Sermon Tone Analysis
Overall tone of the sermon
This automated analysis scores the text on the likely presence of emotional, language, and social tones. There are no right or wrong scores; this is just an indication of tones readers or listeners may pick up from the text.
A score of 0.5 or higher indicates the tone is likely present.
Emotion Tone
Anger
0.08UNLIKELY
Disgust
0.08UNLIKELY
Fear
0.08UNLIKELY
Joy
0.16UNLIKELY
Sadness
0.19UNLIKELY
Language Tone
Analytical
0UNLIKELY
Confident
0.11UNLIKELY
Tentative
0UNLIKELY
Social Tone
Openness
0.18UNLIKELY
Conscientiousness
0.13UNLIKELY
Extraversion
0.44UNLIKELY
Agreeableness
0.6LIKELY
Emotional Range
0.11UNLIKELY
Tone of specific sentences
Tones
Emotion
Language
Social Tendencies
Anger
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Matthäus 13,31–35 (NGÜ NT+PS)
31 Jesus erzählte der Menge ein weiteres Gleichnis:
»Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf sein Feld sät.
32 Es ist zwar das kleinste aller Samenkörner.
Aber was daraus wächst, ist größer als alle anderen Gartenpflanzen.
Ein Baum wird daraus, auf dem die Vögel sich niederlassen und in dessen Zweigen sie nisten.«
33 Jesus erzählte ihnen noch ein Gleichnis: »Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig.
Eine Frau nimmt eine Hand voll davon, mengt ihn unter einen halben Sack Mehl, und am Ende ist die ganze Masse durchsäuert.«
34 Das alles sagte Jesus der Menge, indem er Gleichnisse gebrauchte; er sprach ausschließlich in Gleichnissen zu ihnen.
35 So erfüllte sich, was durch den Propheten vorausgesagt worden war:
»Ich will in Gleichnissen reden;
ich will verkünden, was seit der Erschaffung der Welt verborgen war.«
INTRO
Influencer
Als Influencer (von englisch to influence ‚beeinflussen‘) werden seit den 2000er Jahren Multiplikatoren bezeichnet, die ihre starke Präsenz und ihr Ansehen in sozialen Netzwerken nutzen, um beispielsweise Ideen oder Lebensstile zu bewerben.
Viele Marken/Firmen suchen sich solche Influencer, die tausenden von Followers/Nachfolger haben, um durch solche Leute ihre Produkte und Dienste zu werben.
Früher suchten sich die Marken die große Schauspieler, Sportler usw.
Heute gibt es tausenden “Normalen”, die ihre Communities in den Sozialen Medien aufbauen, um ein spezifisches Thema oder Lebensstill … und dann wenn sie 10.000 - 50.000 erreichen, dann können sie Produkte/Dienste für ein sehr gezieltes spezifisches Publikum bekannt machen.
Wenn wir über Gottes Reich sprechen, sprechen wir auch über “Einfluss” “Einsflussstärke” und über “Influencer”- Ein Reich, das klein beginnt, das aber wächst und den Unterschied in der Weltgeschichte macht - durch das was der beste Influncer aller Zeiten angefangen hat.
KONTEXT
Gleichniss: Unkraut
Erwartungen des Volkes
Die Juden in der Zeit des Neuen Testamentes erwarteten ein Messias und ein neues Königreich, der sie von den Bösen (die Römer) befreit.
Sie haben immer geglaubt, wenn Gottes Reich errichtet wird, dann wird es groß und mächtig sein, und wird ihre Feinde ein für alle Mal vernichten.
Das Buch Daniel war sehr beliebt, das apokalyptische Buch überhauput in der Zeit.
Und solche Stellen, wie die Deutung Daniels von dem Traum des Königs Nebukadnezars:
Daniel 2,44 (LU)
44 Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen.
Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben,
Das Volk lass diese und anderen Texte und dachte: Wenn Gott mit seinem Reich kommt, dann wirds Bam! Bam! Bam! Und wir werden die Größten sein.
Das Böse (die Römer) wird vernichtet, nur die Guten(Auserwählten-Israel) werden bestehen.
Es wird grandios sein.
Gottes Reich wirkt anders - Überraschung
Jesus offenbart sich als Messias, als dieser neuer König, den die Menschen erwarteten, und verkündete: Das Reich Gottes ist nah!
In dem Gleichnis vom Umkraut auf dem Weizenfeld überrascht Jesus seine Zuhörer, dass sein Reich nicht die Absicht hat, sofort und systematisch das Böse zu beseitigen.
Wie bereits erwähnt, gibt es normalerweise in jedem Gleichnis mindestens ein entscheidende Element/eine Szene, in der die Erzählung äußerst unrealistisch wird, und dies liefert normalerweise einen Schlüssel zum Verständnis der Bedeutung des Gleichnises.
Unkraut wird/muss sofort beseitig werden —> In Gottes Reich ist es anders.
Dieses Gleichnis gibt uns diese überraschenden Aussagen: Gott wird nichts voreilig unternehmen.
Wir sollten es auch nicht tun.
Das Böse wird noch immer noch da sein; und nur am Ende wird Gott selbst alles in Ordnung bringen.
Teil einer Minderheit - Angst?
An der Stelle beginnen sicherlich die Leute sich zu fragen:
Wenn Gottes Reich so gemischt mit dem “Bösen” wachsen soll, dann besteht die Gefahr, dass das Böse “die Unkraut” mehr mehr Einfluss bekommt, und dass die Gerechten, die nach Gottes Gerechtigkeit leben, Teil einer schwachen Minderheit wird, oder?
