpe Diem - Pflücke den Tag, Genieße den Tag, Genieße den Augenblick, Nutze den Tag
Dies ist ein Satz aus einem Lied (Ode) „An Leukonoë“ aus dem Jahr 23 v. Chr.
des römischen Dichters Horaz (* 65 v. Chr.; † 8 v. Chr.).
Der Satz fordert in der Schlusszeile des Liedes dazu auf, die knappe Lebenszeit heute zu genießen und das nicht alles auf den nächsten Tag zu verschieben.
- Wikipedia
In dem Lied/Gedicht, wird der Leser dazu ermutigt, in jedem Moment das Gute zu genießen, da die Zukunft ungewiss ist.
Diese Idee ist sehr stark in der stoisch-epikureischen Philosophie.
Heutzutage wird der Satz eher dazu gebraucht als Einladung freudvoll und sorglos zu leben, oder als Erinnerung, im Hier und Jetzt leben, und nicht immer mit Erwartungen und Sorgen auf was die Zukunft bringt.
Diese Idee ist aus der christliche Sicht nicht ganz verkehrt:
Matthäus 6,34 (NLB)
34 Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen.
Die Sorgen von heute sind für heute genug.
Merken wir wie Jesus seine Zuhörer auch dazu ermutig, bewusster das Heute zu leben, und sich weniger Sorgen um das Morgen zu machen.
Und das in einem ganz besonderen Kontext: Das Heute, der Augenblick, das hier und jetzt ist wichtiger als die Sorgen auf morgen.
Wir sollen hier sein.
Im hier und jetzt leben.
Die Sorgen des Morgens (Essen, Kleidung, Geld, Status, Arbeit …) die können uns krank machen.
Sehr wichtig im Bezug auf Reichtum und unsere Tendenz Dinge für uns selbst zu Sammlen anstatt mit anderen zu teilen.
In dem großen Kontext der Bergpredigt, die Ermahnung von Jesus geht in die Richtung: Wenn wir heute die Ressourcen haben (Geld, Zeit, …), dann sollen wir heute diese Ressourcen nutzen, um anderen Menschen zu helfen, mit anderen zu Teilen.
Falsch ist es, heute nichts zu tun, weil ich Angst haben, dass ich selbst morgen zu wenig haben werden.
Ich soll heute die Gerechtigkeit Gottes trachten/suchen.
Ich soll heute mich für meinen Nächsten engagieren.
Meine persönliche Sorgen über das, was morgen kommt, da soll ich auf Gott schauen.
Der Vater wird für morgen sorgen.
Denn, wenn ich das Heute verpasse, wie kann ich mich vergewissern, dass ich morgen wirklich da sein werde.
Matthäus 6,27 (NLB)
27 Können all eure Sorgen euer Leben auch nur um einen einzigen Augenblick verlängern?
Nein.
Das ist eine Harte Lehre von Jesus, die wir kaum befolgen.
Nun, damit will
Wenn wir das Leben von Jesus sehen, merken wir sofort, dass er im hier und jetzt gelebt hat.
Heute muss ich nach Jerusalem.
Heute bleibe ich hier.
Jetzt muss ich allein sein.
Jetzt muss ich schlafen.
Carpe Diem - Und wir merken, dass Jesus nicht verkrampf lebt … wegen sorgen … er kann jeden Tag genießen, er kann sich Zeit für Menschen nehmen (auch nicht für alle Menschen) er kann Zeit für sich selbst nehmen.
Er lebt nicht in der ständige Unruhe „Was muss ich noch tun.
Was muss ich erreichen.
Werden morgen Menschen mich noch folgen.
Werde ich was zum Essen haben.“
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