Sermon Tone Analysis

Overall tone of the sermon

This automated analysis scores the text on the likely presence of emotional, language, and social tones. There are no right or wrong scores; this is just an indication of tones readers or listeners may pick up from the text.
A score of 0.5 or higher indicates the tone is likely present.
Emotion Tone
Anger
0.1UNLIKELY
Disgust
0.08UNLIKELY
Fear
0.08UNLIKELY
Joy
0.19UNLIKELY
Sadness
0.54LIKELY
Language Tone
Analytical
0UNLIKELY
Confident
0.01UNLIKELY
Tentative
0UNLIKELY
Social Tone
Openness
0.19UNLIKELY
Conscientiousness
0.13UNLIKELY
Extraversion
0.44UNLIKELY
Agreeableness
0.6LIKELY
Emotional Range
0.12UNLIKELY

Tone of specific sentences

Tones
Emotion
Anger
Disgust
Fear
Joy
Sadness
Language
Analytical
Confident
Tentative
Social Tendencies
Openness
Conscientiousness
Extraversion
Agreeableness
Emotional Range
Anger
< .5
.5 - .6
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> .9
Wie Schuppen von den Augen
Gott Impuls 2022 04.09.2022
Lied: Mutig komm ich vor den Thron
Begrüßung
Herzlich Willkommen zu unserem Gott-Impuls-Gottesdienst.
Für die meisten von uns ist nun die Urlaubs- und Ferienzeit vorbei.
Schule und Arbeit haben wieder begonnen.
Manchen hat der Alltag wieder eingeholt.
Ich hoffe, dass er nicht unbedingt trist ist, sondern dass es auch immer wieder Höhepunkte und schöne Momente im Leben gibt.
Manchmal kann es aber auch im Leben von einem Moment auf den anderen anders werden.
Da klettert man so schön erfolgreich Schritt für Schritt im Berufsleben die Karriereleiter nach oben, ist richtig erfolgreich, das Portemonaies füllt sich, mit der Gesundheit ist alles bestens, die Krankenkasse zahlt deswegen sogar Beiträge zurück, die Familie lebt in Harmonie und Zufriedenheit.
Was will man mehr?
Doch von jetzt auf gleich stürzt auf einmal alles zusammen, wie ein Kartenhaus.
Auf einmal jagt eine Krise die andere.
Nichts ist mehr, wie es einmal war!
Was nun?
Ist es Ihnen vielleicht auch schon so ergangen?
Haben Sie das auch erlebt?
In der Predigt hören wir von einem, dem das so ergangen ist.
Doch dem die Krise seines Lebens am Ende nicht der Untergang war, sondern zum Gewinn seines Lebens wurde.
Ich freue mich, dass sie auch heute eingeschaltet haben und zuschauen.
Franziska und Reinhard Hauke sind auch heute wieder die musikalischen Wegbegleiter in diesem Gottesdienst.
Und unser Steuermann im Hintergrund ist wie immer Maik Langer, der für das Technische zuständig ist.
Wir wollen starten und beten:
Gebet
Herr, unser Gott, wir danken dir für diesen Gottesdienst und auch die Möglichkeit ihn hier über die Medien zu feiern.
Wir danken dir, dass du uns für diese Zeit aus dem Trubel des Alltags herausgenommen hast, um dir jetzt zu begegnen.
Wir preisen dich und sind voll gespannter Erwartung, was du uns zu sagen hast.
Du greifst in unser Leben ein, indem du uns begegnest nach deinem Willen.
Hilf, dass wir dieser Begegnung nicht ausweichen, sondern uns durch Deine Liebe verwandeln lassen, damit wir neue Menschen werden.
Richte unsere Blicke auf dich und lass uns wegsehen von unseren Nöten und Sorgen, die uns gefangen nehmen.
Erfülle uns mit deinem Heiligen Geist, dass wir dein Wort recht hören und behalten.
Amen.
Lied: Du, du bist Gott
Predigt
Mit zwei kleinen Geschichten möchte ich heute meine Predigt starten:
Da ist ein kleiner Junge, der seine, noch kleinere Schwester einen Bergpfad entlangführte.
Der Weg war nicht leicht.
Die Schwester beklagte sich bei ihm: "Warum ist dieser Weg nicht eben und glatt.
Es ist alles so bergig und wellig."
Ihr Bruder war so etwas wie ein Optimist.
Er antwortete: "Klar, es sind die Wellen da.
Sie sind da, damit wir auf sie drauf steigen."
Vielleicht haben Sie sich gefragt, warum es in unserem Leben solche “Wellen” gibt?
Denn wir alle haben unsere "Wellen" im Leben.