Denn das Böse ist immer stärker als das Gute! Nicht?
Genau in dieser Logik handeln wir oft: eher vom Angst motiviert, dass das Böse mehr Einfluss in unseren Leben einnimmt.
Was tun wir?
Wir tendieren ganz schnell die Weizen vorzeitig zu entfernen, wenn wir merken, dass Umkraut sich um uns herum vermehrt.
Wir lassen uns von der Angst antreiben, anstatt von der Hoffnung, dass das Gute, im Gottes Sinne, stärker ist.
Wenn wir uns von der Welt zurückziehen, weil die Welt zu Böse ist, oder weil wir uns nicht “verunreinigen” lassen wollen, da bestätigt sich, dass unser Glauben doch klein ist.
Früher haben wir solche Dinge gehört:
- “Christen sollen sich nicht in der Politik einmischen, denn Politiker sind alle korrupt, und sie werden auch korrupt sein.”
- “Christen sollen sich nicht im Fußball verein mitmachen, denn ...”
Wir sehen im Laufe der Geschichte, viele christliche Gruppierungen, die sich von der “bösen” Welt immer mehr zurückgezogen haben und so in einer kleine Blase nur für sich lebten.
(Mönchtum-Bewegung, Pietisten, Amischpeople …)
Wenn alle gemäßen guten Christen sich vom öffentlichen Leben zurückziehen, wird das auch nicht gut sein.
ganz persönlich im Umgang mit Schwierigen Menschen: Milando
Um genau diese Logik zu konfrontieren, bringt Matthäus uns an der Stellen, zwischen das Gleichnis vom Umkraut im Weizenfeld und die Erklärung des Gleichnis, das Gleichnis vom Senfkorn und Sauerteig.
GLEICHNIS 1
Der Senfkorn und der Senfbaum
Matthäus 13,31 (ELB)
31 ... Das Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn ...
Jeder der ein bisschen Ahnung vom Botanik hat, muss wird hier einige Fragen haben:
Denn, das Senfkorn ist nicht das Kleinste unter den Körner/Samen.
Noch gibt es ein Senfbaum.
Was erzählt dann Jesus denn hier?
Einige meinen, das Senfkorn war das kleinste Korn, das die Menschen damals kannten.
Wenn das so ist, merken wir hier, wie Jesus sich an dem Kontext auch angepasst hat.
Er sprach nicht über Dinge, die in dem wissenschaftlichen Kontext damals, unbekannt waren.
Der weißen und schwarzen Senf ist in dem Mittelmeerraum zu finden, auch zu der Zeit des neuen Testamentes.
- Der weiße Senf-Strauch kann bis 1 m hoch werden.
- Der schwarze Senf-Strauch kann 2 m, selten bis 3 m hoch werden.
Das Wort hier für “Gartenpflanzen” mein wirklich das: λάχανον lachanon- Gartengewächse/Gemüse - einer der größten Pflanzen in diesem Kontext.
Übertreibung
Und dann kommt der Punkt, wo Jesus seine Zuhörer verblüfft, mit einem unerwarteten Element, der unrealistisch scheint:
Matthäus 13,32 (ELB)
32 … und wird ein Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Die Vorstellungskraft der Zuhörer wird gefragt.
Diese Übertreibung in der Erzählung hat einen Hintergrund:
Das Bild eines großen Baumes mit Vögeln, die sich auf seinen Ästen niederlassen, erinnert an einigen alttestamentliche Hinweise auf ein großes Reich der kommen wird (s.
Hes 17,22-24; 31,2-18; Dan 4,9-27).
Ezechiel 31,5–6 (ELB)
5 Darum war ihr Wuchs höher als alle Bäume des Feldes; und ihre Zweige wurden zahlreich und ihre Äste lang von den vielen Wassern, als sie ihre Zweige ausbreitete.
6 In ihren Zweigen nisteten alle Vögel des Himmels, und unter ihren Ästen warfen alle Tiere des Feldes ihre Jungen; und in ihrem Schatten wohnten all die vielen Nationen.
Das Reich Gottes ist wie ein Senfkorn.
Ja klein.
Und was erwartet man von so einem Samen?
Eine gute große Gartenplanze?
Eine große, aber immer noch eine Gartenplanze.
Jesus aber übertreibt hier in seinem Vergleich: aber das Reich Gottes wird was viel größeres werden, als all das was man erwartet.
Ein großer Baum für alle - Schutz und Schatten/Zuhause
Vögel sehen ihn von weitem und suchen Schutz in seinem Schatten.
Das heißt, früher oder später wird klar, das Reich Gottes ist anders als die Reiche der Welt.
Ein Reich, wo Menschen ein Zuhause finden.
Wenn wir das Königreich Jesu mit den vorherigen Königreichen vergleichen – wie zum Beispiel das ägyptische, assyrische, babylonische, medo-persische, griechische und römische –, verstehen wir gut die Bedeutung eine kleine Same, der wächst, zu einem unvorstellbaren Baum, der Menschen aller Rassen, Stämme, Kulturen, Sprachen und Nationen beherbergt.
FAZIT: Das Reich Gottes ist zunächst fast unmerklich, vielleicht sogar irrelevant für viele, aber mit der Zeit eine Große, eine Dichte annimmt, die jeder wahrnehmen kann.
Jesus - ein Mann aus Nazareth /in einem kleinen Land
Der Tod und Auferstehung eines Menschen
eine kleine Gruppe von Jünger
Kleinen Gemeinde (in Korinth) voller Problemen
Senfkorn …
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