Sermon Tone Analysis
Overall tone of the sermon
This automated analysis scores the text on the likely presence of emotional, language, and social tones. There are no right or wrong scores; this is just an indication of tones readers or listeners may pick up from the text.
A score of 0.5 or higher indicates the tone is likely present.
Emotion Tone
Anger
0.08UNLIKELY
Disgust
0.06UNLIKELY
Fear
0.07UNLIKELY
Joy
0.15UNLIKELY
Sadness
0.54LIKELY
Language Tone
Analytical
0UNLIKELY
Confident
0UNLIKELY
Tentative
0UNLIKELY
Social Tone
Openness
0.18UNLIKELY
Conscientiousness
0.13UNLIKELY
Extraversion
0.44UNLIKELY
Agreeableness
0.6LIKELY
Emotional Range
0.11UNLIKELY
Tone of specific sentences
Tones
Emotion
Language
Social Tendencies
Anger
< .5
.5 - .6
.6 - .7
.7 - .8
.8 - .9
> .9
I. Gott verläßt sich auf seinen Knecht Hiob!
1. Hiob 1:6-12: Hiob ist ein sehr reicher, aber gerechter und frommer Mann (vergleiche vv 1-5).
Die Versammlung vor dem Thron Gottes wird durch den (wohl zu spät kommenden) Satan unterbrochen (v 6).
Die Antwort Satans (v 7) auf die Frage Gottes ist provokant: Ich bin in der Welt, die mir gehört, spazieren gegangen!
Gott läßt Satan wissen: Nicht alles gehört ihm, denn da ist Gottes Knecht Hiob.
Hat der Teufel den etwa übersehen (v 8)?
Die Antwort Satans ist ein Angriff auf den Charakter Gottes: Gott, du bist ja gar nicht liebenswert um deiner selbst willen.
Du mußt dir deine Leute kaufen.
Hilf ihnen nicht mehr, und du wirst sehen, wie sie dich vergessen (vv 9ff.)!
Darauf sagt Gott, der weiß, daß er sich auf Hiob verlassen kann: Probiere es aus, aber ihm tue nichts (v 12).
Die Frage, die Satan in den Raum stellt ist die: Gott, Hiob liebt dich eigentlich nur, weil er dich nicht richtig kennt.
Wenn du ihn im Stich läßt und ihm nicht mehr hilfst – wie du ja auch mir nicht hilfst –, dann wird er auch so reagieren wie ich.
2. Hiob 1:13-22: Satan nimmt Hiob alles, was er hat, sogar seine Kinder.
Seine Frau läßt er ihm.
Doch Hiob macht seinem Gott Ehre, er verwirft ihn nicht, er bleibt ihm treu (vv 20ff.)!
Satan kann es nicht begreifen.
Wie kann man Gott, den er so haßt, so lieben wie Hiob?
3. Hiob 2:1-8: Doch noch gibt der Teufel nicht auf.
Gott freut sich über Hiobs Treue, doch Satan läßt es nicht gelten: Schlage ihn mit Krankheit, und er wird dich vergessen!
Dann wird er erkennen, daß du gar nicht so bist, wie du immer sagst!
Gott willigt ein: Gut, aber taste sein Leben nicht an.
Satan will natürlich beweisen, daß er recht hat, und so schlägt er Hiob mit Krankheit.
4. Hiob 2:9-13: Der Teufel hat noch ein Eisen im Feuer: Hiobs Frau! Doch nicht einmal sie kann Hiob zur Absage an Gott bewegen.
Hiobs Freunde sind so betroffen, daß sie sieben Tage neben Hiob sitzen und vor Leid nicht ein Wort reden!
Hiob hat dem ganzen Universum gezeigt, daß der Teufel mit seiner Anklage gegen Gott unrecht hatte.
Gott ist liebenswert, auch im Unglück.
Gott verläßt uns nicht, auch wenn es so aussieht – dann sieht es halt nur so aus.
5. Hiob versucht, die Ursache für sein Schicksal zu ergründen.
Dabei kommt er zu Äußerungen, wie sie in
19:25ff.
geschrieben sind, was einfach bedeutet: Gott, und wenn du mich tötest, werde ich dich trotzdem lieben!
Darum rechtfertigt Gott Hiob und ehrt ihn (siehe Kapitel 42).
Das Vertrauen, das Hiob Gott entgegenbringt, sowie das Bekenntnis seiner Sünde ehren Gott und geben Gott recht, während der Teufel seine Wette, daß man Gott nicht von ganzem Herzen lieben kann, verloren hat.
Hiob rechtfertigt den Charakter Gottes gegen die Anspielungen Satans.
II.
Das Schauspiel
Gott hätte Satan leicht vernichten können.
Doch das Problem der Sünde muß für alle verständlich gelöst werden.
Denn es soll ein für alle Mal gelöst werden, für die ganze Ewigkeit.
Niemals mehr soll ein Zweifel am Charakter Gottes aufkommen.
1. Hesekiel 28:17: Darum hat Gott aus dem Teufel ein Schauspiel gemacht, damit alle deutlich sehen können, wohin Sünde führt.
Darum darf der Satan sich entfalten.
Vergleiche dazu auch Matthäus 13:24-30.36-43
(Unkraut und Weizen).