Doch der Punkt ist: Was tun wir mit ihnen?
Beschweren wir uns über sie oder klettern wir auf und über sie?
Die andere Geschichte: Sie kennen sicher die Comicfigur Charlie Brown?
Ich liebe diese Peanuts-Comics von Charles Schulz, weil sie unheimlich viel Weisheit beinhalten.
Also einmal beklagte sich Charlie Brown, weil seine Mannschaft die ganze Zeit ständig den Ball verlor.
Da sagte seine Freundin Lucy zu ihm: "Charlie Brown, Du erfährst mehr aus Deinen Niederlagen als Du aus Deinen Siegen erfährst."
Darauf antwortete Charlie Brown: "Da müsste ich der intelligenteste Mensch der Welt sein!“
Wir haben alle in unserem Leben Niederlagen und hoffentlich lernen wir auch von ihnen.
Nun ich habe es ja schon in der Einleitung angedeutet.
Wir hören von einem Mann, der auf dem Höhepunkt seines Lebens die Krise seines Lebens erfahren musste.
Er war ganz oben, total erfolgreich.
Und dann kam sie die größte Niederlage seins Lebens - die Krise!
Doch war sie es wirklich oder war es am Ende etwas ganz anderes.
Ich möchte Ihnen einmal vorlesen, wie es dem Apostel Paulus ergangen ist und lese aus der Apostelgeschichte, Kapitel 9:
Apostelgeschichte 9,1–20 (BB)
1 Saulus verfolgte immer noch die Jünger des Herrn und drohte ihnen mit Hinrichtung.
Er ging zum Hohepriester
2 und bat um eine schriftliche Vollmacht für die Synagogen in Damaskus.
Er hatte vor, dort die Anhänger des neuen Weges aufzuspüren.
Er wollte sie, Männer und Frauen, festnehmen und nach Jerusalem bringen.
3 Auf dem Weg nach Damaskus, kurz vor der Stadt, umstrahlte ihn plötzlich ein Licht vom Himmel.
4 Er stürzte zu Boden und hörte eine Stimme, die zu ihm sagte: »Saul, Saul, warum verfolgst du mich?«
5 Er fragte: »Wer bist du, Herr?« Die Stimme antwortete: »Ich bin Jesus, den du verfolgst.
6 Doch jetzt steh auf und geh in die Stadt.
Dort wirst du erfahren, was du tun sollst.«
7 Den Männern, die Saulus begleiteten, verschlug es die Sprache.
Sie hörten zwar die Stimme, doch sie sahen niemanden.
8 Saulus erhob sich vom Boden.
Aber als er die Augen öffnete, konnte er nichts sehen.
Seine Begleiter nahmen ihn an der Hand und führten ihn nach Damaskus.
9 Drei Tage lang war Saulus blind.
Er aß nichts und trank nichts.
10 In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias.
Dem erschien der Herr und sagte zu ihm: »Hananias!«
Hananias antwortete: »Hier bin ich, Herr!«
11 Der Herr sagte: »Steh auf und geh in die Gerade Straße.
Dort sollst du im Haus von Judas nach Saulus aus Tarsus fragen.
Er ist dort und betet.
12 In einer Erscheinung hat er einen Mann namens Hananias gesehen.
Der kam zu ihm und legte ihm die Hände auf, damit er wieder sehen konnte.«
13 Hananias antwortete: »Herr, ich habe schon viel von diesem Mann gehört.
Er hat deinen Heiligen in Jerusalem viel Böses angetan.
14 Und jetzt ist er mit einer Vollmacht von den führenden Priestern hierhergekommen.
Er will alle festnehmen, die deinen Namen anrufen.«
15 Aber der Herr sagte zu ihm: »Geh nur hin! Denn gerade ihn habe ich mir als Werkzeug gewählt.
Er soll meinen Namen bekannt machen – vor den Völkern und ihren Königen wie auch vor dem Volk Israel.
16 Ich werde ihm zeigen, wie viel er leiden muss, weil er sich zu mir bekennt.«
17 Da machte sich Hananias auf den Weg und ging in das Haus.
Er legte Saulus die Hände auf und sagte: »Saul, mein Bruder, der Herr hat mich gesandt – Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist.
Du sollst wieder sehen können und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.«
18 Sofort fiel es Saulus wie Schuppen von den Augen, und er konnte wieder sehen.
Er stand auf und ließ sich taufen.
19 Dann aß er etwas und kam wieder zu Kräften.
Danach verbrachte Saulus einige Zeit bei den Jüngern in Damaskus.
20 Er ging gleich in die Synagogen und verkündete dort: »Jesus ist der Sohn Gottes.«
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