2. Epheser 3:9f.; 1. Korinther 4:9.
Gott hat aus der Gemeinde ein Schauspiel für die Engel gemacht, damit sie an uns die Weisheit Gottes erkennen können.
An der Gemeinde wird dem Universum der Charakter Gottes offenbar.
3. Kolosser 1:19f.
Gott hat aus seinem Sohn ein Schauspiel gemacht, das die Vertrauenskrise im Himmel endgültig gelöst hat.
Am Kreuz war alles klar: Die Essenz der Liebe stand der Essenz des Hasses gegenüber, und niemand mehr war sich unklar darüber, daß Gott im Recht war und nicht der Teufel.
III.
Jesus Christus rechtfertigt Gott
1. Johannes 3:33.
Wenn sie Jesus als Messias annehmen, geben sie Gott recht, daß sie einen Messias brauchen, weil sie Sünder sind.
2. Johannes 5:18-24.
Wer den Sohn ehrt, ehrt den Vater und ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.
Zu verstehen wie Johannes 3:33.
3. Matthäus 5:14ff.
und Johannes 15:8.
Gott wird geehrt durch unser Leben.
Was wir tun, wirft sein Licht auf unseren Gott.
Wenn unsere Taten gut sind, muß auch unser Gott gut sein…
4. Johannes 9:39ff.
Man rechtfertigt die Sicht Gottes dadurch, daß man zugibt, als Sünder verloren zu sein und die Hilfe Gottes zu brauchen.
Wer das nicht eingesteht, rechtfertigt die Anklage des Teufels, daß Gott uns zu Unrecht verurteilt.
5. Lukas 7:28-35.
Dieser Text verdient unsere nähere Betrachtung.
Jene Menschen, die sich von Johannes taufen ließen, gaben damit zu, Sünder zu sein und der Vergebung zu bedürfen.
Damit hat Gott recht.
Die Pharisäer bekannten sich nicht als Sünder und gaben Gott nicht recht.
Gott kann ihnen kommen wie er will
(vv 31-34), sie finden doch noch eine Ausrede, warum Gott nicht recht haben kann.
Doch – Gott wird gerechtfertigt von seinen Nachfolgern (v 35)!
V. Gott erweist seine Gerechtigkeit durch Vergebung unserer Sünden!
1. 5. Mose 7:7ff.
Die Erwählung Israels ist das Zeichen der Liebe Gottes – das ist seine Gerechtigkeit, denn er hielt damit ein Versprechen, das er Abraham gegeben hatte.
2. 1. Johannes 1:7-10.
Weil Gott treu zu seiner Verheißung steht, vergibt er uns unsere Sünde, wenn wir sie bekennen, das heißt, Gott recht geben.
Siehe auch Epheser 1:6.10ff.; 2. Timotheus 2:13.
3. Römer 3:25f.
Gerade aus seiner Treue zur gegebenen Verheißung macht Gott den stärksten Erweis seiner Gerechtigkeit.
Wer um Vergebung bittet, klammert sich an die Verheißung Gottes mit dem Bewusstsein, daß Gott gerecht ist und uns nicht im Stich lassen wird.
Jesaja 43:25; 4. Mose 23:19f.
4. Das weiß schon Daniel, und darum beruft er sich auf Gottes Gerechtigkeit, wenn er um Vergebung der Sünde bittet (Daniel 9:16).
5. 2. Korinther 5:21.
Wir werden durch den Tod Jesu zur Gerechtigkeit Gottes, weil Gott uns gerecht macht und weil wir durch unsere Annahme des Kreuzesopfers Gott recht geben und so seine Gerechtigkeit bekanntmachen und bekennen, weil wir durch Gottes Rechtfertigung und Heiligung so sind wie er – gerecht!
Wir tun, was wir sagen (siehe dazu Hesekiel 36:25ff.)
– das ist der neue Bund!
VI.
Gottes Rechtfertigung im Gericht
Wir haben es nun längst verstanden daß der Erlösungsplan mehr zum Ziel hat als allein die Rettung des Menschen.
Nicht der Mensch allein, nein, Gott selbst steht auf dem Prüfstand!
Er wird beurteilt vom ganzen Universum.
Er läßt sich das Zeugnis ausstellen, daß er gerecht ist.
Darum veranstaltet er ein Gericht, in das alle Einblick haben dürfen.
In diesem Gericht schlägt unser Bekenntnis und unsere Bitte um Vergebung zugunsten Gottes zu Buche, weil alle sehen, daß wir ihn und seinen Erlösungsplan anerkennen, weil wir im Unrecht sind und Gott im Recht.
Gottes Urteile werden als gerecht anerkannt, und er erwirbt sich damit das Recht, mit Gewalt in die Sphäre des Satan einzudringen und jene, die ihm angehören wollen, im Triumph heimzuholen.
Das Ergebnis des Gerichts gibt Gott in den Augen des Universums letztlich das Recht, das Böse zu vertilgen und Satan zu töten.
Durch dieses Gericht wird gezeigt, daß die Vernichtung des Bösen im Einklang mit dem heiligen Charakter eines liebenden und selbstaufopfernden Gottes ist.
Lesen wir dazu die folgenden Texte: Psalm 50:4ff.; 51:3-6 (achten wir bei den Psalmtexten auf den Zusammenhang mit dem großen Versöhnungstag!);
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